Beiträge von HAL01

    Das Ladesäulen mit Kartenzahlung immer häufiger anzutreffen sind kommt nicht von ungefähr.


    Ab dem 13.04.24 müssen alle neu errichteten Ladesäulen in der EU, somit auch in Schweden und Deutschland, mit einem Zahlungsterminal ausgerüstet werden.


    AFIR vs. LSV? Was nun beim Aufbau von Ladeinfrastruktur gilt
    Was bedeutet die neue AFIR für Installation und Betrieb von öffentlicher Ladeinfastruktur? Ab wann gilt Kreditkartenpflicht? Wir haben die Antworten.
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    Das würde die Kalkulation natürlich grundlegend ändern. Bis zu 30 Cent/KWh, nur dafür, dass man Daten zur Verfügung stellt, kann ich mir nicht vorstellen. Wo soll das Geld, in diesen Dimensionen, denn herkommen. Dann würde der Staat ja ca. die Hälfte des Ladepreises sponsern. Und dieses Angebot würde sicher kein Ladeparkbetreiber in Deutschland ungenutzt lassen.


    Das passt auch nicht damit zusammen, dass die THG Quote eher ein Auslaufmodell ist, und von von Jahr zu Jahr weniger wird.


    Ich habe was gelesen von 30 Euro/MWh. Das hört sich zumindest realistischer an.

    Ganz so einfach ist das nicht. Die Ladesäulen müssen auch noch aufgestellt und angeschlossen werden. Es muss eine 10 KV Station inkl. Trafo, inkl. Leistungsschalter angeschafft und angeschlossen werden, Kosten hierfür alleine ca. 100.000 Euro. Es muss ein 10 KV Kabel von der nächstgelegenen Ortsnetzstation bis zu diesem Trafo verlegt werden. Im besten Fall sind das 300-400 Meter, können schnell auch mehr sein, inkl. Oberflächenwiederherstellung . Die Kosten für Kabelverlegungen, Erdarbeiten und Oberflächenerstellung sind nicht ohne. Ich schätze der Ladepark hat mindestens 400 Quadratmeter Fläche. Da belaufen sich die Kosten für die Oberflächenherstellung, mit Unterbau, Aushub abfahren, Randsteinen und Entwässerung auf ca. 70.000 Euro.


    Naja, beim Grundstück wird man sich irgendwie geeinigt haben, und kostet quasi nichts, ist unwahrscheinlich. Und sei es eine Umsatzbeteiligung, dann nagt die auch am Ertrag. Und Mer profitiert eher von Ikea als umgekehrt.


    Ein Ertrag von 20 Cent/KWh, das wären 30-40 % ist vollkommen unrealistisch.


    Hier die grobe Strompreiszusammenserzung:


    4,6 % Konzessionsabgabe

    16 % Umsatzsteuer

    2,2 % Offshore Netzumlage

    29,3 % Netznutzungsentgelte

    4,3 % NEV Umlage

    5,6 % Stromsteuer

    0,8 % KWKG

    15 % Beschaffung

    10 % Vertrieb, Abrechnung,

    12 % Marge

    Mich würde mal interessieren, was für ein Invest so ein neuer Ladepark erfordert. Wie lange dauert wohl der ROI, der Return of Investment?


    12 Ladesäulen, Trafostation, 10 KV Anschluss, Kosten für Grund und Boden, Kabelarbeiten, Erdarbeiten, Oberflächenherstellung usw.. Meine Vermutung, man ist da schon 7-stellig unterwegs.


    Das Ganze verteilt auf 10 Jahre. Plus die jährlichen Betriebs-, Wartungs- und Reparaturkosten. Das sind dann vielleicht Kosten von 150.000 Euro pro Jahr, für diesen neuen Ladepark.


    Nehmen wir an, die verdienen an jeder KWh 0,15 Euro. Das wären ca. 30 % vom rabattierten Preis.


    Bei 0,15 Euro pro KWh müssten pro Jahr ca. 1.000.000 KWh verkauft werden. Das sind an 365 Tagen jeweils ca. 2800 KWh. Das sind ca. 62 Autos am Tag mit jeweils 45 KWh, um alleine die Investition und jährlichen Betriebskosten reinzuholen. Dann ist noch kein Cent Gewinn gemacht.


    Rechnen die mit kürzeren Abschreibungsfristen, bzw.. einem schnelleren ROI (Return of Investment) weil z.B. die Technik so schnelllebig ist, dann müssten pro Tag noch mehr Autos voll geladen werden.


    Warum interessiert mich das? Auf keinen Fall als Rechtfertigung für den Ladepreis, oder um Mer in Schutz zu nehmen. Ich möchte einfach nur ein grobes Gefühl dafür bekommen, ob man an so einem Ladepark gnadenlos abgezockt wird, oder ob der Preis auch nur halbwegs gerechtfertigt ist. Daher ist es auch nicht wichtig, wie genau meine Rechnung ist, es geht nur um eine ganz grobe Einschätzung.

    Ich muss noch einmal nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe.


    Wenn ich einen Tarif bei EnBW „kündige“, dann kann die Karte später nicht wieder verwendet werden, um später einen Tarif neu zu buchen.


    Wenn ich den Button „Tarif wechseln“ nutze, um zwischen den Tarifen „S“ „M“ und „L“ hin und her zu wechseln, dann bleibt meine Ladekarte gültig. Mit der Einschränkung, dass man den Tarif immer nur alle, mindestens, 30 Tage wechseln kann. Mit der Ausnahme, dass, wenn man zum ersten mal von „S“ in einen höheren Tarif wechselt, dann muss man keine 30 Tage warten.


    Daraus folgt, wenn ich den Tarif „M“ oder „L“ nur ab und zu, z.B. für eine Urlaubsreise, benötige, dann wechsle ich von „S“ nach „M oder L“ und nach mindestens 30 Tagen kündige ich nicht, sondern wechsle über den Button „Tarif wechseln“ zurück nach in den Tarif „S“ ohne Grundgebühr. Und so bleibt meine Ladekarte gültig. Als Nachteil bleibt, dass ich erst nach mindestens 30 Tagen wieder von „S“ in einen höheren Tarif wechseln kann.


    Oder anders zusammengefasst. Zwischen „Kündigen“ und „Wechseln“ ist bei EnBW der Unterschied, ob die Ladekarte gültig bleibt oder nicht. Oder anders ausgedrückt, ich sollte nach einem Tarifupgrade nicht kündigen, wie ich es z.B. von Ionity gewohnt bin. Sofern ich die Ladekarte von EnBW weiter nutzen möchte.


    Es wird gemunkelt, dass Ionity eine Ladekarte herausbringen möchte. Mal schauen, welchen Mechanismus Ionity dann bei einem Tarifwechsel vorsehen wird.


    Hier der Button „Tarif wechseln“


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    Ich habe gerade bei meinem Fotos von dem Bauteil gemacht. Qualität, naja. Wurde mit dem iPhone aufgenommen ;)  :)

    Meiner ist ein 85 er, es sieht aber genau so aus.


    Meiner Ansicht nach hat da jemand mit dem Wagen aufgesetzt, ist an einer Kante hängen geblieben, und es gab an dieser Stelle eine Kaltverformung. Oder jemand hat mit einem Wagenheber oder mit einer Hebebühne Mist gebaut.


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