Beiträge von Kallibaldi
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Das aber beim Spirtpreis net anders

Na ja, nicht ganz. Die Preisdifferenz beim Diesel, an den diversen Tankstellen in der Nähe, zu einem bestimmten Zeitpunkt mag schon mal 15€ct je Liter betragen. Das sind dann aber ca 15% des Preises je Liter. Wir reden beim Fahrstrom aber schnell mal 50 bis 70%. Außerdem ist die Preistransparrenz bei den Tankstellen sehr einfach umgesetzt.
Ich könnte noch die App CHARGEPRIZE empfehlen. Da hat man den Blick je Ladesäule auf die Tarife.
Vielleicht gibt es ja noch weitere nützliche Apps ?
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Ionity ist an den Autobahnen gut aufgestellt. Allerdings an vielen Standorten noch mit „Uralt-HPC“ und auch mit relativ wenigen Säulen, dafür dass sie sehr exklusive Standorte haben. Ist man nicht nur dort unterwegs, sieht es mau aus mit denen. Abseits der BAB steht EnBW weit besser da.
Und:
Wer sagt denn, dass Ionity die Preise hält?
Das stimmt allerdings. Die Preise sind je nur Momentaufnahmen und morgen das Ärgerniss der Kunden
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- Habe eben gesehen, Tesla hat den Preis für die Mitgliedschaft auf 9,99€/Monat gesenkt 👍🏻
- Vorgesten habe ich mal mit der Freshmile- Karte an aral pulse für 0,30€/kWh plus 0,30€/Minute geladen, um es mal mit dem Ionity Passport zu vergleichen (Säule beider Anbieter liegen hier im Industriegebiet 100 Meter voneinander entfernt und ich habe bisher -wenn Ionity belegt war- mit Thüga an der aral pulse geladen statt mit Thüga an Ionity, was bei mir ja jetzt beides mangels Thüga Karte wegfällt) Leider war die Ladegeschwindigkeit vorgestern bei aral pulse nicht so gut (evtl. hatte der Mercedes eActross, der auch am Ladepark lud, zu viel Durst🤪), deshalb hat der Minutenpreis den Ladungspreis ziemlich gepusht…🥴 Habe heute gelesen, dass in machen Regionen, aral pulse wohl schon bei Freshmile rausgeflogen ist. Die Freshmile-Karte wird bei mir wohl bald in der gleichen Schublade liegen, wie die Thüga-Karte…🤷🏻♂️
- Habe mir jetzt mal den Ionity Passport für 5,99€/Monat und 0,49€/kWh gebucht. Ionity war für mich in den letzten 1,5 Jahren immer eine gute Anlaufstelle, wenn es mal schnell gehen musste. Ebenso wie aral pulse, aber für die habe ich noch keine geeignete neue Ladekarten-Lösung gefunden…🤷🏻♂️
Ich finde es schon bemerkenswert, wenn Ionity noch vor einiger Zeit als "sehr teuer" eingestuft wurde nun bei 5,99€ monatlicher Rate bei 0,49€ct liegt. Das finde ich einen fairen Preis, da auch die Infrastruktur super ist ! Da muss Tesla als auch ENBW nachlegen!
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Ich war neulich bei Mercedes wegen dem smart#1.
Da sagte mir der Verkäufer auch das man verstanden hat das die Autos zu teuer sind.
Bei denen ist das so, dass wenn das Auto erstmal teurer wird die Leasingraten doch zumindest erschwinglich bleiben müssen.
Das macht ja für den Hersteller auch erst einmal Sinn. So erhalten sie die hohen Preise und bekommen die Halden aber über Leasing leer. Preissenkungen scheut man wie der Teufel das Weihwasser, da man eine Abwärtsspirale befürchtet. Die wird aber sowieso kommen, denn die Chinesen fluten den Markt mit ihren „günstigeren“ Überproduktionen.
