Beiträge von Deichguckerin

    Das ist falsch. Erst wenn du für den Zugriff auf die Google Services die GAS Compliance bei Android anstrebst , hast du Google im Boot.

    Ansonsten hast du volle Kontrolle über das System.


    Das betrifft aber auch nur alles das Infotainment.

    Alles was untendrunter läuft, hat logischerweise mit Android dann nichts zu tun.

    Dann reden wir aneinander vorbei. Klar ist, holst man sich Google mit ins Boot, hat man "Datenpetzer" mit an Bord. Du hast geschrieben, das VW OS basiert auf Android Automotive und das ist eben nicht korrekt ausgedrückt. Es ist AOSP.

    Bei Android Automotive müssen aber auch alle Sensordaten, egal welche, an Google gemeldet werden. Damit hat dann Google die volle SW Kontrolle, da sämtliche HW und SW,die werksseitig verbaut wird, mit AAmotive kompatibel sein muss.

    Das ist für mich dann der endgültige Seelenverkauf.


    Imho wird es allerdings - und nicht nur bei VW - in die Richtung gehen und mit Google ein Vertrag geschlossen über eine prozentuale Gewinnbeteiligung am Datenverkauf.


    So lange alles gut geht, schreit wahrscheinlich eh Keiner. Durch Handy, Internet, soziale Netzwerke und was auch immer sind wir sowieso schon erfasst, wohin wir auch gehen/fahren.

    Nur wenn es schief geht- und damit meine ich noch nicht mal so was fieses wie eine Cyberattacke - z.Bsp. durch ein Update, und die Autos stehen bleiben, weil durch das Update ein Bug entstanden ist, dann haben es Alle besser gewusst und wie konnte man nur :/

    Ich meine nicht, dass das VW OS auf Android Automotive basiert


    Aus dem gleichen Artikel aus 2019:

    "Dabei handelt es sich natürlich nicht um Android Auto oder Android Automotive, sondern um die Basis-Version für Smartphones aus dem AOSP-Projekt, die stark angepasst und für den Einsatz im Auto ausgebaut werden soll. "


    Über AOSP lässt sich sehr wohl die Google Welt implementieren ohne kompletten Daten (Seelen)verkauf. Nimmt man Android Automotive müssen alle Daten Google zugänglich gemacht werden. Funktioniert ja sonst auch nicht.


    Wobei ich vermute, dass eher der Gedanke an die Möglichkeiten der Einnahme aus dem Datenverkauf in Richtung autonomes Fahren bei Gründung von Cariad die Priorität ist/war und nicht der Gedanke an die Datensicherheit... :/

    Ist aus einem Artikel von 2019, warum VW ein eigenes OS entwickeln will/wollte


    Auszug:

    Daten werden zum wichtigen Geschäft

    Auch die Autohersteller haben längst die Macht der Daten entdeckt und wissen, das ihre Geschäftsmodelle zukünftig auch auf diesen Bereich ausgerichtet werden müssen. Einem fremden Unternehmen den Zugriff oder gar die Kontrolle über diese Daten zu geben, ist also vielleicht nicht die klügste Idee. Allerdings hat Google das dominante eigene Ökosystem und die Android-Dominanz als starkes Argument, dem sich kein Hersteller verschließen kann. Denn die Nutzer wollen, wenn man das so sagen kann, Google im Auto und nicht VW auf dem

    Smartphone


    Für Volkswagen kann es sich dennoch lohnen, ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, das noch dazu Brücken zur Google-Welt schlagen kann und dem Kunden viele Freiheiten gibt[...]


    Vielleicht kann sich unter der Regie von Volkswagen aber auch ein ganz eigenes Ökosystem etablieren, das man anderen Autoherstellern zur Verfügung stellt. Schon beim Kartendienst here oder dem Stammgeschäft, der Motorproduktion, arbeiten die Hersteller zusammen. Warum sollte also VW OS – unter anderem Namen – nicht auch im BMW zu finden sein? [...]

    Auszug Ende


    Ich denke, VW hat die Komplexität und auch den Kosten/Nutzen Aufwand erheblich unterschätzt .

    Die grundsätzliche Überlegungen zu einem eigenen OS kann ich allerdings nachvollziehen...

    Wie man eine Tiefentladung konstruktiv ausschließen kann, ist mir ein Rätsel. Im Extremfall ist das nur eine Frage der Zeit, Verhindert werden kann das, ohne nach zu laden, nicht.

    VW baut zwar genug Puffer ein, aber irgendwann wäre der Puffer beim unteren Ladezustand auch aufgebraucht.

    [...]

    Jep, würde mich auch interessieren, wie VW das erreichen will...🤷‍♀️

    Meine Frage war schlicht und einfach, ob das möglich ist und wenn, ob das AH dafür einen Anhänger zur Verfügung stellt. :rolleyes:

    Wenn es so ist wie Du sagst und beim AH mit dem Vorführwagen sind Probefahrten mit dem eigenen Wowa ok, ist das natürlich viel besser und aussagekräftiger. :thumbup:

    Beantwortet aber trotzdem nicht meine Frage, ob Autohäuser überhaupt die Möglichkeit anbieten, eine Probefahrt mit einem Gespann zu machen... :/

    Klar ist ein Anhänger kein Wohnwagen, aber der Anhänger kann auch mit Aufbau sein und nach Absprache wäre auch Beladung möglich. Wenn es eben vom Kunden gewünscht wird und/oder vom AH realisiert werden kann...

    Verständnisfrage: Was möchtest du denn bei einer Probefahrt mit dem Auto und Hänger testen damit du rausfindest ob es "passt"?


    Beim Hängerbetrieb sind Anhängelast und Stützlast des ziehenden Fahrzeuges entscheidend und zusätzlich das Verhältnis Hängergewicht zu Zugfahrzeuggewicht wenn es um das Thema 100km/h Erlaubnis in Deutschland geht. Dies sind alles Daten, die man auch ohne Probefahrt abchecken kann, da sie rein aus den Datenblättern hervorgehen sollten.

    Hm, Zahlen liefern einen Hinweis, das eigene "Erfahren" ist etwas ganz anderes.

    Nach der Logik braucht man nie eine Probefahrt machen, weil an Daten zum Fahrzeug alles veröffentlicht wurde...😉

    War halt eine Frage/Überlegung, weil A 662 E das als Priorität erwähnt hat🤷‍♀️

    Ich hab mir noch nie Gedanken darüber gemacht, da ich keine AHK brauche, aber wem die Möglichkeit als Zugfahrzeug eine Priorität beim Kauf/Leasing ist- lassen die Autohäuser es zu oder bieten es von sich aus an, mit einem AH eigenen Anhänger eine Probefahrt zu machen um zu schauen, ob es passt?