Beiträge von HAL01

    Vielleicht wäre es hilfreich zu ergründen, wie der Sensor eigentlich funktioniert, d. h. auf was genau er reagiert? Ultraschall-Sensor? Licht? Reflexion? …

    Vielleicht ist gar nicht der Sensor das Problem, sondern der Schlüssel, bzw. die Empfangsantenne im Heckbereich. Ich habe die Vermutung, dass wenn der Kick gar nicht will, der Enyaq, bzw. die Kessy Antenne im Heck, nicht registriert hat, dass man mit dem Schlüssel hinter der Heckklappe steht. Das wiederum kann die Ursache haben, dass die Kommunikation zwischen Schlüssel und Enyaq gestört ist, vielleicht durch andere Funkquellen. Das würde wiederum erklären, warum es an einigen Orten funktioniert und an anderen nicht.

    Es ist sehr schwer dahinter zu kommen, woran es hapert. Ich habe bisher keinerlei Systematik erkennen können.

    Bei mir gerade umgekehrt (85 MJ25 mit 5.2): Sensor ist viel zu unempfindlich. Muss 5x unter dem Auto herumkicken bis Kofferraumklappe dann evtl. aufgeht. Meist geb ich aber auf und betätige genervt den Schalter händisch.

    Bei mir dito, auch Enyaq 85, MJ25 mit 5.2 bzw. jetzt mit 5.4.4. Kofferraum öffnen per Kick ist reines Glücksspiel.

    Als mein Enyaq neu war, September 24, funktionierte das ziemlich perfekt, bei über 90 % der Versuche. Mit zunehmendem Alter, quasi von Monat zu Monat, ist die Erfolgsquote geringer geworden. Jetzt funktioniert es vielleicht noch bei 10 bis 20 Prozent der Versuche, wenn überhaupt.


    Mittlerweile nutze ich die Funktion gar nicht erst, weil ich weiß, dass es sowieso nicht funktioniert. Das ist schon enttäuschend.

    ... welche anderen Erklärungen könnte es dafür geben, dass sie eine 12V-Batterie mitsamt dieser bestimmten Ladelösung in die Systemarchitektur der (aus Konzernsicht strategisch überlebenswichtigen) Elektro-Plattform eingeplant haben?

    ….vielleicht die kaufmännischen Controller ? Es wird nicht immer das technisch Sinnvollste und technisch Notwendigste eingebaut. Es werden immer die Kosten abgewogen. Und dann wird z.B. keine AMG Batterie oder eine Batterie mit mehr Kapazität eingebaut.


    ……vielleicht ist es aber einfach auch mangelnde Erfahrung mit der neuen Technik? Die MEB Plattform gilt ja nun nicht gerade als der ganz tolle Entwurf. Die war noch nicht ganz auf dem Markt, da war sie schon überholt.

    Ich habe versucht meine 12 Volt Batterie mit einem ganz normalen KFZ-Ladegerät so weit aufzuladen, dass ich den Enyaq starten kann und die 5 Kilometer bis zur Werkstatt schaffe.


    Hat leider nicht funktioniert. Auch nach 2 Stunden Laden rührt sich der Enyaq nicht…..komplett tot.


    Ich habe dann doch über meine ŠKODA-Werkstatt einen Abschlepper ordern müssen. Der war auch nach 15 Minuten schon da.


    Die gute Nachricht ist, weil mein Enyaq in die Werkstatt geschleppt wurde, habe ich Anspruch auf einen Ersatzwagen, abgedeckt durch die Mobilitätsgarantie. Da die Werkstatt viel zu tun hat, und sich erst morgen früh um meinen Enyaq kümmern kann, habe ich einen nagelneuen Golf Mildhybrid als Leihwagen bekommen.


    Ich musste mit meinem Vorgängerfahrzeug, dem Ioniq 5, in die Werkstatt geschleppt werden, und jetzt mit dem Enyaq. Ich hoffe, die Serie setzt sich mit meinem neu bestellten Enyaq Modelljahr 27 nicht so fort ;) :/ Immerhin war bei Hyundai und jetzt auch bei Skoda der Service ganz problemlos.

    Stark belastet ist ja relativ. Eine Batterie, die einen Diesel im Winter per Anlasser starten muss ist stark belastet, besonders bei Kurzstrecke. Was muss die 12 Volt Batterie im Enyaq denn außergewöhnliches leisten?


