Beiträge von HUKoether

    Pedro :

    Ich habe es selber via OBDEleven codiert. Wenn HJN es nicht schon bestätigt hätte, hätte ich noch erweitert, daß es der Ein- oder Andere schon von der Werkstatt hat machen lassen. Da war auch davon die Rede, daß sich die Werkstatt geärgert hat, daß der Kunde sagt was zu tun ist, nicht Skoda...


    Gestern hatte ich dann auch den Live-Test, daß es funktioniert. Es wurde gegenüber früheren Tests nun die verfügbaren Lader oberhalb der 125kW angeboten und der Enyaq hat auch 110kW gezogen, bei 22% Ladung beim Anschließen. Es war ein Test, denn ich hätte den Heimweg auch so geschafft, aber ich hätte langsamer fahren müssen.

    Das der Fußbereich gefühlt kühler ist, ist auch bei meinem Enyaq so. Vor Allem bei eingestellter Temperatur bis 23°C. Da ich durch einen Rollstuhlfahrer (Muskeldistrophie) im Haushalt an wärmere Innenräume gewöhnt bin, habe ich meist 24°C eingestellt, dann fällt's nicht mehr auf. Wenn ich dann auf Langstrecke bin und die Temp. reduziere, habe ich dann wieder das Gefühl des kühleren Fußraumes. Mein Enyaq ist ohne Wärmepumpe.

    Bei mir tut eine "Heidelberg Wallbox Home Eco" seit Juni '21 ihren Dienst, die eine einphasige Wallbox ersetzt hat, an der ich meinen GTE vorher geladen habe. Die Verkabelung hatte ich von Anfang an 3-phasig vorgesehen, für 11kW plus Reserve. Ich vermute, daß im Zuge der solartechnischen Aufrüstung unseres Hauses eine andere Wallbox kommen wird, die solargeführtes Laden ermöglicht.

    Mein Enyaq (06/2021) hat zu Anfang eine neue OCU (OnboardCommunicationUnit) gebraucht, da die originale abgeraucht ist, mit der Nase gut wahrnehmbar. Ein Verändern der Spur beim Lastwechsel ist seit dem Wechsel der Räder auf 19" (geliefert wurde er auf 20"-Rädern, da die 19"er nicht lieferbar waren) nicht mehr vorhanden. Das letzte Problem war der Lane-Assistent, der sich "Gott sei dank" auf "letzte Einstellung" setzen läßt.

    Daß der Frontassistent mal einen Fehlalarm abgibt, liegt in der Natur der Sache, denn daß Auto weiß ja nicht, daß die Straße einen Bogen macht - und das Hindernis an einer roten Ampel der Rechtsabbieger ist, der eigentlich eben nicht auf meiner Fahrbahn steht.

    Andere Assistenten habe ich nicht bestellt, also tauchen sie nicht in der Problemliste auf. Das Navi beobachte ich nur, da ich es nicht bestellt habe, es aber verbaut ist. Seit dem Anpassen der Werte (Akku- und Autovariante) und dem Reset hat es auch aktuellere Karten, zeigt also auch die Ladesäulen an.


    Alles in allem würde ich das Auto wieder kaufen - wahrscheinlich in der Allradvariante. Eigentlich würde ich sagen, ich hätte den Kauf ein Jahr aufschieben sollen, aber in der aktuellen Situation bin ich froh, das Auto schon zu haben. Der Enyaq ist für mich als EDV-Fuzzi das optimale Dienstfahrzeug und er schafft auch die Urlaubsfahrt nach Kroatien mit Anhänger. Sicher mag es den einen oder anderen Punkt geben, aber der Passat GTE vorher hatte auch seine Schwächen (ja sogar die gleichen --> App: Steuerung der Klimatisierung und des Ladevorganges), wie auch jedes andere Auto vorher...

    ...Darauf kann ich aber auch nur antworten, dass ich meine Standard-Strecke über rund 630 km mit dem Verbrenner in 6-7 Stunden gefahren bin und mit dem ENYAQ ebenfalls 6,5-7 Stunden fahre.

    Noch interessanter wirds, wenn ich klarstelle, daß meine Urlaubsfahrt mit Anhänger nach Kroatien über eine Strecke von ~1200km (je Turn) auch kaum länger gedauert hat, als vorher mit dem PHEV und davor mit dem Diesel - aber 25% weniger Energiekosten hatte.

    Ich habe meine WallBox erst bei den Stadtwerken mit deren Formular gemeldet, dann kam ein paar Tage später vom Netzbetreiber die Aufforderung auch deren Formular auszufüllen - mit den gleichen Angaben... Eine Bestätigung kam dann nicht mehr.

    Allerdings kann ich absolut nachvollziehen, daß manche Netzbetreiber es einfach zu aufwendig machen und damit Leute davon abbringen, es ordentlich zu machen.