Natürlich kann man auch mit Testes nicht alles verhindern. Aber was man hier so liest, deutet nicht auf Einzelfälle hin, sondern auf breit gefächerte Probleme, die häufig vorkommen.
„Test“, bzw. „Qualitätssicherung“ fängt viel weiter vorne an. U.a. sollte man schon wissen, welche unterschiedlichen Konfigurationen man auf die Straße geschickt hat. Und man könnte dann entsprechende Testcluster bilden.
Updates von Steuergeräten müssten besser mit der Softwareentwicklung verzahnt werden, inhaltlich, aber auch zeitlich.
Man könnte für den RollOut des Updates auch eine repräsentative Stichprobe bilden, in der möglichst viele Konfigurationen und produktiven Softwarestände, auch die der Steuergeräte, enthalten ist, und diese vor dem großen Rollout zuerst mit dem Update beglücken.
Man könnte einen Pool von Testfahrzeugen im Werk haben, die möglichst alle Modelljahre, Konfigurationen abbilden und an diesen Testen.
Ich vermute, und das ist oft bei IT Projekten so, dass am Testaufwand gespart wurde. Getestet wird in der Produktion, beim Kunden. Wird schon irgendwie gutgehen.