    Für mich ist das eher ein Konstruktionsfehler oder eine möglichst billige technische Lösung. Die ziehen den gesamten 12 Volt Strombedarf des Autos permanent durch die Batterie und laden quasi permanent nach. Das ganze verschleißt die Batterie extrem. Würde es nicht reichen, wenn die 12 Volt Batterie nur beim Start zum Hochfahren der Systeme genutzt wird und zum Erhalten gewisser Funktionen, wenn das Auto im Ruhezustand ist? Und könnte man den Strom zum Nachladen der Batterie nicht während der Fahrzeugnutzung direkt ins 12 Volt Netz des Autos einspeisen?

    Das voraussichtliche Lieferdatum steht in Deinem Kaufvertrag/Leasingvertrag. In der App siehst Du jetzt keine Statusänderung mehr, bis er tatsächlich in die Produktion geht. Ich find das auch sehr dünn. Sollte sich der Start der Produktion verzögern, bekommst Du in der App keinen Hinweis. Eigentlich muss man nach wie vor ab und zu seinen Verkäufer bitten in die Maschine zu gucken, ob noch alles im Plan ist.


    Es gibt noch den Status „Eingeplant zur Produktion“. Der kommt ein paar Wochen vor Produktionsbeginn. Den Status gibt es aber nicht in der App, aber der Verkäufer sieht den im System.


    So war es zumindest bei meiner 1. Enyaqbestellung.

    Scheint sich in der Tat was verändert zu haben. Hier im Forum gibt es Fälle, da musste die Werkstatt erst Rücksprache mit Skoda halten, um die Batterie tauschen zu dürfen.


    Es ist schon enttäuschend, wenn die 12 Volt Batterie bei einem E-Auto so ein Schwachpunkt ist. Man sollte meinen, das gehört in die fossile Vergangenheit. Eine 12 Volt Batterie sollte doch mindestens 4-5 Jahre durchhalten, zumal die Batterie im E-Auto nicht durch einen Anlasser stark belastet wird. Ob das beim neuen Modelljahr 27 auch noch so ist? Das müsste doch relativ einfach technisch zu lösen sein. Art und Größe der Batterie, Steuerung der Nachladung usw..


    Das ist aber kein Problem, was Skoda alleine betrifft. Bei Hyundai, z.B. beim Ioniq 5, gab es das auch, reihenweise Ausfälle der 12 Volt Batterie.

    Jetzt hat es mich auch erwischt. Heute Morgen verweigert der Enyaq 85, 1,5 Jahre alt, Modelljahr 25, zum ersten Mal den Dienst. Kessy funktioniert nicht und auf den Knopfdruck der Fernbedienung hin lässt sich der Enyaq auch nicht öffnen. Ich habe dann mit der App versucht den Enyaq remote zu öffnen, geht auch nicht. Da kam dann aber sofort die Batteriewarnung für die 12 Volt Batterie.


    Es gab keinerlei Vorwarnung und ich kann nur durch die Meldung in der App auf ein Problem mit der 12 Volt Batterie schließen. Gestern war noch alles in Ordnung, heute Morgen geht nichts mehr.


    Ich habe dann mit dem Notschlüssel den Enyaq geöffnet und versucht zu starten…..alles tot.


    Ich habe dann meine Skoda Werkstatt angerufen. Nach der Durchgabe meines Kennzeichens haben sie nachgeschaut, ob eine neue Batterie vorrätig ist. Das ist sie. Nach dem das geklärt war, haben sie angeboten meinen Enyaq in die Werkstatt zu schleppen. Das sind von zu Hause bis zur Werkstatt ca. 5 km. Ich habe dann angeboten meinen Enyaq mit einem Ladegerät selbst wiederzubeleben. Wenn er wieder läuft, soll ich, heute noch, in die Werkstatt kommen und sie würden die Batterie sofort wechseln. Ich könnte darauf warten, wenn es doch länger dauern würde, würden sie mich nach Hause fahren und später wieder abholen.


    So weit so gut, guter Service, schnelle Hilfe, unkomplizierte Abwicklung. Ich bin zufrieden.


    Was mich nur wundert, dass die Skoda Werkstatt sofort eine neue Batterie einbaut. Ohne Diskussion, ohne das ich danach gefragt habe, ohne Messung der Batterie, ohne Fehlerspeicher auslesen, ohne einen Versuch das Problem mit einer Batterieaufladung zu lösen. Mir soll es recht sein.


    Gerade ist die Alarmanlage los gegangen, 5 Minuten nachdem ich das Ladegerät angeschlossen habe. Der Enyaq reagierte schon wieder auf die Fernbedienung, ich konnte die Alarmanlage damit ausschalten. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen.


    Jetzt warte ich noch eine halbe Stunde und mache mich dann auf den Weg zur Werkstatt.