Beiträge von HAL01

    Schauen sie sich mal die Threads diesem Herstellern im GE-forum an.


    Schon mal was von ICCU- und 12v-Debakel gelesen? In Kanada wurden Modelle wie der Ioniq 5 sogar komplett vom Markt genommen, weil man die Probleme nicht in den Griff bekam.

    Das sind alte Kamellen, die Fehler wurden längst behoben.


    Ich bin selbst 2023 mit einem Ioniq 5 mit defekter ICU liegen geblieben. Das ist so perfekt von Hyundai geregelt worden, da können sich andere Hersteller eine Scheibe von abschneiden.


    Mein Ioniq wurde in die Werkstatt geschleppt, innerhalb von 2 Tagen hatte ich das Auto repariert zurück. In der Zeit hatte ich einen Leihwagen. Gezahlt habe ich nichts, Hilfe, Kommunikation und Schnelligkeit des Service absolut topp. Das alles ist so gut gelaufen, dass ich mir jederzeit wieder einen Hyundai kaufen würde. Als Alternative zum Enyaq habe ich den Ioniq 5, jetzt das Modelljahr 26, nach dem großen Facelift, wieder auf dem Deckel. Das einzige was mich hindert, ist vielleicht der große Wendekreis.

    Die Marke Nio wurde gelobt, hoch gehandelt und es wurde viel darüber berichtet. Nio, war eine der ersten chinesischen Marken in Europa, auch bekannt durch den Bau von Akkuwechselstationen entlang den Autobahnen. Für mich ist Nio einer der ersten Wackelkandidaten, bei denen man sich fragen kann, wann sie vom europäischen Markt wieder verschwinden.

    Einige der Chinesen geben bis zu 10 Jahre Garantie, zumindest für diese Zeitspanne sollte die Ersatzteilversorgung gesichert sein.

    Eine Garantie stellt m.E. nicht automatisch sicher, dass während der Garantiezeit sämtliche Ersatzteile vorgehalten werden. Ich denke da z.B. an die Reparatur von Unfallschäden. Da werden schnell Teile notwendig, die nicht so häufig nachgefragt/benötigt werden, weil sie durch normalen Verschleiß oder normale Fehler nicht kaputt gehen.


    Selbst bei den etablierten Herstellern merkt man Unterschiede bei der Verfügbarkeit von oft nachgefragten Teilen und selten nachgefragten Teilen.


    Noch krasser dürfte es werden, wenn sich von den ganzen chinesischen Herstellern einige aus Europa wieder verabschieden. Bei den ganz großen Herstellern eher unwahrscheinlich, bei den kleineren gut möglich, wissen tut man es aber nicht. Da kommt sofort die nächste Frage hoch. Wenn ein Hersteller vom Markt verschwindet, was passiert dann mit dem Garantieanspruch?

    Hier wird viel zum XPeng geschrieben. Wie sieht das bei dem Hersteller eigentlich mit der Ersatzteilversorgung aus, auch nach der Produktionszeit, wenn der Nachfolger schon da ist. Die gleiche Frage zur Softwareversorgung, Updates etc.. Wie sind denn wohl die Lieferzeiten für Ersatzteile?


    Die Chinesen hauen ein Modell nach dem anderen raus, die Modellzyklen sind kurz, werden tendenziell immer kürzer. Halten die für alle Modelle über Jahre hinweg die Ersatzteile vor, oder geht das in Richtung „Wegwerfauto“?


    Ich komme darauf, weil ich gerade gelesen habe, dass Tesla das Modell X und Modell S einstellt. Nachfolger wird es nicht geben, Elon Musk will sich mehr auf die Produktion von Robotern verlegen. Auch da stellt sich die Frage, ob die Ersatzteilversorgung für die nächsten Jahre sichergestellt ist.


    Auf längere Erfahrungen bei den neu aufkommenden Herstellern kann man ja nicht bauen. Oder weiß hier im Forum jemand mehr?


    Mindestens für Privatkäufer sind solche Fragen wichtig. Das Auto stellt ein hohes Invest dar und wird oft längere Jahre gefahren. Bei Firmenwagen mit relativ kurzen Leasingzeiträumen relativiert sich das.

    Ich merke einen kleinen Unterschied zwischen Komfort und Sport, wenn ich den individuellen Modus nutze und dort den Schieber für das Fahrwerk jeweils ganz nach links, Komfort, oder ganz nach rechts, Sport, einstelle. Der Schieberegler geht links und rechts noch etwas über Standard Komfort bzw. Standart Sport hinaus, nur dann merkt man einen kleinen Unterschied.


    Enyaq 85 Maxx von 08.24, Software 5.2

    buexxx ja, besonders beim eCorsa/Peugot e208: das waren OBC von Mahlen. Stellantis hat dann irgendwann OBCs eines chinesischen Herstellers verwendet, diese scheinen keine Probleme mehr zu geben.

    HAL01 ja Stellantis schreckt doch etwas ab, wenn sie sich nicht in letzter Zeit massiv verbessert haben ist vor allem die Software und auch App (und auch Verbindungssatbilität App-Auto) usw. um einiges schlechter wie bei VW. Das Schwesterauto (ePeugot 5008) wurde hier auch schon öfter erwähnt, besonders dort gibt es halt auch die Möglichkeit auf 7 Sitze (relativ selten bei eAutos wenn man nicht auf ausgewachsene VANs gehen möchte).

    Immerhin ist der Grandland in Deutschland, Rüsselsheim, entwickelt worden und wird in Deutschland, Eisenach, gebaut. Vielleicht ist er doch nicht ganz so viel Franzose. Er ist im Oktober 24 auf die Straßen gekommen. Er ist noch sehr aktuell und nach einem Jahr dürften die meisten Kinderkrankheiten behoben sein. Ich kaufe kein Auto, was nicht schon mindesten 1, besser 2 Jahre auf dem Markt ist.

    Was ist eigentlich mit dem Opel Grandland. Wäre das eine Alternative für den Enyaq?


    Immerhin hat er eine 100 KWh Batterie und eine WLTP Reichweite von 694 Km. Und hässlich ist er auch nicht. Er ist kein Lademonster, aber mit angegebenen 27 Minuten von 20 auf 80 %, für eine 100 KWh Batterie, kann man durchaus leben.


    Wendekreis unter 11m. Länge 4,65m. Kofferraum von 550 - 1645 Liter. Als Allrad gibt es ihn auch.


    Die STLA Plattform ist modern und sogar 800 Volt fähig, allerdings verzichtet Opel aus Kostengründen zur Zeit darauf. Sollte der Druck der Kunden oder des Marktes steigen, könnte Opel sehr schnell reagieren und 800 Volt mit einem neuen Modelljahr nachreichen.


    Ist es ein Image Problem, dass der Opel hier kaum Beachtung findet, oder ist es Skepsis gegen den Mutterkonzern Stellantis, oder sprechen handfeste Punkte gegen den Grandland? Wieviel Opel DNA und wieviel Stellantis trägt der Grandland in sich?