Die verstehen das Problem nicht! 300 oder auch 500kWh im Monat sind kein auffälliges Nutzungsverhalten und rechtfertigt keine (manuelle) Untersuchung und ggf. Konsequenzen. Oder geben die damit echt zu, dass kein Nutzer so dumm ist und die absurden Preise (Ausnahme: die beiden Ionity-Tarife) zahlt?
Die nicht-private Nutzung und das Account-Sharing sind ja bereits jetzt ausgeschlossen. Das lässt sich heute automatisch kontrollieren. Die notwendigen Daten (Standort Ladesäulen, Energiemenge) liegen ja vor. Wie kann man das rausfinden?
- Account-Sharing: Sind die Werte plausibel? Um 8 Uhr in München zu laden und dann um 10.30 Uhr in Frankfurt passt nicht. Aus den den Standorten der beiden Ladesäulen kann ich die Wegstrecke berechnen. Der Routenplaner berücksichtigt Stau und spukt auch den Verbrauch aus. Durchschnittsgeschwindigkeit von 130km/h und ein Verbrauch von 30kWh/100km sind auf einer Autobahnetappe möglich. Quer durch die Eifel eher nicht.
- Gewerbliche Nutzung: Wird entlang bestimmter Routen geladen oder sind das Punktwolken in bestimmten Regionen?
Ist die automatische Prüfung unauffällig, werden die Daten gelöscht, ansonsten geht es an den Mitarbeiter. Der kann sich das dann ansehen und ggf. handeln.