Beiträge von HUKoether

    Der Juice-Booster ist bei mir bereits an mehreren Stellen im Einsatz gewesen, mal mit CEE16(rot), mal mit 15m Verlängerung (private Grundstücke), mal mit Schuko (Campingplatz), mal mit CEE(blau) (Campingplatz), mal mit Typ2 Kupplung an öffentlicher Wallbox (habe das Standardkabel nicht mehr dabei).


    Ich hatte den originalen von Skoda überlegt, aber es gibt bei uns nur CEE16(rot) und Schuko als Adapter, kein CEE(blau).

    Der NRGKick mit dem neuen Adaptersystem gefiel mir eigentlich auch, aber es gibt keine Verlängerung (m.W.n.) und das Gerät und der Adapter als kompaktes Teil ist so sperrig, daß sie an einige von mir genutzten Dosen nicht gepaßt hätten.

    FoG Das ich das nicht will, kann man so nicht sagen, aber die Heizleistung von 5-6kW im Maximum (oder wird der Akku auch mit einbezogen?) ist nicht sehr groß, weshalb ich die Lösung als nicht optimal sehe. Besser fände ich eben den Hinweis langsamer zu fahren, weil dann auch der Energieüberschuß geringer wird (was dann dazu führen könnte, daß die Abfuhr über die Heizung reicht...).


    Und natürlich ist es nicht sinnvoll oben auf dem Berg vollzuladen. Es gibt irgendwo, glaube in der Schweiz, einen LKW, der oben auf dem Berg beladen wird, bergab rekuperiert und dann den Berg unbeladen wieder hinauf schafft, ohne eine Steckdose zu sehen.

    ferreron: Sicherlich hilft mehr Fahrwind bei der Wärmeabfuhr an der Bremsscheibe, allerdings steigt die Wärmemenge mit höherer Geschwindigkeit stärker an, als die Fähigkeiten der Wärmeabfuhr, deshalb sollte man eben langsamer fahren.


    Keine Motorbremse ist nicht ganz richtig, denn die Rekuperation ist die Motorbremse, die aber stark eingeschränkt ist, wenn die erzeugte Energie nirgends mehr hin kann, weil der Akku schon voll ist. Die nun überschüssige Energie nun über die Heizung abzubauen ist eben nur beschränkt gut (der verlinkte Thread).


    FoG: wir reden aneinander vorbei!

    HUKoether die Rekuperationsleistung ist sukzesive verringert, bis eben der Akku randvoll ist. Dann kann man nicht mehr rekuperieren. In eine volle Flasche kann man auch kein Wasser mehr reinfüllen. Die (mechanische) Bremsanlage selbst wird nicht überlastet.

    mfg

    In dem verlinkten Thread (BB-8) wird berichtet, daß weiter rekuperiert wird und die "gewonnene" Energie durch Heizung des Innenraums abgegeben wird. Darauf bezieht sich mein Post.

    Wenn es die Software nicht schafft, in dem Fall die Rekuperation zu reduzieren und statt dessen die mechanischen Bremsen mehr einzubinden, liegt ein Programmierfehler vor. Kann ja mit einer Meldung einhergehen, doch bitte die Geschwindigkeit zu reduzieren, um das Bremssystem nicht zu überlasten. Bei längeren Bergabstrecken steht ja auch vorher das Schild "bitte zurückschalten" und jeder Fahrzeugführer sollte wissen, daß das auch mit geringerer Geschwindigkeit verbunden ist, da der (z.B.) 2.Gang nicht unbedingt mit Tempo 100 vereinbar ist. Was Geschwindigkeit für die Bremsanlage bedeutet, kommt, meiner Erinnerung nach, auch in der Fahrschule vor.

    Hier nur kurz, da OT: Hängerchen ist auf dem Avatar (QEK-Junior, gebremst, 500kG+10%, 2m breit, 2m hoch, 3,85m lang, 100er Zulassung), Verbrauch auf der Autobahn etwa 30kwh/100km (knapp 100km/h), auf der Landstraße 25-27kwh/100km. Die Bergfahrten (Katschberg, Obertauern, Löiblpaß, Triglavgebirge) machen die Sache spannend und sind in der Ladeplanung zu berücksichtigen. Der Enyaq hat mit Anhängern kein Problem im Sinne von Instabilitäten, auch einen großen Planenanhänger zieht er problemlos, mit entsprechendem Verbrauch. Laden in D und Ö kein Problem, in Slovenien an der Landstraße paßten die Karten nicht, aber Eingabe der Kreditkarte via Smartphone ging, in Kroatien habe ich nur auf dem Campingplatz geladen. Ladeplätze sind nicht direkt anhängertauglich.

    Mein Enyaq ist, wie alle Autos, die ich neu gekauft habe, hohlraumkonserviert. Wenn man die Verkleidungen entfernt, guckt man das nackte, naja grundierte, Blech an. Der Lackierer meines Vertrauens achtet besonders auf Reibestellen, also stellen, wo zum Beispiel die Radhausverkleidung arbeitet und dabei möglicherweise die Grundierung beschädigt wird und natürlich andere Stellen, wo er erfahrungsgemäß Rostprobleme erwarten würde.


    Natürlich macht man soetwas nicht für sich selbst, sondern für den Dritt- oder Viertbesitzer...

    Ich bin da noch am Überlegen...


    Mir geht es weniger um die Selbstverschmutzung am Auto, sondern darum, was der Anhänger abbekommt. Mein Hängerchen hatte bei der ersten Urlaubsfahrt (Kroatien) am Enyaq deutlich mehr Straßendreck (Gras, Dreckklümpchen) abbekommen, als die Jahre davor mit Kombis (Passat, Superb). Natürlich ist das auch der Anteil den der nachfolgende Verkehr abbekommt, weshalb es in manchen Ländern Pflicht ist.


    Andererseits ist es ein Eingriff in die Aerodynamik, die zwar mit Anhänger nicht mehr dramatisch ist, aber meist hängt er ja auch nicht dran...