Beiträge von HAL01

    Für mich fühlt es sich nicht straff sondern rumpelig an und mein Enyaq schwankt und schaukelt mit DCC trotz rumpeligen Fahrwerk durch die Gegend egal was ich einstelle. Auf Splrt schaukelt er nur etwas weniger. So unterschiedlich sind die Empfindungen.

    Als ich vom Ioniq 5 auf den Enyaq umgestiegen bin, ist mir auch sofort dieses Wanken aufgefallen. Besonders auf der Autobahn, die kleinste Lenkbewegung lässt ihn wanken, und bei einem Spurwechsel ist es noch deutlicher. Daher fahre ich auf der Autobahn immer in „Individuell“, dabei steht DCC auf „Sport“, alles andere auf Normal. So reduziert sich das Wanken.


    Mittlerweile habe ich mich an das Wanken gewöhnt. Aber wenn man direkt von einem anderen Fahrzeug in den Enyaq umsteigt, dann merkt man das sehr deutlich.


    Mittlerweile nutze ich auch nur noch eine Einstellungen im Fahrmodus Menü, nämlich “Individuell“, und da wechsel ich immer zwischen DCC Schieberegler nach ganz rechts, Sport für die Autobahn, wegen dem Wanken, und ganz links, über Comfort hinaus, für schlechte Wegstrecken. Die vorkonfigurierten Button, z.B. Comfort, sind für die Katz, weil man keinerlei Unterschied merkt.


    Was ich auch nicht gut finde, dass der eingestellte Fahrmodus nicht im Fahrerdisplay angezeigt wird. Ja, man kann sich eine Kachel im rechten Bildschirm mit der Anzeige des Fahrmodus konfigurieren, das ist aber nur eine Notlösung.

    Und wenn es bei Wochenendhaus geht, warum soll es nicht in größerem Maßstab auch beim Laden gehen?

    Klar ist das Aufwand. Aber bei den Strommengen, um die es geht, sollte das über die Menge mit einem kleinen Aufschlag möglich sein, dies zu refinanzieren.

    Genau das habe ich weiter oben ausführlich beschrieben, den Unterschied zwischen Wochenendhaus und unterwegs Laden zum heimischen Tarif.

    Und ehrlich, Du hast vollkommen falsche Vorstellungen von Strommengen und von Margen der Lieferanten. Die Strommengen, über die wir hier reden, also in einem solchen Szenario. Da stehen Aufwand und Verdienstmöglichkeiten in keinem Verhältnis.

    Theoretisch wäre der Lieferant am Ferienhaus der Netzbetreiber und theoretisch müsste es dem egal sein, wessen Strom er durchleitet. Und theoretisch müsste es auch dem Stromanbieter egal sein, wo dessen Kunde seinen Strom verbraucht.

    Etwas viel Theorie. Aber das ganze muss halt abgerechnet werden und dazu muss die Abrechnung und alle notwendigen Geschäftsprozesse in der Software abgebildet werden. Und somit sind wir bei meinem Post weiter oben, in dem ich geschildert habe wie kompliziert und teuere das wäre und warum mobiles Laden kein Wochenendhaus ist.

    Muss ja nicht dem Zähler zugeordnet werden. Nur dem Lieferanten und der Kundennummer dort. Der Wert wird auch sicher nicht dem Zähler zugeschlagen, sondern einfach, wie bisher, als Ladevorgang abgerechnet.
    Wenn man also von seinem Stromanbieter eine Ladekarte erhält, so wäre die Abrechnung ähnlich wie beim Roaming und damit auch schon mit der vorhandenen Infrastruktur abrechenbar.

    Man muss es nicht künstlich verkomplizieren.

    Das wäre dann nicht ähnlich wie Roaming, das wäre das ungeliebte Roaming und entspricht genau dem wie es heute läuft.


    Unsere Diskussion läuft etwas aus dem Thema. Die Ausgangsbasis der Diskussion ist: Es sollte möglich sein, seinen Haushaltstarif, also den Preis den man zu Hause zahlt, also seinen Tarif, quasi mitzunehmen und damit überall laden können. Das ist das bisher diskutierte Szenario und das entspräche einer echten Durchleitung, nicht Roaming. So wie mit einem Wochenendhaus, dass man von seinem heimischen Versorger beliefern lassen kann, sofern der heimische Lieferant das anbietet und möchte.

    Ich finde die Ladeplanung im Enyaq ist unbrauchbar.
    Da ich nicht ordentlich hinterlegen kann welche Ladekarten ich habe und welche ich meiden will.
    Bei mir will er immer dahin wo man mit dem Skoda Pass Laden kann. Der Skoda Pass ist VIEL zu teuer.


    Ich benutze immer ARBRP App vom Handy. Da kann man genau sagen welche Ladekarten man hat und
    festlegen in welcher Priorität man diese nutzen möchte.

    Das ist hier schon oft, auch noch nicht lange her, heftig und teilweise kontrovers diskutiert worden. Wirf mal die Suche hier im Forum an und suche nach „Filter Ladeanbieter“.

    Ich sehe einfach, dass das im LKW Bereich kommt, und bei Privatkunden nicht gehen soll.

    Das kann man nicht wegdiskutieren.

    Was da kommt, für wen es kommt, und wie es realisiert wird steht noch in den Sternen. Das ist alles noch im Planungsstadium. Es gibt erst eine Handvoll LkW im Fernverkehr, Schwerlastverkehr, die elektrisch fahren, geschweige denn Ladeparks. Das wird noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Und selbst, ob sich die Batterietechnik oder nicht doch die Wasserstofftechnik bei LKW durchsetzt steht in den Sternen. Und die neue Regierung ist da eher für Technologieoffenheit.