Beiträge von Rumpelkammer

    Bei 400km am Tag und 140 km/h wirst du unterwegs nachladen müssen. Ob ein E-Fahrzeug grundsätzlich in Betracht kommt, kommt dann auf die Umstände an. Die Frage lautet, ob sich das Laden ohne (zu große) Kompromisse in das Arbeitsleben integrieren lässt.


    Wie lange bist du beim Kunden und gibt es Nachlademöglichkeiten? 4 Stunden vor Ort beim Kunden, bedeuten selbst bei einem AC-Nuckel 44kWh.

    Wie sieht die Versorgung mit HPC aus, falls du regional tätig bist?

    Hast/musst du nach einen Termin Protokoll/Notizen etc. führen? Ob du die im Auto beim Kunden oder 3km entfernt am HPC-Lader machst, ist kein Unterschied.

    4kW entspricht der Leistung beim 3-phasigen Laden mit minimaler Stromstärke (6A).


    Bei drei Ladesäulen würde ich vermuten, dass ein Lastmanagement verbaut ist. In den Sommermonaten steht die Wallbox in der Firma auf Überschussladen: besagte 4kW werden immer geliefert und dann in Abhängigkeit von Verbrauch und PV-Leistung die Stromstärke erhöht

    Wenn auch kein anderes Auto an den Ladesäulen war, tritt das Verhalten auch auf, wenn du an anderen LAdesäulen ansteckst?

    Laut Tesla Forum wurde ein fixer Wert angesetzt. Für 2023 wurde wohl emit einem Wert von 14,7 kWh auf 100km gerechnet.

    Bei 1500km wären das 220,5 kWh. Bei 35ct ergibt das 77€ und bei 40ct 88€. Aus Kundensicht Im Vergleich zu anderen Festangeboten kein heißer Deal, aber man wird auch nicht über den Tisch gezogen. Aus Teslas-Sicht kostet mich der Strom sicherlich nicht 77 € oder 88€. Gleichzeitig koniditoniere ich meine Kunden auf die SC und kann gleichzeitig über den Strom direkt wieder THG-Quote verkaufen.

    welche App ist denn für die Niederlande zu empfeheln?

    ENBW, Ionity, Maingau, Tesla und ewego habe ich sowieso den powerpass auch, jeweils ohne Abo.

    Welches Abo würde wirklich ne verbesserung bringen?

    Tesla SC ist je nach Standort zwischen 20/22 und 9 Uhr bei 31-37ct. Tagsüber liegen die Preise zwischen 45 und 50ct. Mit einem Abo gehen die Preise um 8-12ct runter.

    Bei einer Urlaubsreise ans Meer (Laden kurz nach Grenze; vor Ort rumgurken, Laden kurz vor Grenze) lohnt sich das. Bei einem Tagesausflug (morgens vor 9 kurz hinter der Grenze laden, abends nach 20 Uhr vor der Grenze) eher nicht.


    Mich wundert gerade ein bisschen, dass die großen Player noch nicht auf die Idee gekommen sind, die THG-Quote mit den Abo-Angeboten zu verquirlen...

    Hat Tesla für eigene Fahrzeuge gemacht. Da gab es dann 1500km frei an den SC.

    Mal was anderes funzt bei euch die Tesla App, bei mir hängt sie sich auf ruckelt U es ist kaum möglich den gewollten Standort u Ladesäule zu finden. Habe die App neu installiert, 3 Mal Smartphone neu gestartet bringt nix.

    Heute geht es. Aber deine grundsätzliche Erfahrung kann ich bestätigen. Ist dann extrem laggy beim Verschieben und Zoomen auf der Karte. Das Laden der Infos von einzelnen Stationen dauert dann auch.

    Hatte ich sowohl auf meinem alten Galaxy A71, als auch beim neuen A56.

    Also selbst mit dem höchsten ENBW Tarif findest du sehr viele AC Lader mit Preisen zwischen 69-89ct. Das ist Wucher

    Es gibt viele Gründe EnBW zu kritisieren, aber oft sind schon die Preise der CPOs eine Frechheit.


    Bei mir ist ein Raiffeisenverbund, die auch AC-/DC-Laden bieten. Wenn ich bei denen eine Ladekarte nehme (mittlerweile immerhin ohne monatliche Gebühr und Ausgabegebühr für die Karte 8o ) zahle ich an deren Station 49 (AC) bzw. 64 ct. Dazu bin ich dann im TND- und/oder Ladenetz-Netzwerk mit entsprechenden Aufschlägen. Zahle ich adhoc an den Ladestationen (Refernez fürs Roaming) liege ich bei 64 (AC) bzw. 79ct (DC). EnBW will egal ob AC oder DC 89ct haben. Das Problem ist doch das Basispreis, der in meinen Augen nichts mit der Realität zu tun hat.



    ICh würde mich auf jeden Fall über ein Update freuen, wenn und wie es weitergeht. Da es sich dann teilweise um poltische Gremien geht, dürften die ersten Entscheidungen vllt. nächstes Jahr fallen ;)

    Da viele BEV nicht 22kW-AC laden können, sollte man aber auch diese Lader nicht überbewerten. Ich denke, eine Reihe von 50kW-DC-Ladern (HYC50), wie sie z.B. Aldi hat, wären eine gute Alternative.

    22kW ist langsam autoseitig im Kommen. Ob es die 11kW ablöst muss sich zeigen. Bei privaten Lademöglichkeiten dürfte das keine Rollen spielen. Wahrscheinlich bremst dort eher die Infratstruktur.

    Von den Kosten ist das Upgrade von 11kW auf 22kW (2 Ladepunkte: 1x 22kW oder 2x 11kW bzw. 2x 22kW) überschaubar. Der Sprung zum HYC50 ist da schon größer. Die haben an entsprechenden Orten auch ihren Sinn.

    Ist am Ende auch eine Frage, was das Stromnetz an bestimmten Orten hergibt.


    Die Umsetzung hängt natürlich auch vom Geld ab. Welche Summe muss nach Förderung (falls möglich) aufgwendet werden? Wie viel Prozent dieser Summe muss nach 10 Jahren zurückgeflossen sein?