Beiträge von Mr.StickBreaker

    Stellt sich mir die Frage: was willst du da wie einfahren? Im Handbuch finden sich im Gegensatz zu Verbrennern keinerlei Hinweise, außer dass sich neue Bremsbeläge einschleifen müssen und Reifen nicht sofort volle Haftfähigkeit haben - das hat aber nichts mit den Spezifika eines E-Autos zu tun, das gilt wohl für jedes Automobil.

    Mir fällt da auch nichts ein - und ich bin kein "Einfahr-Verweigerer/Leugner". In der alten Verbrennerwelt habe ich alle meine Neuwagen grundsätzlich bis 1.500km eingefahren, erst ab 1.000km ab und zu kurzzeitig die volle Leistung samt hohen Drehzahlen abgefordert - plus Motorenölwechsel nach der Einfahrphase. Wie mache ich das beim Enyaq?

    Die drei Einstellungen ändern aber nichts an der Temperatur, damit steuerst du nur, wie schnell bzw. heftig Änderungen der Temperatureinstellung umgesetzt werden sollen, das wiederum kann dazu führen, dass die Klimaanlage bei intensiv vorübergehend eine andere Verteilung und höhere Ventilatordrehzahl einstellt als bei sanft.

    Im O3 hatte ich gute Erfahrung gemacht mit intensiv im Sommer und in den restlichen Jahreszeiten mit sanft, da wurden dann die Füße nicht kalt angeströmt, wenn ich mal um ein bis zwei Grad niedriger eingestellt habe.

    Ich habe in einem Onlinemedium namens Krafthand einen recht ausführlichen Artikel gefunden, der sich genau damit beschäftigt. Kernaussage: Voll-LED-Scheinwerfer liegen wie Halogen-Scheinwerfer mit eingeschaltetem Fernlicht bei etwa 110W, da beide Techniken dabei zwei Leuchtquellen einschalten (bei Xenon mit ca. 35W wird nur eine Leuchtquelle für beide Beleuchtungsmodi verwendet, da Linsen bewegt werden).

    Zwei Scheinwerfer ohne Fernlicht somit 110W, bei aktiviertem Voll-Matrix dann insgesamt bis zu 220W.

    Macht in der Stunde 0,22kWh Verbrauch oder 1kWh Verbrauch in 4,5 Std.

    Meine Rechenmaschine zwischen den Augen vernachlässigt bei einer Nachtfahrt den Reichweitenverlust durch 0,22kWh, mein rechter Fuß verursacht mehr Verbrauchszuwachs - bei nicht zu unterschätzender Steigerung der positiven Emotionen :saint:

    Außerdem ist Voll-LED-Matrix das beste und geilste, was ich bisher an Licht hatte, NIE MEHR OHNE!

    Aber die Diskussion führt zu nichts. Skoda ist ein Blechbieger und wird noch viele Jahre benötigen bis sie wissen was Software und Fahrzeugintelligenz ist.


    Bis dahin wird Tesla wohl auch Autoqualität können und VW und Co bzgl des Umsatzes ‚den Auspuff gezeigt haben‘.

    Ich frage mich, was jemanden mit dieser Denke (siehe auch Signatur) dazu bringt, einen Skoda zu kaufen statt eines ach so tollen Teslas.

    Frühester Bestelltermin war September 2020, zu diesem Zeitpunkt waren die Medien voll mit berechtigter Kritik an der offensichtlich unausgereiften Software des MEB.

    Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen (denn den folgenden Hinweis habe ich schon in vielen Foren und Beiträgen gepostet) - frag mal Tesla-Fahrer der ersten Jahre nach Software-Problemen, da ist das, was wir im Enyaq durchstehen müssen, Kindergeburtstag!

    Äh . . . stimmt, sorry, die Move & Fun habe ich unter den Tisch fallen lassen. Liegt wahrscheinlich daran, dass dat Dingen 15 Minuten nach Installation und kurzem, enttäuschenden Test gleich wieder gelöscht war.

    Macht es aber nicht besser: im Auto selbst kann ich es mit Bordmitteln nicht einstellen, ich brauche ein Schlautelefon samt App, Aufriss geringer, aber Aufriss :)

    Mit eurem kleinen habt ihr wohl noch Glück gehabt, Bestellung 07/2020, dürfte einer der letzten gewesen sein.

    Kann es sein, dass es neben der allseits bekannten Reichweitenangst auch so etwas wie eine "Ladeangst" gibt?

    Beim Lesen der unterschiedlichen Beiträge könnte man fast glauben, dass wiederholtes oder gar häufiges Laden auf 100% SoC zwangsläufig und zeitnah verminderte Leistungsfähigkeit des Akkus oder gar Schäden verursachen kann. Für Newbies möglicherweise ein abschreckender Gedankengang.

    Ich kenne mehrere langjährige Tesla-Fahrer, die über die Jahre ohne Bedenken ausschließlich an SUCs geladen und sich nie darum gekümmert haben, möglichst nur auf 80% SoC zu laden (nicht jeder Tesla-Fahrer ist ein Teckie, manche fahren einfach ein Auto, das tierisch abgeht, und ja, das statt Benzin Strom . . .), von massiven Akkuproblemen als Folge berichtet da keiner, manchen ist das 80%-SoC-Thema nicht mal bekannt.

