Beiträge von Mr.StickBreaker

    Jou, das mit der eigenen Absicherung mittels eigenem FI-Schutzschalter hat mein Elektriker auch verbaut, aber es ist eben kein teurer FI Typ B, der auf DC-Fehlerströme reagieren kann. Nachdem der Elektriker auch an den Zähler ran und in Folge neu verplomben musste, gehe ich davon aus, dass er da nichts unzulässiges verbaut hat - falls was passiert, kann anhand der Plombe eindeutig festgestellt werden, wers gemacht hat, zudem muss bei uns der Elektriker die Wallbox beim Betreiber des Leitungsnetzes anmelden.

    Erkundige dich doch mal bei deinem Versorger bzw. dem Netzbetreiber, die sollen mal sagen, was sie erwarten - und auf welchen rechtlichen Füßen = Verordnungen/Vorschriften das steht.

    Die 800V des EV6 sind definitiv höher als die 400V des Enyaq - aber besser? Er kann schneller laden, allerdings nur an HPCs, die 800V können und wenn Batterie- und Außentemperatur sowie Sonnenstand, Mondphase und Planeten-Konjunktionen stimmen 8) .

    Du willst uns nicht ernsthaft erzählen, dass ein EV6 bei AT 1,5°C und 75% SoC Bäume ausreißt bzw. das Kabel aus dem HPC und volle Kanne oder zumindest fast volle lädt?


    Nicht falsch verstehen: hätte ich nicht in 10-2020 einen Enyaq bestellt - und wäre Kia früher damit am Start gewesen, heute stünde ein EV6 GT unterm Carport, ich finde (Rimacs) 800V-Systeme absolut top (und die 2x3-Ansteuerung des Heckmotors des GT sowas von geil), aber auch die Koreaner bzw. Kroaten kochen batterietechnisch nur mit Wasser :saint: die vielen enttäuschten Gesichter der Hyundai/Kia/Genesis-800V-Fahrer sprechen für mich Bände . . . Gesetze der Elektrochemie und Physik gelten eben für alle und rund um den Globus. :saint:

    Zu deinen Fragen:

    - Konnektivität: nach deiner Beschreibung erscheint das nicht notwendig, du kannst das Laden über die App einstellen und überwachen, Klimatisierung geht eh nur über die App, dafür ist die Wallbox ja nicht "zuständig"


    - Kabel/Buchse: Wallboxen mit direkt angeschlossenem Kabel sind nach meiner Erfahrung nicht soviel teurer als die Versionen mit Buchse, mich würde zu Hause das Gefummel mit dem Extra-Kabel eher nerven, so stell ich den Enyaq hin, packe mir das Kabel der Wallbox, das locker (also nicht demonstrativ sauber aufgewickelt) rumhängt und stecke ein - passt und geht schnell


    - Tesla WB wg. FI B: nicht nur Tesla verbaut eine "FI B"-Funktionalität, machen andere auch, die Frage ist eher, ob bei euch in A ein physischer FI B verbaut werden muss, denn die Wallboxen haben genau genommen keinen FI B drin, sie bieten nur eine vergleichbare Funktion: sollte ein DC-Fehlerstrom erkannt werden, beendet die Wallbox das Laden, das wiederum führt dazu, dass an den Pins der Ladebuchse des Autos garantiert keine Spannung mehr anliegt, weder AC noch DC, dafür muss das Auto und seine Ladeelektronik sorgen. Bei uns in D reicht das aus - auch wenn manche Elektriker gerne das Gegenteil behaupten und für teuer Geld FI B in die Schaltschränke reinbauen.


    - Wallbox-Empfehlungen: frag zwei WB-Besitzer und du bekommst drei Empfehlungen :D von "strunzdumm" bis "KI-gesteuert" gibt es Unmengen an Wallboxen. Keine Empfehlung, aber eine Erfahrung: seit Mai 2020 nutze ich eine dumme Heidelberg Home Eco, damit haben wir 3 Jahre lang die beiden Skoda-BEVs CitiGo iV und Enyaq geladen und seit letzten Sommer nur noch den Enyaq - ich vermisse nichts


    - Ladekabel: ich unterstelle mal, du fragst nach einem Ladekabel, das du immer mitnimmst, damit du an öffentlichen AC-Ladern laden kannst, die nur eine Buchse haben. Ist bei euch in A beim Enyaq keines mehr dabei? Bei meinem (EZ 05/2021) wars dabei, bei genauem Blick drauf ist zu erkennen, es ist ein Kabel von Lapp und die Stecker von Mennekes - und genau darauf würde ich achten, keine Billigteile ungeklärter Herkunft, für mich kommt nur Markenware in Frage, vor allem beim Stecker, da wäre bei mir Mennekes gesetzt, die haben den Stecker-Standard eingeführt und durchgesetzt, die haben auch die mechanischen Toleranzen definiert.


    - Sicherheit: wenn du nicht mit mehr als 5,5kW laden darfst, wird derjenige, der diese Vorschrift macht, auch vom Installateur bestätigt haben wollen, dass die Wallbox nicht mehr zulässt! Dass der Enyaq auf 5,5kW runtergebremst werden kann, ist nicht maßgeblich, ein Klick, und er will und wird 11kW ziehen - AUTSCH. Meines Wissens gibt es keine Wallboxen - zumindest keine in D zugelassenen - die keine Leistungsbegrenzung per Mäuseklavier oder Steckbrücken haben, also von außen NICHT zugänglich.

    Da passt schon in der Fragestellung was nicht zusammen: einen Diffusor nennt man in der Strömungsmechanik ein Bauteil, dass kinetische Energie in Druckenergie umsetzt, woraus z.B. bei Rennwagen und wirklich schnellen Sportwagen Abtrieb generiert werden kann.

