Beiträge von Rumpelkammer

    Wenn man sich die Videos von AT Zimmermann anschaut, soll Tesla wohl Probleme beim Einbau der Fahrwerke haben. Die Werte passen z.T. vorne und hinten nicht. Je nachdem in welche Richtung dort etwas verstellt ist, kann das zu einem instabilen Heck führen.

    Entweder Probefahrt mit der Werkstatt oder eine Achsvermessung machen.

    Habe heute eine E-Mail von EnBW bzgl. Tarifwechsel vom ADAC bekommen.

    Falls man zugestimmt hat, ist man für zwei Monate bis zum 31.10.2024 30.09.2024 im EnBW Vorteilstarif (bekommt man auch, wenn man Energiekunde bei EnBW ist). Ist quasi der Tarif S nur mit 51 statt 59ct an EnBW-Säulen. Also quasi wie bisher.

    Gleichzeitig kann man eine neue Ladekarte bestellen. Dazu ist in der E-Mail ein Gutscheincode, so dass die Karte nichts kostet. Dies ist notwendig, weil die alte ADAC e-charge Karte zum 31.01.2025 deaktiviert wird.

    Und warum sind diese Teile, die genau so auch bei einem Verbrenner vebaut sind, beim eAuto teurer?

    Sind die beim E-Auto teurer? Ich wollte damit ausdrücken, dass durch die moderne Technik ganz schnell auch kleine Schäden Kosten im mittleren 4-stelligen Bereich verursachen. Das unabhängig von der Antriebsart, wenn diese nicht betroffen ist.

    Wenn teilweise in Dashcam-Videos die Schäden gezeigt und dann die Schadenssummen genannt werden, verstehe ich warum die Prämien steigen.


    Ich finde alleine schon 130 Euro pro Stunde nicht akzeptabel. Das ist mal eben das doppelte von dem was z.B. ein Heizungsfachmann im Handwerk kostet.

    Problem ist doch, das heute so viel Geld für Buchhaltung, Bürokratie, Dokumentation usw. drauf geht. Das wird halt auf die Kunden umgelegt.

    Dazu kommen die Lohnnebenkosten, die in den nächsten Jahren weiter steigen werden.

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    So wie ich das verstehe, will man quasi die Rolle von EVCC übernehmen: PV-Überschussladen und Börsenstrompreis über eigene VW-Tochter.


    Support eingestellt würde ich differenzieren: Sicherheit und Funktion. Selbst wenn Funktionen der neuen Gernation grundsätzlich mal abwärtskompatibel sind, würde ich davon nicht ausgehen.

    Netto-Umsatz = Reingewin? Ich steig in das Business ein :D
    sorry, allein in den 59ct sind schon ca 10 cent MwSt. Der Betreiber bekommt also 49 cent - davon AB gehen alle Beschaffungskosten, Wartungskosten, Betriebskosten usw.

    Dann hätte ich von EBIT und Co geschrieben ;)

    Die 59ct sind der Verkaufspreis an den Endverbraucher. Da sind dann ca. 10ct USt. drin, so dass dem Betreiber 49ct bleiben, mit denen er wirtschaften muss.

    Über die weiteren Kosten können wir zum Teil nur spekulieren. Aber kein Betreiber wird den Preis im Onlineshop für eine Ladesäule (90K) zahlen, wenn er pro Jahre 150 Stück abnimmt (20%? 25%? 30%?). Gibt es irgendwelche Cashback mit Baumärkten/Fastfood/Konsorten?

    Hier der Link zur kompletten Studie:

    https://emobilityexcellence.com/wp-content/uploads/2024/07/240718_eMobilityExcellence2024_CPO.pdf


    Bei den Preisen hat man die Adhoc-Preise genommen. Darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.


    Tesla wird bei der Ladepunktqualität nicht bewertet, weil keine Daten zur durchschnittlichen, technischen Verfügbarkeit der Schnellladestationen (sprich keine offizielle API durch Tesla), zum durchschnittlichen Anteil von auffälligen Ladevorgängen (wobei die selbst zugeben, dass es keine offizielle Definition gibt; man definiert es kleiner als 4 Minuten und größer 24 Stunden) und zur Belegungsrate der Ladepunkte gibt (auch hier wahrscheinlich keine Tesla API; es gibt was inoffizielles: https://teslalogger.de/suc-map.php).

    Grotesk wird es, weil keine Angabe zur Entfernung zur Autobahn verfügbar sind. Elmo ist sicherlich nicht ganz normal und hätte Spaß dran, aber die Lader sind sicherlich nicht extra-terristrisch. Dann muss halt ein Praktikant hingehen und mittels Google Maps die Entfernung bestimmen.

    Bei der maximalen Ladeleistung pro Stecker landet Tesla auf dem letzten Platz. Auch das finde ich komisch. Mit V3 und V4 hat man in der Praxis doch meist 200kW und mehr. Erklären ließe sich das nur durch die alten V2, wo 2 Ladepunkte an 150kW hängen. Diese werden aber doch jetzt nach und nach ersetzt.

    Bloomberg schätzt, dass ein HYC derzeit in Deutschland pro Tag um die "200 kWh" verkauft (im Schnitt) - Wenn man jetzt von 59 cent ausgeht, dass auch die Beschaffung des Stroms
    etwa 25 cent kostet, so ein Hypercharger mit Parkplatz, Anschluss und Installationskosten etwa 150.000€ kostet - dann wären wir bei ca 55€ Netto-Verdienst am Tag und einer Amortisationsdauer von ca 7,5 Jahren.

    BDEW-Strompreisanalyse Juli 2024

    Laut BDEW zahlen KMU 2024 ca. 17ct netto. Das ist der Durchschnitt und unverhandelt. In einem anderen Thread hat jemand geschrieben, dass sein Unternehmen mit 24 Standorten ca. 13ct zahlt. Bei 59ct Verkaufspreis bleiben dem Betreiber 49ct netto. Zieht man den Strom ab, bleiben 32 ct, wovon er die restlichen Kosten (Zinsen, Abschreibung, Pfelge, Wartung, Pacht) usw. zahlen muss.


    Die Aldi-HPC haben nicht umsonst eine hohe Auslastung. Da kostet die Energie ja auch faire 39 ct./kWh. Und auch da verdient Aldi noch Geld.

    Dieser und der Preis für Teslas an den SC ist eine sehr gute Orientierungsgröße! Aldi Süd und Tesla verfolgen mit ihren Preis auch andere Ziele (Aldi: Kunden ins Geschäft locken; Tesla: Autos verkaufen), aber die werden einem nicht den Strom subventionieren. Deren Rechnung wird auch immer sein, dass eine gewisse Marge übrig bleibt.

    Ikea will ab 2025 auch erste Standorte mit kostenpflichtigen HPC ausstatten. Aldi Nord will angeblich auch einsteigen. Das sind auch zwei Kandidaten für einen "Preiskampf". Aldi Nord ist auch in der Fläche gut vertreten. Und sollte Aldi (Nord+Süd) flächendeckend in Deutschland HPC für 39ct anbieten, wird die Schwarz-Gruppe (Kaufland, Lidl) wohl kaum bei 48 (App) bzw. 55 ct (Kredikarte) bleiben können.