Beiträge von HAL01

    Ich könnte mir vorstellen, dass zukünftig KI bei der Verkehrskennzeichenerkennung per Kamera(s) hilfreich sein könnte. Gerade in solchen Situationen wie im Beitrag #14600.


    Aber dazu bedarf es schnellerer Datenverbindungen, flächendeckend G5, höherer Prozessorleistungen und höher auflösenden Kameras mit 60-100 FPS. Mit dem was heute in den Autos verbaut ist, käme man da nicht weit. Würde Autos aber auch wieder teurer machen. Aber ich denke, das wird kommen.


    Auf so eine Technik würde der Gesetzgeber, oder die EU, auch sofort anspringen. Dann würde niemand mehr irgendwo zu schnell fahren. Dann reicht ein sehr dezentes Bimmeln nicht mehr aus ;)

    Die Quote hört sich gut an. Aber um unfallfrei anzukommen, braucht man nun einmal 100%

    Ich kann mich nur immer wieder wiederholen. Eine 100%ige Erkennungsquote ist vollkommen illusorisch. Es gibt eine Schere zwischen der Erwartungshaltung, die ich durchaus verstehen kann, und der technischen und organisatorischen Realität. Ich will die ganzen Gründe nicht wieder auf‘s neue aufzählen. Dazu ist in diversen Threads schon alles gesagt worden.


    Meiner Ansicht nach wird es absehbarer Zeit nicht gelingen alle Schilder Europas zu jeder Tag und Nachtzeit in einem System, in irgendwelchen Karten, mit einer 100%igen Quote zu jeder Zeit aktuell zu halten oder in sämtlichen verkehrstechnischen Konstellationen zu sämtlichen Jahres- und Uhrzeiten bei jedem Wetter, bei jeder Geschwindigkeit mit nur einer Kamera am Rückspiegel fehlerfrei zu erkennen.


    Und das hat auch nichts mit unfallfrei zu tun. Noch ist der Travel Assist, die Verkehrszeichenerkennung ein Assistent, der den Fahrer unterstützt und nicht ersetzt. Der Fahrer muss das System jederzeit überwachen, eingreifen können und trägt jederzeit die gesamte Verantwortung.

    ……..

    Ein gravierenderes Problem ist allerdings die Verkehrszeichenerkennung. Ich hatte bei knapp 1100 km Strecke größtenteils mit Travel Assist zwischen 10 - 20 mal das Problem, dass auf der Autobahn Tempo 30 oder Tempo 40 erkannt wurde (teilweise vermutlich wegen einer Abfahrt) und der Enyaq entsprechend angefangen hat runterzubremsen. Ist das ein bekanntes Problem oder wie kann man das umgehen?


    VG thebinf

    Ehrlich gesagt finde ich die Quote gar nicht mal so schlecht. Wenn man sich die Herausforderungen einer fehlerfreien Erkennung vor Augen führt. Wurde hier ja schon zig mal in zig Threats diskutiert.

    Das sind grob gesagt alle 100 Kilometer ein falsch erkanntes Schild. Oder anders ausgedrückt entspricht das, grob von mir geschätzt, unter grober Schätzung wie viele Schilder es auf 100 km gibt, einer Erkennungsquote von ca. 98-99%

    In der EV-Lounge wurde ein Update für Fahrzeuge mit 5.2 angekündigt:

    Danke für die Info.


    Das scheint dann ja nicht die 5.4 zu sein, sondern ein Zwischenrelease. Weil, sie schreiben, dass dieses Update die Versionsnummer nicht verändern wird.

    Und die restliche, inhaltliche Beschreibung ist das übliche Geschwafel von Verbesserungen hier und da.

    Mal schauen, wann es kommt und ob man eine Veränderung bemerkt. Und mal schauen, ob dann die 5.4 oder eine noch kommende 5.x nachgeschoben wird.

    Das ist ein Vorteil - aber kostet dann eben auch ordentlich (zu) viel.


    Aber es stimmt - als Backup ist das sicherlich mit eine der besten Lösungen.


    Powerpass in der kostenlosen Variante ist wahrscheinlich teurer, da man ja weiterhin bei EnBW für dann 51ct. lädt und der Powerpass erst bei 69ct. beginnt (Ionity).

    Das Gleiche habe ich auch gedacht, als ich mir die Preise von PP, auch der Variante ohne Monatsgebühr, angeschaut habe. Das ist nichts für jemanden, der seinen Fahrstrom selber bezahlen muss. Und da bleibe ich bei EnBW als Backup, sehr hohe Akzeptanz an Ladesäulen und wenn ich die EnBW Karte mal benutze, dann ist es auch noch viel günstiger als PP.

    Natürlich ist ein Video/Foto nicht in allen Fällen möglich oder sinnvoll und in Gefahr bringen muss sich auch niemand.


    Sinnvoll ist aber nicht, reflexartig einen speziellen Fall heranzuziehen und sämtliche Videos/Fotos damit zu verteufeln und als reine Schikane darzustellen.


    Ein Video/Foto kann in vielen Fällen den Prozess zur Fehlersuche verkürzen. Was ja durchaus auch im Interesse des Kunden ist und alles andere als eine Schikane darstellt. Und warum soll man die technischen Möglichkeiten, die ein Smartphone bietet, nicht nutzen?


    Ich versuche immer ein Video/Foto vom Problem zu machen, gerade bei sporadisch auftretenden Fehlern, und bringe das zum Werkstatttermin mit. Auch ohne Aufforderung durch die Werkstatt. Statt langatmig mein Problem zu schildern, zeige ich das Video/Foto, oder maile es dem Servicemeister im Vorfeld zum Termin.