    Die Frage ist dabei nur, wieviel kinetische Energie gebraucht wird, um eine bestimmte Abtriebskraft zu bekommen - es wird also kinetische Energie, die vom Antriebssystem aufgebaut wird, verbraucht . . . was dem Vortrieb und in Folge dem Verbrauch nicht gerade zuträglich ist.

    Mit Effizienz des Antriebs hat das also gar nichts zu tun - von aerodynamischer Effizienz spricht man, wenn wenig kinetische in viel Abtriebs-Energie umgesetzt wird, aber egal, wie effizient das ist . . . die kinetische Energie ist und bleibt weg =O

    Ach ja: 140km/h ist für einen Aerodynamiker nicht wirklich als höhere Geschwindigkeit zu bezeichnen. 8)

    Genau - den arroganten Sauladen rechts liegen lassen . . . und bis zur Rechtskurve weiterfahren 8)

    Falls du hinkommst - schöne Grüße an Frau Neuner bzw. Herrn Ostenberger - das sind die, die normalerweise hinter der Theke . . . beim Manne gilt: raue Schale, freundlicher Kern - und die Frau nicht unterschätzen, hat Benzin im Blut :D (werden irgendwann Elektronen sein)

    Da kann ich nur einen uneingeschränkt empfehlen: Autohaus Lutzenberger, ein kleiner Familienbetrieb, offiziell "nur" Servicepartner mit Level 2+, der darf mittlerweile auch Module der HV-Akkus tauschen (und balancen), bei dem bin ich seit 20 Jahren, hatte damals auch einen Wagen von weiter weg zu Sonderkonditionen über Umwege geleast, sämtliche Wartung und Garantie dort abgewickelt. Seitdem bin ich dort - nur einmal vor dem Enyaq mit einem Kia Stinger für 30 Monate fremdgegangen . . .

    Der hat auch schon ein paar Enyaqs verkauft, die sind gut bewandert im Thema - und die denken wirklich kundenorientiert und gehen lieber SAD auf die Nerven als den Kunden im Regen stehen zu lassen, Zitat ". . . den Ersatzwagen nehme ich jetzt mal auf meine Kappe, mal sehen, was ich bei Skoda rausholen kann . . ." genau so macht man Kunden glücklich 8)

    Ich möchte gerne in mein Fahrzeug einsteigen und von vorn herein Rekuperation haben, ohne dass ich am Schaltpaddel klicke, ohne dass ich 2x den Ganghebel nach hinten ziehe und ohne dass ich mein Fahrprofil ändern muss :)

    Das ist doch sowas von vorgestern - es soll ja schon BEV geben, die wissen (müssten) ob du vorwärts oder rückwärts fahren willst und deshalb zur "Gangwahl" gar keine Hebel oder Knubbel oder Drehregler oder was auch immer haben . . . oops, in irgendeinem Test hat das nicht immer zuverlässig funktioniert :cursing:

    Es lebe die händische Manipulation (Ende Sprachwitz :D)

    . . .

    • Wieviel Vertrauen hättet Ihr jetzt in dieses Auto? Wenn es tatsächlich nur ein lumpiger Einmalfehler oder SW-Bug ist der alle Schaltjahr kommt - kein Problem. Wenn es aber eben doch eine reale Warnung war vor irgendeinem Problem im HV-Kreis/der Batterie? Dann wäre es schon schlecht, wenn das Auto nachts zum Laden in der Garage steht...
    • Welche Erwartungshaltung darf ich haben, wenn ein quasi nagelneues Auto für fast 3 Wochen in der Werkstatt steht und es keine Erklärung gibt, was denn jetzt überhaupt war?
    • . . .

    Kann ich verstehen, das Vertrauen ist schnell erschüttert.

    Ich würde natürlich auch bei einer leuchtend roten Warnmeldung die Empfehlung befolgen - das steht außer Frage!

    Nachdem nichts belastbares rauskommt und der Hersteller (laut Werkstatt) die Aussage trifft, Fahren ist wieder möglich, dann spricht in meiner Welt nichts dagegen, das auch zu tun. Ich gehöre zu den technisch belasteten, die bei komplexen Systemen sehr oft sog. false-positives erlebt haben, ich würde das als SW-Fehler buchen, das Restrisiko halte ich für so gering, dass ich mir keine Sorgen machen würde.

    Falls entgegen aller Erwartung doch ein reelles technisches Problem vorliegt, dann wird das Auto aller Wahrscheinlichkeit nach ausreichend vorher leuchtend rot und eindringlich warnen - wer darauf nicht vertrauen kann, sollte sich niemals in ein komplexes, softwaregesteuertes BEV setzen.

    Was ich allerdings auch versuchen würde: über die Servicewerkstatt die Aussage von Skoda, Fahrzeug kann gefahren werden, in irgendeiner schriftlichen Form zu bekommen, einfach zur Absicherung, nicht dass es dann heißt, falls da nochmal was passiert: wie konnten Sie einfach wieder fahren?


    Zu deiner Erwartungshaltung: darfst und solltest du schon haben, ich gehe davon aus, dass die Werkstatt da nicht sehr eng mit dem Hersteller kommuniziert hat, mein Servicepartner hakt da doch recht eindringlich nach und lässt sich ungern mit pauschalen Aussagen abspeisen.

    Dein Problem könnte sein, dass du deinen Enyaq woanders bezogen hast, ich gehöre zu denen, die genau sowas vermeiden, für mich ist Beschaffung UND Service aus einer Hand gesetzt - nur ist dieses Kind schon in den Brunnen . . .