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Ich fahre selten 160 km/h, eher immer so im Bereich 120 km/h - 130 km/h, mal Autobahn, mal nur über Land (also meist halt ins Geschäft und zurück, einfach 30 km). Carscanner nutze ich, da steht bei max. Energiegehalt zwischen 52800 und 53200 und wenn ich das nun vom Netto (58, aber sollten ja wiederum nur 54 nutzbar sein) berechne komme ich auf 90,5 % wenn Netto 58 sein sollte und auf 98,5 wenn doch nur 54 nutzbar. Also schon ein Unterschied ob wir jetzt über knappe 10 % oder 1,5 % Degradation sprechen, ich geh eher von 10 % dann aus, was ja dann wieder "normal" wäre. Was stimmt denn nun? 58 kW oder 54 kW rein nutzbar? Da gab es schon unterschiedliche Aussagen.
Ich dachte von 62 kann man 58 nutzen !?
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Hier mal meine erste größere Ausfahrt mit dem 85er
Wetter: trocken, kaum Wind. Start bei 3 Grad, Ankunft 7 Grad.
Route: Rendsburg, Hamburg, Meldorf, Rendsburg
Verlauf: Überwiegend Landstraße und Autobahn (130-145km/h wo unbeschränkt und Bahn frei), Fahrmodus normal
Fahrweise: nicht verbrauchsoptimiert, im Verkehr mitgeschwommen
Lüftung: 20 Grad, Popo- und Lenkradheizung aktiv
Hinweg: 1 Person, Kofferraum leer
Rückweg: 3 Erwachsene, 2 Koffer, Rucksack, usw.
Ich für meinen Teil bin superzufrieden nach 250km mit einer Restreichweite von fast 170km wieder Zuhause angekommen. Absolut alltagstauglich meiner Meinung nach.
Das ist sehr beeindruckend und ich verstehe Deine Zufriedenheit absolut. Über 400KM Reichweite bei einstelligen Temperaturen und normalem Fahrprofil ist klasse !! Das sind ca. 300KM bei 70% Nutzung (also zwischen 10 und 80%). Top!!
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Hallo liebe Enyaq-Gemeinde,
ich bin neu hier und ggfs. falsch - in diesem Fall bitte ich um Hinweis, wo ich besser nachfragen sollte.
Meine aktuelle Situation: Ich fahre beruflich seit fast 4 Jahren einen VW Passat 2.0 TDI mit einem langjährigen Durchschnittsverbrauch (über 100.000 km) von 4,7 l Diesel auf 100 km.
Dabei fahre ich meiner eigenen Einschätzung nach defensiv, überwiegend auf Autobahnen und dort im Schnitt mit 120-130 km/h. Üblicherweise sind meine Strecken zwischen 250 und 700 Kilometern lang.
Ja, da geht es auch mal bergauf und natürlich auch mal bergab. Manchmal scheint die Sonne, manchmal regnet es. Mal ist es windig, mal nicht. Und Kunden wollen sommers wie winters besucht werden.
Sitzheizung, Lenkradheizung, Innenraumheizung, Klimaanlage und alle sonstigen "Komfortverbraucher" waren in den letzten 4 Jahren immer dann an, wenn es draußen kalt bzw. warm war.
Ich bin eine Frostbeule, also war im Winter immer alles an, was heizbar ist (und daruf möchte ich auch nicht wirklich verzichten).
Höhenmeter, Windstärken, Temperaturen, Wetter und sonstige äußere Einflüsse habe ich nie in irgendwelche Berechnungen einbezogen - das gleicht sich alles über die Zeit wieder aus.
Es steht nun der Austausch des Fahrzeugs an und der Enyaq 85 ist eine der in Frage kommenden Optionen.
Aber - wichtiger Punkt - es muss auch passen.
Nun habe ich die Reichweitendiskussion in diesem Forum aufmerksam gelesen und frage mich, ob ein Elektrofahrzeug für mich wirklich das Richtige ist.
Ich bin ein zahlengetriebener Mensch und betrachte folgende Gesichtspunkte:
- Kosten (ja, auch wenn der Arbeitgeber das zahlt, ist das wichtig für mich)
- CO2-Emissionen
- Zeitbedarf
Kosten:
Da man mit dem Wert 4,7 nicht so richtig gut rechnen kann, lasst uns mit 5 Litern Diesel auf 100 km rechnen.
Bei einer typischen Strecke von 500 Kilometern sind das also 25 Liter Diesel.
