Wenn es nur um eine grafische Auswertung geht, kann man sich das auch in eine InfluxDB schieben lassen (HA hat in den Docs Besipiele für die config.yaml) und von dort nach Grafana. Für Grafana gibt es auch vorgefertigte Dashboards, die man sich ggf. "nur" anpassen muss.
Beiträge von Rumpelkammer
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Ein realistischer Preis liegt in Deutschland bei maximal 50ct. Das wären bei einem Verbrauch von 20kWh auf 100km 10€. Das halte ich bei einem Verbrenner nur für schwer möglich.
Wenn man irgendwo im Roaming ist und dann für die kWh 74ct ct zahlt, von 1,19 € bei Kartenzahlung bei bestimmten Anbietern wollen wir mal nicht reden, liegt man über Verbrenner-Niveau. Das schadet dann der Akzeptanz der E-Mobilität. Egal, ob die jetzt Hyundai oder Skoda fahren.
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Der ADAC Ecotest hat auch keine Geschwindigkeiten über 140 km/h. Ein über 30% höherer Verbrauch ist nicht nur Aero. WLTP hat ja auch gezeigt, dass Autos von Mehrleistung profitieren.
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Hat Rivian nicht analog zu Tesla den Ansatz das alles über ein zentrale Recheneinheit zu erledigen?
Bedeutet Backport von Rivian auf die Verbrenner, dass man auch wieder mehrer Steuergeräte im Einsatz sind? Außerdem gibt es einfach Sensoren und Werte (z.B. Abgastemperatur, Abgasgegendruck, NOx usw.), die es bei Rivian gar nicht gibt.
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Ionity liegt auch meistens gut an der Autobahn.
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Die Entwicklung wird weitergehen. Die Chinesen präsentieren gefühlt im Wochenrhythmus neue Autos/Akkus mit deutlich höheren Ladegeschwindigkeiten.
Ich befürchte aber, dass die Praxis das Nadelöhr sein wird. Damit Neue Klasse, CLA/GLC, SSP und Co. ihren Vorteil ausspielen können, muss einen Ladepark finden, wo nicht die Säule oder der Park limitiert, wenn man 250kW+ lädt.
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aber warum sollte das passieren, in der app kennen sie den Ladezustand vom fahrzeug. mit diesem stand können sie also schonmal was anfangen. Sobald die Routenplanung ans auto übertragen wurde, darf das auti natürlich wieder die route verändern und dynamisch reagieren.
Die App kennt zwar den Ladestand am Start, aber nicht den aktuellen Verbrauch. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob man auf der Autobahn 130 oder 160 fährt. Gerade auf längeren Fahrten willst du eigentlich mit <10% SoC ankommen.
Sobald das boardeigene Navi plant bzw. umplanen muss (Stau, Verbrauch), schickt es dich zu irgendwelchen Allegos, Mer, Shell usw. Dann haut es dir aber auch weitere Ladestops rein, weil das Teil Ionity als Zwischenziele nicht als Ladestop nimmt.
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Bei Spritmonitor musst man beachten, dass beim Enyaq nicht zwischen SUV und Coupe unterschieden wird. Wenn man sich die Arbeit machen will und das dann nach Heck- und Allrad aufzudröseln, sollte man das beim ID.4 vs. ID.5 machen. Ein 85er Coupe verbraucht sicherlich weniger als einer 85X SUV.
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Falls ja, könnten Sie doch die ladeanbieter/filter dort implementieren? Vielleicht könnten sie als "Notlösung" diese Route dann ins auto transferieren?
Ich denke, damit würde man schon vielen helfen.
Wahrscheinlich würde das sogar gehen. Allerdings hat diese Notlösung Schwachstellen, weil man auf der einen Seite keine Navieingriffe (Ladestopps) will, aber gleichzeitig wieder doch.
- keine Stauumfahrung möglich, weil Umweg mit verbleibendem SoC nicht möglich
- keine Live-Verbrauchsdaten, was gerade bei Autobahnen sch**** ist.
Skoda wird nicht zulassen, dass ein Enyaq durch ihre Ladeplanung mit einem leeren Akku liegen bleibt. Um das zu verhindern müsste der jeweils maximale Verbrauch angenommen werden. In der Praxis wird das auf Autobahnetappen dazu führen, dass man mit einem SoC von 25-40% ankommt, also außerhalb des Ladepeaks. Bedeutet gerade auf langen Reisen mehr unnötige Stops. Viele werden dann wieder auf die Ladeplanung von Skoda verzichten.
Wenn du es machst, mach es richtig!