Beiträge von Rumpelkammer

    Manuell muss man da nichts machen. Lagertemperatur ist 80°C.

    Was bei einer Temperatur oberhalb der Spezifikationen passiert, liegt an jedem Hersteller. Wenn die Temperatur überwacht wird und der Hersteller die Grenzen hart zieht, fließt entweder gar kein Strom mehr oder die Leistung wird gedrosselt. Ansonsten läuft die WB bis das Bauteil aussteigt oder irgendetwas anderes anschlägt.


    Die Spezifikation bzw. Zertifizierung liegt bei 55°C. Das Dingen wird wahrscheinlich nicht bei 55,1°C aussteigen. Da sprechen wir aber vom einmaligen Betrieb.

    Wie sieht es aber mit der Haltbarkeit aus, wenn regelmäßig an dieser Grenze operiert wird?! Das Dingen kann 10 Jahre ohne Probleme laufen, aber auch nach 3 Jahren zicken machen.


    Wenn es baulich nicht anders geht, drauf geschi**en. Ne Wallbox kostet jetzt auch kein Vermögen, wenn man die nach 5 Jahren tauschen muss.

    Eine Wallbox ist eine geschlossene Kiste. Bei Sonneneinstrahlung heizt die sich innen locker auf 50-60°C auf.

    Beim Laden fließt der Strom über den Schütz. Dadurch erwärmt der sich zusätzlich.


    Habe bei Zappi geschaut. Dort sieht man im Dokument "Fehler 2419" (https://www.myenergi.com/de/wp…s/2023/11/Fehler-2419.pdf) eine geöffnete Box und den Schütz Iskra IKD432-40.

    Bei Iskra (https://www.iskra.si/f/docs/20204/IK_200_400.pdf) steht bei Ambient temperature (Umgebungstemperatur) -15 ... +55°C.


    Wenn man Glück hat, läuft das Dingen 10 Jahre ohne Probleme. Wenn man Pech hat und die WB im ersten Sommer die Grätsche macht, kann das mit der Garantie lustig werden.

    Um Feuchtgkeit und Regen würde ich mir keine Gedanken machen. Die Wallboxen sind IP-zertifiziert.


    Was Probleme machen kann, ist jedoch direkte Sonneneinstrahlung (Überhitzung).

    Durch die direkte Sonneneinstrahlung wird das innerhalb der WB schön muckelig. Gerade die Elektronik mag das nicht.

    Plastik wird über die Zeit spröde und verfärbt sich. Dazu beim Display die Ablesbarkeit und Haltbarkeit. Falls es keine andere Möglichkeit gibt, müsste man damit leben.


    Datenblatt sagt Betriebstemperatur bis 40 °C. Ortenaukreis ist natürlich auch die Region, wo es wirklich mal 40 Grad und mehr werden. Ich würde beim Hersteller nachfragen, ob die Temperatur sich auf die Außentemperatur oder Gerätetemperatur bezieht.

    Wenn Westseite bei dir möglich ist, würde ich für eine Verschattung sorgen und/oder jetzt nicht unbedingt bei voller Sonneneinstrahlung laden.

    Werbung machen ist das eine. Aber vor Weihnachten ein Wohlfühlinterview mit Aral pulse, wo die über den Klee gelobt werden und keine kritischen Fragen und Anmerkungen zum Ladepreis kommen, und im neuen Jahr die ganzen CPOs vor den Bus werden und Adhoc zu loben, ist nicht glaubwürdig.

    Nach der Kritik an dem Aral-Video hat er gesagt, dass er das nicht veröffentlichen wollte, weil das so schlecht sei, aber Aral ihn gedrängt hat. Dazu dann auf sicherlich auch deftigere Kritik für Beleidigungen und Schmähungen reagiert. Auf dieses Short-Video kam dann Kritik, dass er ein Wendehals sei und nicht glaubwürdig. Da wurden dann auch User runtergemacht.


    Wenn man auf Social Media mal nach "Felix Hamer/electricfelix" sucht, findet man auch immer wieder Berichte bzw. Retweets zu Ladepreisen, wie es im Ausland läuft und in D nicht.

    Die App ist ja auch mehr so ein Community-Projekt vom Jens von MoveElectric. Da sollte man nicht jede Eigenschaft der App auf die Goldwaage legen. Es ist eher wichtig, dass es sowas überhaupt gibt.

    Wenn im April DATEX-II kommt, wird sehr wahrscheinlich mehr kommen.

    Wer jetzt bereits eine App am Start hat, die quasi als Einhorn User und Bekanntheit sammelt, kann dann durchstarten. Wer entwickelt kommerziell eine weitere App, die nur auf öffentlich verfügbare Daten zugreift, wenn es bereits eine mit über 100K Usern gibt und aktuell kostenlose Werbung gemacht wird?

    Mit der EURO7-Norm wird es für Kleinwagen eng. VW hat den Polo als Verbrenner abgekündigt. Das wird auch mit Fabia und Ibiza passieren.


    Der Epiq ist für die Stadt und kurze Strecken gedacht. Ob ich 50 oder 90kW DC lade, spielt da eher keine Rolle. Wichtiger wäre beim Einkauf, Arztbesuch usw. Ladesäulen zu haben, wo ich mal eben anstecken kann.

    Am Ende ist es eine Preisfrage. Was kostet ein 35 mit akzeptabler Ausstattung. Wie sieht der Aufpreis zum 40er aus. Und was macht am Ende der Marktpreis. Das Ziel muss eigentlich sein, dass ein akzeptabel ausgestatteter 40er am Ende unter 30T€ Liste rutscht. Mit Förderung und Händlerpreis muss das dann richtig 22-23T€ gehen.

    Die Leute sollen nicht denken, sondern die in irgendwelchen Vorlesungen, Fortbildungen und Schulungen eingetrichterten Inhalte stumpf anwenden. Energiekosten (z.B. Diesel, Strom) sind von externen Faktoren (Verkehr, Jahreszeit, Route, Fahrzeug, Person usw.) abhängig, dass man diese nur schlecht statistisch auswerten und streamlinen kann. Also drückt man die Kosten in der Bearbeitung der Kosten.


    Ah, wir haben ja für die Verbrenner bereits DKV. Guck an, die haben auch Ladekarten. Perfekt, unser ganzer Workflow (IT, Rechungseingang, Prüfung, Buchhaltung usw.) muss nicht angetastet werden.