Beiträge von Hoinzi

    Ob die bisher aufgerufenen Preise angemessen waren ist ja ein bisschen zweifelhaft.


    Wenn man sieht, wie schnell die Hersteller (gerade die deutschen) massive Rabatte nach dem abrupten Ende der Förderung gewähren (können), hat man schon den Eindruck, dass die Preise hier künstlich hochgehalten wurden, weil die Autos ja trotzdem liefen.


    Jetzt ohne Förderung sind die Leute erst mal etwas vorsichtiger. Es ist natürlich abzuwarten, wie sich das Firmenfahrzeuggeschäft entwickeln wird, dazu müssen die Autos aber im Leasing noch eine ganze Ecke günstiger werden. Sind sie teilweise schon, bei Skoda hat sich die Leasingrate des Enyaq zwischen November 2023 und Januar 24 um schlanke 150,- € im Monat verringert (bei meiner Konfiguration).


    Und natürlich ist für Nicht-Privatkunden die Versteuerung des geldwerten Vorteils interessant. Das ist ja auch der wichtigste Grund, warum PHEV in größeren Mengen verkauft werden, weil die von zig Firmenwagenfahrern bestellt werden, die so den geldwerten Vorteil bzw. dessen Versteuerung niedrig halten wollen. Allerdings mit überwiegend massiv höheren Kosten für die Unternehmen, weswegen z.B. der Arbeitgeber meiner Frau keine PHEV mehr als Firmenwagen erlaubt. Da gab es zu viele Fälle, dass nach Rückgabe des Fahrzeugs die Zahl der Ladungen stramm gegen 0 ging.


    China als Vergleich halte ich auch für schwierig, da der chinesische Staat, neben den von jodi22 bereits erwähnten Vorgaben die dortige Automobilindustrie massiv subventioniert (man munkelt von bis zu 30.000,- $ je Auto z.B. bei den höherpreisigen Nio-Modellen), um die Preise der Autos im Weltmarkt niedrig zu halten. Mit dem klaren Ziel, den Weltmarkt auch hier zu beherrschen.


    Da muss man sich als Kunde schon überlegen, ob man das wirklich unterstützen will, oder ob man mit seinem günstigen MG4 oder Nio ET5 den Niedergang der eigenen Wirtschaft noch befördern will.


    Daher sind chinesische Autos für mich ganz eindeutig keine Alternative. Tesla auch nicht, aber das ist für mich reine Geschmacksache, ein Auto ohne HUD, Anzeige hinter dem Lenkrad, Matrix-LED (kommt jetzt ja offenbar - mal sehen in welcher Qualität), Ultraschallsensoren für die Einparkhilfe und Blinkerhebel kommt für mich einfach nicht in Betracht, zumal ich das Tesla Einheitsdesign langsam arg abgewohnt finde. Außerdem ist der Musk ein Irrer. Da muss man ja damit rechnen, wenn der Radio plötzlich für überflüssig hält, dass das Radio im Auto per Softwareupdate abgeschaltet wird... ;)

    Wegen der Wartezeit, warten wir einfach mal April/Mai ab, ob die in Kassel die Produktion der Motoren in den Griff bekommen.

    Das und wenn dann zumindest zunächst einmal die Produktion des 60er wegfällt, können sich die Zeiten wieder deutlich verkürzen.


    Und dass der Enyaq sich besser verkauft als ID4/5 dürfte keinen verwundern, ist der doch im Gegensatz zu seinen VW-Geschwistern nicht mit Krampf auf futuristisch gestylt.


    Das erklärt auch den (vergleichsweisen) Erfolg des Q4, obwohl der ja nun nicht unerheblich teurer ist...

    also unser ID4 war ca 5000€ günstiger ( 3/4 Jahr alt vom Händler) als ein vergleichbarer Enyaq

    ID4 Pro Preformance; Alcantara Sitze; AHK ; Allwetter ; ACC ; VZE etc.

    Es ging ja um Neuwagen. Hier haben die Händler ja bekanntermaßen aufgrund des Agenturmodells keinen Spielraum, und da liegt der Enyaq auf vergleichbarem Level, weil es da Rabatt seitens der Händler gibt.


    Und im gewerblichen Leasing ist der Enyaq aktuell deutlich günstiger als ein ID4/5.

    Woher das Geld kommt, weiß Skoda letztlich nicht. Die bekommen das Geld vom Autohaus, und die wiederum entweder vom Kunden oder halt von der Leasing-Bank. Und zwar in voller Höhe.


    Die Finanzierung ist daher für Skoda selbst ohne Bedeutung. Und ein Hersteller verdient an den teureren Fahrzeugen mehr als an den günstigen. Die Gewinnspanne dürfte bei einem RS höher liegen als bei einem 85er (die 60er als Sonderfall jetzt mal außen vor), denn das Fahrzeug kostet ja in der Herstellung nicht so viel mehr wie als Aufpreis aufgerufen wird.

    So geht es mir auch. Ich bin bereit, monatlich einen bestimmten Betrag für Mobilität auszugeben und gucke, was in diesen Betrag reinpasst. Derzeit fahre ich eiinen BMW, der 2021 noch zu den damals üblichen Konditionen in den Markt gedrückt wurde.


    Aktuell müsste ich für das gleiche Fahrzeug fast das doppelte bezahlen. Von einem i4 wollen wir da erst gar nicht reden.


    Der i5 reißt ja in jeder Variante die mögliche Steuergrenze, denn wenn die Anhebung kommen sollte, dann ja nur auf 70.000,- €. Und da liegt ja schon der Basis-i5 drüber.

    Die 60k sind glaube ich der Verbrenner. Der Stromer fängt wohl bei 70k an.

    So ist es. Und mit der klassenüblichen Ausstattung kostet ein eDrive 40 dann halt mindestens 85.000,- €. Das bedeutet aktuell bei BMW eine Leasingrate von über 1.000,- € monatlich.


    Und mit über fünf Meter Länge hat das Auto jede vernünftige Dimension gesprengt.


    Mit waren die 4,92 m meines damaligen A6 schon zu viel, und der BMW ist nochmals ein ganzes Stück länger.


    Dabei finde ich das Auto optisch recht gelungen.