Beiträge von Rumpelkammer
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Ob Aldi mir jetzt 39 oder 47ct in Rechnung stellt, macht bei deren Großverträgen nichts. Die zahlen schon nichts beim Strom drauf.
Aldi nutzt die Ladesäulen als Green-Washing und Service für die Kunden. Aber als klassischer Fahrstromanbieter sehen die sich nicht. Ergo stellen die auch keine 4 Säulen hin, weil sich das ggf. in 10 Jahren rechnet. Wenn es sich jetzt rechnet, werden Säulen hingestellt. Bei den Neuaufstellungen gehen die ja auch nicht mehr in Richtung der Säulen mit 150kW+, sondern diese 50kW "Wallboxen".
Interessant könnte es werden, wenn die Belieferung der Geschäfte mit E-LKWs erfolgt. Die Fahrzeuge dürften beim Entladen so lange stehen, dass man eine entsprechende Energiemenge nachladen kann. Sollte man dann zu dem Ergebnis kommen, dass zumindest an einzelnen Standorten 400er Alpitronic wirtschaftlich sinnvoll sind, könnnte man versuchen die Säulen in der restlichen Zeit auszulasten.
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Die PV-Anlagen bei Aldi sind aber nicht für die Ladesäulen, sondern um das Geschäft imer Sommer zu kühlen und die Kühl-/Getriertheken zu befeuern.
Aldi dürfte neben der Schwarz-Gruppe (Kaufland, Lidl) das einzige Handelsunternehmen sein, was gleichzeitig auch CPO ist. Bei Lidl muss sich nach der EWE-Kooperation zeigen, ob die noch etwas alleine machen.
Aldi kennt die Auslastung seiner Säulen. Wahrscheinlich lohnt es sich nicht für die Restlaufzeit des Ladens noch 150T€ in Ladeinfratstruktur zu stecken. An meinem Arbeitsplatz soll dieses Jahr Baubeginn für einen neuen Aldi Nord sein. Ich bin mal auf dessen Lademöglichkeiten gespannt.
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Größter Nachteil bei Aldi ist die geringe Anzahl an Ladepunkten. Die weiteren Punkte sind Ansichtssache und kommen auf das persönliche Befinden an.
Bei Aldi selbst gibt es Salat, Backwaren und das sonstige Knabberzeugs. Ob das den Aufpreis eines Kiosks oder Bäckers rechtfertigt?
Als Mann kann man fehlende Sanitäranlagen verschmerzen.
Wenn man sich günstig auf Langstrecke durchschlängeln will, muss man schauen. Viele Geschäfte liegen nicht an der Autobahn bzw. an direkt Zubringern. Aber auch EnBW liegt mit seinen Kooperationen nicht immer gut.
Mein Fazit:
Für 39ct konnte man viele Dinge verschmerzen. Bei 47ct passt das P/L-Verhältnis nicht mehr.
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Falls es zu einem Prozess kommt, der dann noch mit einem Urteil endet und dann EnBW noch Revision einlegt, ist der Rest fast schon egal. Zwischen Urteil und Revision stehen mehrere Monate, die man ausschlachten kann. Ein solches Urteil würde es auf die Fachseiten für E-Mobilität schaffen. Sehr wahrscheinlich würden das dann auch noch andere Medien aufgreifen. Dazu kann man den Petitionsauschuss und den das Bundeskartellamt angreifen.
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Und dann fangen seine Zuschauer an, das zu kopieren. Und es wird dank Social Media zum Lauffeuer.
Wie viel Prozent wissen das überhaupt und machen das dann? Solange das eine Kulanzsache ist, kann EnBW immer quer schießen.
Die interessante Frage ist, wie schafft der Michi es überhaupt ein Urteil zu bekommen. Ich schätze den als jemanden ein, der in der Sache hart bleibt und sich nicht durch drei Kugelschreiber abbringen lässt. In gewisser Weise könnte man ihn so beschreiben:
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Sehr wahrscheinlich wird gestern die Kundenbetreuung instruiert worden sein, sein Anliegen sofort an Vorgesetzte/Rechtsabteilung weiterzuleiten.
Ich bin kein Jurist und kann deshalb keine fachliche Einschätzung abgeben. Ich nehme stattdessen mal die Position der Geschäftsführung von EnBW:
[Start CEO EnBW Mobility]
Ein Urteil, das die Positionen von EnBW nicht zu 100%ig bestätigt, wäre das Tor zur Hölle. Es sind ja gerade die Adhoc-Preise, die das Roaming so teuer machen
.Ich würde die Rechtsabteilung anweisen jeden Satz der AGBs nochmal umzudrehen und gleichzeitig sämtliche Verbraucherurteile prüfen lassen. Wenn mir dann jemand sagt, dass dieser Schmidt vllt. eine 10% Chance hat, würde ich eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.
Die Differenz erstatten können sie nicht, damit würden sie ja die Unrechtmäßigkeit einräumen.
Dann würde ein Schreiben mit ellenlangen Erklärungen kommen, warum weshalb EnBW im Recht ist. Gleichzeitig bietet man ihm als Kulanz die Erstattung der 26ct ohne Anerkennung einer Rechtspflicht an. Dann hat er sein Geld. Meinetwegen soll er das dann immer wieder machen und ich zahle ihm das Geld. Selbst wenn er am Ende hingeht, im Monat 800kWh Adhoc lädt und EnBW ihm das erstattet, würde der Michi ja draufzahlen, weil er mit dem Tarif L wesentlich günstiger davon kommt.
Gerne soll er ein YouTube-Video drüber machen. Jeder andere Kunde muss seinen "Schaden" selbst geltend machen. Und wenn Michaela Musterfrau kommt, stelle ich mich als EnBW quer und sage: dann klag doch!
[Ende CEO EnBW Mobility]
Der ganze Vorgang ist nett und unterhaltend. Interessant wird es doch erst, wenn sich juristisch mit den Positionen auseinandergesetzt wird. Dann weiß man, woran man wirklich ist.
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Update:
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Laut Aussage von denen keinerlei Probleme mit dem Fahrwerk oder dem Auto an sich. [...]
Ich möchte gerne eure Meinung dazu hören: Aus heutiger Sicht - was wäre eure Entscheidung und aus welchen Gründen? Ich plane das Auto für mehrere Jahre zu fahren,
Informier dich mal, wie es beim Y wegen Haltbarkeit vom Fahrwerk aussieht. Das M3 (gleiche Basis) ist vom Haltbarkeit nicht so pralle. Berichte über Probleme bereits nach einem Jahr oder durchgefallene erste HU sind keine Einzelfälle.