Beiträge von Hoinzi

    Ich habe die Tage in einem Video gehört, die Akkus würden mit 40 kW geladen.


    AC würde wohl zu lange dauern und macht bei Gleichstromakkus ja auch technisch wenig Sinn.

    Originalteile eines Herstellers tragen keine KBA Nummern. Entweder sie passen aufs Auto oder eben nicht. Wenn die technischen Gegebenheiten beider AUtos gleich ist, sollte es normalerweise keine Probleme geben. Ist nur eine Vermutung.

    Dann ist es eine Teilenummer. Und wenn die vom Hersteller nicht für den Elroq geführt wird, kann das (höchst theoretisch) zu Problemen führen...

    Alles richtig.


    Aber wenn Nio wirklich der meistsubventionierte Autohersteller ist, muss man aber sich fragen: wieso? Die KP könnte ihn doch wie so viele andere einfach Pleite gehen lassen. Oder soll hier das Wechsel-Akku-System auf Massentauglichkeit überprüft werden. In China wäre die grosse Gleichmacherei (Kulturrevolution) nichts neues, und dann werden die anderen Hersteller dazu gezwungen. Und wenn die gezwungen werden, was kommt dann auf den Rest der Welt zu? Zugegeben: Glaskugel. Aber Ohren und Augen offen halten und weiterdenken. Bloss, weil etwas bisher undenkbar war, muss es das zukünftig nicht sein.

    Das wird aber aus politischen Gründen dazu führen, dass alle nicht-chinesischen Hersteller nicht mitmachen werden, denn keiner hat Interesse daran, sich auch hier noch in völlige Abhängigkeit von China zu begeben...

    Ganz so einfach ist das nicht. Es geht ja nicht nur um das mechanische passen, sondern um dei Zulassung der Räder, die über die KBA-Nummer abgefragt werden kann.


    Im Alltag wird das nie eine Rolle spielen, zumal der Elroq ja nicht schwerer ist als der Enyaq. Aber der Teufel ist ein Eichhörnchen, und im Falle eines Unfalls und eines missgelaunten Gutachters kann es natürlich passieren, dass der feststellt, dass diese Räder nicht zum Auto gehören und keine Typzulassung dafür haben, und dann wird es zumindest umständlich.


    Ich sehe halt nicht, was sich ändert, wenn das Auto da ist? In den Fahrzeugdokumenten eines Elroq steht doch nicht drin, welche Enyaq Räder gefahren werden dürfen? Geht ja nicht nur ums Räderformat, sondern eben um die Frage, auf welchen Fahrzeugen die Räder gefahren werden dürfen.


    Wer ganz sicher sein will, müsste sich eine schriftliche Freigabe vom Hersteller oder zumindest Importeur geben lassen. Und das werden die nicht machen.

    Das glaube ich nicht, weil Nio selbst in China keine wirklich bedeutetende Rolle spielt. Solange BYD da nicht einsteigt, sehe ich da eher schwarz, zumal Nio das Unternehmen sein soll, das mit am stärksten vom chinesischen Staat subventioniert wird (werden muss?).


    Und tatsächlich kann so eine Wechselstation wohl so um die 10 Akkus lagern und laden, schon bei den beiden aktuellen Nio-Größen sind es wohl in der Regel je 5. Da dürfen nicht allzuviele Autos vor einem dagewesen sein, denn dann gibt es möglicherweise keinen aufgeladenen Akku in der passenden Größe mehr. Und wie schon richtig angemerkt, wenn da ein oder zwei Autos vor einem sind, ist der Zeitvorteil gegenüber einem 800V-System an der Ladesäule schon perdú, zumal man während des Vorgangs ja im Auto bleiben muss, während man an der Ladesäule was auch immer machen kann.


    Angesichts des Kosten- und Platzaufwands für so eine Wechselstation glaube ich nicht daran, dass sich das zumindest in Europa durchsetzen wird. Jedenfalls dann nicht, wenn die Akku-Technik weiter so große Fortschritte macht und die Zahl der verkauften Nio so klein bleibt. Günstig sind sie ja nun nicht, jedenfalls nicht im Leasing.


    Sinnvoll wäre das tatsächlich nur, wenn sich nennenswerte Anteile der E-Fahrzeug-Hersteller auf einen Standard einigen könnten, was allerdings wieder entsprechend große Wechselstationen voraussetzen würde. Das wiederum dürfte ein Platzproblem nach sich ziehen.


    Ich glaube im Ergebnis nicht daran, dass das funktionieren wird, zumal das ja nur mit Mietakkus geht, also alle Nio-Fahrer mit Kaufakku von allem ausgeschlossen sind.