Beiträge von Rumpelkammer

    Finde ich halt seltsam, das zwischen berechneter Reichweite via SoC (465 km) und geplanter Route (362 km) über 100 km Differenz sind, die dann Verbrauchsmäßig quasi "aufgeschnupft" werden - und das halt nur in der App. Wie gesagt, die Routenplanung über das Auto Navi sagt, das ich die Strecken ohne zu laden schaffe.

    Der verbrauchskritische Bereich beginnt ab 110km/h. 5 oder 10 km/h machen da schon viel aus. Rechnet die App dumm 130km/h auf der AB, könnten die 362 km in der Tat knapp werden.

    Bezieht das interne Navi Eechtzeitdaten ein, wo es nur stockend vorangeht, kann es wieder passen.

    Ggf. kann man das mit ABRP gegenchecken. Da kann man auch in der Nicht-Bezahlvariante Vmax reduzieren. Ebenso benutzt der dort keine Live-Daten.


    Ich denke bei 2000km Fahrleistung im Monat Juli sollte sich das aber durchaus rechnen.

    Die Tarife mit GG lohnen sich oft schon nach ein paar hundert km. Bei 2000km stellt sich die Frage nicht.

    Plane ich über die My Skoda App die Strecke, welche 362 km lang sein soll, soll ich einen Ladestop mit 33% Nachladung einlegen.


    Kontrollier mal in der App, welchen Ladestand er beim Start, Ladestop und Ziel haben soll.

    Den Stop kann ich mir nur erklären, wenn der SoC am Ziel >10% sein soll.


    Da mir im Juli noch weitere Langstrecken ins Haus stehen, habe ich mich entschlossen, das ich am 29.6. für einen Monat ein Tesla Abo abschließen werde. Gerade entlang der Autobahnen dürfte Tesla die erste Wahl sein. Schade nur, das man Tesla nicht in eine automatisierte Navi Planung mit einbauen kann - oder gibt es ggf. Google Maps Karten wo alle Tesla Standorte enthalten sind? Dann wäre ggf. ein Planung über Android Auto möglich.

    Bei Google Maps "Tesla Supercharger" eingeben.


    Wichtig ist genau die Strecken und Ziele anzuschauen.

    Ionity ist im ersten Monat bei der GG günstiger und dürfte auch beim Ladepreis unter Tesla liegen. Liegen ähnlich wie Tesla nah zur Autobahn, aber dafür halt weniger Ladestationen.

    Oder halt die "böse" EnBW. Deutlich mehr Ladestationen in der Fläche (auch abseits von Autobahnen), vom Preis wie bei Ionity (39ct), dafür saftige 17,99 € und man muss aufpassen nur EnBW-eigene Lader zu nehmen.

    Stand letztens in DE vor einer Schranke beim Baumarkt. Der EnBW Lader keine 50m dahinter. Ja, es seht in der app, aber hatte es vergessen.

    Diese Erfahrung hat auch eine wahrscheinlich bekannter Rage-Mode-YouTuber in einem Livestream während der Fahrt von der Intersolar gemacht. Da er auch noch 17,99 € bezahlt hat, darf sich EnBW sicherlich auf ein Video über die Ladeerfahrung freuen.


    EnBW koopiert halt mit Baumärkten, die außerhalb der Geschäftszeiten, ihre Parkplätze absperren. Bis dahin ist auch soweit alles in Ordnung.

    Das Problem ist die EnBW mobility+ App selber. Bei Filter kann man folgende Optionen wählen: "Nur Ladestationen, die immer geöffnet sind" und "Nur verfügbare Ladestationen". Aktiviere ich den 24/7-Filter, so fallen halt EnBW-Ladestationen raus, die Mo-Sa tagsüber offen sind. Der zweite Filter fragt nur ab, ob mindestens ein Ladepunkt ein diesem Standort verfügbar ist. Und an einem nicht zugänglichen Ladestandort sind natürlich alle Ladepunkte frei, weil dort niemand zum Laden hin kann :S Sprich auf der Übersichtskarte werden diese Standorte angezeigt. Erst wenn man Details des Standorts klickt, erfährt man, dass der geschlossen ist. Wer da nicht genau hinsieht, weil er nicht damit rechnet, wird in die Irre geführt. Um als Kunde dieses Problem nicht zu haben, muss ich nach 20 Uhr und Sonn-/Feiertags den 24/7-Filter aktivieren. Wer diese UX freigegeben hat, hat einen richtigen Bock geschossen.

    Habe das Problem mit einem Beispielstandort von mir in der Nähe an EnBW geschickt. Mal schauen, was als Antwort kommt.

    Das wird auch der langfristige Plan sein. Alle Fahrzeuge auf den zur HW passenden höchsten Software-Stand zu bringen. Damit lassen sich am Ende Fehler einfacher diagnostizieren.


    Als erstes sollen ja alle Enyaqs < 3.2 geupdatet werden. Dazu geht es in die Werkstatt. Der Rest wird dann entweder beim regulären Service oder halt OTA gemacht. Skoda hat wahrscheinlich aktuell nicht die Kapazitäten, um auch auch 3.2+ Fahrzeuge zu updaten. Die 3.7 laufen teilweise problemlos, dann gibt es wieder Probleme. Man hat jetzt nicht unbeindgt Lust zusätzliche Fahrzeuge mit 3.2 in die Werkstatt zu bekommen, weil die ein OTA bekommen haben.

    Wenn ich mir jetzt alles nochmal ansehe: Ist Ionity dann eigentlich aktuell mit am besten?

    Schön wäre es, wenn man darauf eine pauschale Antwort geben könnte. Dank eigener PV und Wallbox wirst du wahrscheinlich nicht so viel extern laden?

    Wenn du entsprechende Mengen lädst und Ionity-Säulen auf dem Weg sind, go for it. EnBW kostet im großen Tarif mehr, bietet dafür dann aber auch mehr eigene Säulen (Roaming außen vorgelassen). Oder du verbindest das Laden mit dem Einkaufen bei Aldi Süd (39ct DC). Vllt. findest du aber in deiner Gegend auch ein paar Schnäppchen.

    Ist eine Abwägungsfrage. Wer nur auf großen Routen und in dichter besiedelten Gegenden samt Hotels unterwegs ist, für den dürfte das bloß eine psychologische Beruhigung und Laderaumverschwendung sein.

    In dünn besiedelten Gebieten mit Airbnb-Übernachtungen und gleichzeitiger Ladung sieht es dann anders aus. Auf einem Roadtrip wird man wahrscheinlich selbst keinen China-Ladeziegel raustanken.


    Den Juice Booster kann man mit vielen Stromquellen füttern und ist dazu auch noch mobil. Ist interessant, wenn man an mehreren Orten regelmäßig laden will und ggf. schon CEE-Infrastruktur vorhanden ist.

    Ab diesem Jahr müssen neu installierte Wallboxen durch den Netzbetreiber steuerbar sein. Das trifft ja auch auf Wärmepumpen zu und je nach Region wird das auch gut gemacht. Von einem durch den Netzbetreiber gesteuerten CEE-Anschluss habe ich noch nicht gehört.