Ein Liter Diesel kostet zur Zeit so ca. 1,75 Euro (mal mehr, mal weniger), also entstehen für den Kraftstoff Kosten in Höhe von 43,75 Euro.
Wenn ich die Diskussion hier im Forum verfolge, komme ich unter 20 kWh/100 km mit dem Enyaq wohl kaum weg (bei optimistischer Betrachtung). Ich brauche also ziemlich genau 100 kwH für meine 500 km-Strecke.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich hautpsächlich an Schnellladesäulen werde laden müssen (siehe "Zeit"), komme ich in der Realität wohl kaum unter 0,50 €/kWh weg (und das ist vermutlich sehr optimistisch).
Damit wäre ich also bei 50,- Euro für meine Strecke.
Eindeutiger Punkt für den Diesel, sogar bei optimistischer betrachtung.
CO2:
Gehen wir wieder von einer 500 km-Strecke aus.
Laut Helmholtz-Forschungszentrum entstehen 2,65 kg CO2 pro Liter Diesel. Damit kommen wir bei 25 Litern auf 66,25 kg CO2.
Beim Strom müssen wir wohl davon ausgehen, dass im Schnitt Strom nach dem Deutschen Strommix geladen wird.
Leider gibt es hier im Internet unterschiedliche Angaben, aber man liegt so zwischen 400 und 450 g CO2/kWh.
Bei den (optimistischen) 20 kWh/100 km und somit 100 kWh gesamt komme ich also auf 40-45 kg CO2 für meine 500 km-Strecke.
Bekanntlicherweise aber muss das Elektrofahrzeug ja die bei der Batterieproduktion zusätzlich anfallenden CO2-Emissionen über die Laufleistung "aufholen".
Laut einer Fraunhofer-Studie liegt der "Break-Even" hier irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Kilometern.
Zusammengefasst also ein knapper Punkt für den Enyaq, bei optimistischer Betrachtung. Wenn auch weniger deutlich, als ich dachte.
Zeit:
Erneut als Referenz meine 500 km-Strecke. Da ich meinen Diesel offenbar in etwa so schnell bewege, wie ihr die Enyaqs (120-130 km/h), lassen wir die reine Fahrzeit weg und beschränken uns auf das Tanken/Laden.
Ich muss bei ca. 1300 km Reichweite eigentlich nicht bei jeder 500 Kilometer-Strecke tanken, aber sei's drum, rechnen wir 15 Minuten fürs Tanken.
Beim Enyaq fahre ich bei 100% Kapazität los und muss mindestens einmal für 30 Minuten laden (wenn die Ladekurve auch wirklich maximalen Energiefluss erlaubt, aber gehen wir mal davon aus).
Damit bin ich dann bei 80% Kapazität und komme damit vermutlich bis zum Ziel, dann ist die Batterie aber vermutlich mehr oder weniger leer.
Um den Anfangszustand wiederherzustellen bzw. mich am Zielort noch fortbewegen zu können, muss ich aber nochmals auf 100% aufladen. Damit benötige ich für 500 Kilometer also mindestens eine Stunde Ladezeit, eher mehr.
Klarer Punkt für den Verbrenner.
Wie seht ihr das? Habe ich hier einen Denkfehler? Im Großen und Ganzen sehe ich für meinen speziellen Anwendungsfall eigentlich nicht, dass ein Elektrofahrzeug hier sinnvoll wäre.
Oh je….. das wird kompliziert 🤣🤣🤣
Aber anbei noch ein paar Punkte.
- Keine Steuern für den Stromer
- THG Quote
- weniger kosten für Wartung und Verschleiß (Bremsen, Kupplung, etc)
Vielleicht kannst du auch ein Leasing mit kurzer Laufzeit machen um es auszuprobieren. !?
Wir steigen auch von einem Kodiaq auf den Enyaq um. Für Urlaubsreisen war das bisher unser Wagen. Wir sind einfach mutig und gespannt. Für den täglichen Kram fahren wir seid drei Jahren einen ID.3. Das hat uns eigentlich Mut gemacht und positiv gestimmt.
Aber klar ist, das weder Du noch wir mit dem Enyaq mehr als 400KM auf der AB schaffen werden. Eher 300 bis 350. so gibt es öfter einmal eine P -Pause. Auch fein.
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