    Zurück zu Skoda - ich habe mir die Unterlagen für unseren kleinen CitiGo iV nochmal durchgesehen, auch für den CitiGo iV gewährt Skoda eine "Batterie-Garantie" von 8 Jahren bis maximal 160.000 km, garantiert werden mindestens 70% der nutzbaren Kapazität.

    In der Bedienungsanleitung findet sich nirgendwo ein Hinweis oder eine Empfehlung, möglichst nur bis 80% SoC zu laden, wie auch, denn im CitiGo iV kann man mit Bordmitteln keine Obergrenze einstellen, das geht nur über die MySkoda-App, wozu das Auto selbstverständlich in Skoda-Connect registriert sein muss, was bekanntlich eine Skoda-ID voraussetzt (meine Frau hätte sich den ganzen Aufriss nicht gegeben, sie wollte ja nur einen kleinen Stromer).

    Es findet sich nur ein Hinweis, dass häufiges DC-Schnellladen eine Reduzierung der Kapazität bewirken KANN, und es findet sich ein Hinweis, dass mit der App der ". . . Ladevorgang verwaltet . . ." werden kann, irgendwo steht dann was von ". . . untere Batterieladegrenze einstellbar . . .", der Begriff wird aber nicht näher erläutert.

    Es soll ja Menschen geben, die ein Auto einfach als Fortbewegungsmittel nutzen und das ohne Zuhilfenahme von Schlautelefonen und ähnlichem Teufelszeug :saint:Dieser Personenkreis könnte im CitiGo iV keine Lade-Obergrenze auf 80% SoC einstellen, sondern würde einfach anstecken und laden, wo soll da ein Problem sein, an der Tanke hat man doch auch vollgetankt. Wenn dieses - ich nenne es mal normale - Nutzerverhalten den Akku langfristig (8 Jahre sind lang) beschädigen würde, glaubt wirklich jemand, dann gäbe es die 8 Jahre Batterie-Garantie?

    Um es mit den Horrorgeschichten aus dem Netz aller Netze auszudrücken: E-Autos fackeln sich ständig selber ab mit selbstentzündeten Akkus, die keiner löschen kann, sie bleiben ständig mit leerem Akku mitten in der Pampa stehen, die Akkus sind sowieso sofort kaputt, wenn man beim Laden irgendwas falsch macht - obwohl, Laden geht ja nicht, die Ladesäulen sind alle entweder kaputt oder immer und grundsätzlich belegt bzw. zugeparkt (. . . to be continued . . .) - Ironie-Modus aus!

    Wie gut ein MEB-Fahrzeug bei Neuschnee hochkommt, hat ein freundlicher Schweizer vergangenen Winter mit einem ID.3 gezeigt

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    ist zwar ein ID.3, aber Plattform ist ja die gleiche, ich wüsste nicht, was der Enyaq da anders machen sollte.

    Ich finde das schwer beeindruckend , wie locker und absolut sicher der hochzieht, mein Highlight ist das Anfahren bei 02:00 samt authentischer Reaktion des Fahrers.

    Winter should be coming

    Sämtliche Sicherheitssysteme lassen sich beim Enyaq nicht deaktivieren, hat mich zunächst auch erstaunt und überrascht, weil ich es bis dato anders kannte. Es ist allerdings nicht wirklich nötig.

    Firechief

    Ich verstehe deine Befürchtung, im Winter nicht hochzukommen, ich bin der festen Überzeugung, das wird dir nicht passieren: erstens haben wir einen Heckmotor samt 50% Gewicht auf der Hinterachse (sind ja immerhin gute 1.000kg) und zweitens einen Elektromotor, der von ASR usw. weitaus sensibler zu regeln ist.

    Ich habe zwar (wie wohl alle Enyaqies noch) keine Wintererfahrung, aber im Fahrsicherheitszentrum in Augsburg gibt es eine Steigungsstrecke mit gut 13%, bestückt mit einer Gleitfläche, die ordentlich bewässert werden kann, ich habs mehrfach getestet: auf der Platte anhalten und dann einfach vollkommen besinnungslos voll durchgetreten, somit etwas, was man nie und nimmer machen würde in der von dir beschriebenen Situation, der Enyaq hat nicht mal mit dem Hintern gezuckt, der hat so schnell und doch sanft geregelt, dass er zwar sehr langsam, aber doch vorwärts kam, wenn ich dann zu stark eingelenkt habe, wurde er immer langsamer, aber kein Stillstand. Losfahren mit eingeschlagener Lenkung führt zwar dazu, dass er ganz kurz ordentlich Schlupf generiert und dann doch ein klein wenig mit dem Hintern wackelt, doch auch hier regelt er perfekt, ohne dass es zum Stillstand kommt. Und die bewässerte Gleitfläche ist noch rutschiger als eine Schneedecke, in die sich das Profil eines Winterreifen "einhaken" kann, das ist einfach glitschig wie Schmierseife.

    Lass es mich wissen, wenn ich komplett daneben liege.

    Winter is coming :saint: soon