Beiträge von HAL01

    Das ist schon bemerkenswert.


    Die Mineralölkonzerne haben ja immer zum Beginn der Sommerferien, Osterferien die Preise erhöht, um vom stärkeren Reiseverkehr zu profitieren, bzw. die Reisenden noch mal extra abzuzocken.


    Hier bei EnBW ist es in der Tat jetzt mal anders herum. Zum Beginn der Hauptreisezeit senken sie die Preise. Und das nicht nur für kurze Zeit. Die Aktion geht bis Ende September, wenn ich das richtig gelesen habe.

    Es geht um die Fahrtsituationen, bei denen man vom Gas geht. Man fährt mit 100 km/h auf der Landstraße auf eine Kurve zu und geht vor der Kurve vom Gas. Mit OPD rekuperiert das Auto und beim Segeln rollt es im kompletten Leerlauf auf die Kurve zu. Das gleiche auf der Autobahn, man fährt auf eine Baustelle oder Geschwindigkeitsbegrenzung zu und nimmt vorher Gas zurück, mit OPD wird rekuperiert beim Segeln rollt das Auto frei. Oder man will von der Autobahn abfahren und fährt auf die Ausfahrt zu und nimmt Gas weg. Mit OPD wird rekuperiert und und beim Segeln rollt das Auto frei. Selbst leichte Gefälle beim Gas zurück nehmen verstärken den Effekt noch.


    Warum Segeln effizienter als Rekuperieren ist, habe ich oben in meinen ersten Thread zu dem Thema schon geschrieben.


    Das ganze ist auch nicht meine Erfindung, sondern so im Netz nachzulesen. Einfach mal googeln „Was ist effizienter, OPD oder Segeln“. Das Thema ist so alt wie die Elektromobilität, und wurde schon oft in diversen Foren diskutiert. Man findet auch entsprechende Messwerte von Vergleichsfahrten und Empfehlungen des ADAC.


    Ist ja auch nicht schlimm, wer OPD liebt, kann es nutzen, aber er wird etwas mehr verbrauchen, als der, der sein Auto in einem Modus bewegt, der Segeln zulässt. Der Unterschied im Verbrauch ist ja auch nicht riesig, die meisten werden es gar nicht merken.


    Aber wer alles an Reichweite aus seinem E-Auto rausholen möchte, fährt auf der Autobahn und Landstraße nicht mit OPD. Das ist das, was ich mit meinem ersten Thread sagen wollte.

    Hallo zusammen.Bin neu hier und möchte auch einen kleinen Beitrag leisten. Seit dem 24. Juni fahre ich jetzt meinen ersten Enyaq den ich im Januar bestellt hatte. Einige der hier gelisteten Probleme kann ich leider nicht nachvollziehen. Mein Enyaq meldet sich immer mit dem Hauptuser an. Wurde mit mir vom Autohaus eingerichtet, also m.M. eher kein Bug . Bin jetzt aktuell in Dänemark unterwegs habe hier mal das OPD getestet. Gefällt mir gut. Was ich nicht ganz so gut gelungen finde ist das beschleunigen und abbremsen mit dem TA. Das könnte meiner Meinung nach weicher geschehen. Ansonsten ist TA super. Konnte praktisch ohne Fuss auf dem Pedal nach Dänemark fahren. Bin aktuell begeistert von dem Auto.

    Ich fahre einen Enyaq 85 in der Maxx Ausstattung in Olibogrün

    Ich finde OPD in der Stadt nicht schlecht. Aber für die Autobahn eher ungeeignet, weil es dort den Verbrauch erhöht. Der Grund ist, dass im Modus OPD kein Segeln stattfindet.


    Segeln gilt als die effizienteste Art der Fortbewegung, da im Vergleich zur Rekuperation keine Umwandlungsverluste (beim Speichern und Abrufen des Stroms) entstehen.


    Jeder Vorgang des Bremsens oder Rekuperierens vernichtet zunächst einmal Bewegungsenergie. Selbst bei optimaler Energierückgewinnung fließen durch Lade- und Entladeverluste meist nur etwa 60 % - 80 % der Energie zurück in den Akku. Wer stattdessen den Schwung des Fahrzeugs nutzt, also segelt, fährt am sparsamsten. Dieser Effekt ist auf der Autobahn und auf der Landstraße, bei höheren Geschwindigkeiten, relevanter als in der Stadt.


    Man findet im Netz Berichte/Messungen danach kann der Unterschied zwischen OPD und Segeln durchaus 2-3 KWh/100km betragen.

    Weiß jemand, was dieser Camping Modus technisch genau macht? Ist das nichts anderes wie eine Vorklimatisierung nur ohne das Zeitlimit von 30 Minute ? Oder passiert da noch was anderes? Die eigentliche Energie für die Heizung kommt dann aus der HV Batterie. Die notwendigen elektronischen Komponenten werden aus der 12 Volt Batterie gespeist. Und die 12 Volt Batterie wird während der Laufzeit des Camping Modes nachgeladen. Oder wie muss man sich das technisch vorstellen?


    Passiert da noch mehr? Was ist mit der 230 Volt Steckdose beim Modelljahr 27, ist die während des Campings nutzbar? Sind Dinge wie die Innenbeleuchtung und das Radio bzw. die Medienwiedergabe während der „Campingzeit“ nutzbar?


    Und man muss sich immer einschließen, darf das nicht vergessen, sonst geht der Alarm wegen der Innenraumüberwachung los. Oder sollte man besser die Innenraumüberwachung im Infotainment deaktivieren?


    Fragen über Fragen :/

    Ja, das stimmt. In großen Konzernen wird das Handeln oft von innenpolitischen Grabenkämpfen geprägt. Ich habe das auch über Jahre in einem großen Konzern so erlebt. Da ging es „nur“ um die große IT Strategie und natürlich wie immer um die zugehörigen Budgets in Millionenhöhe, das war ein DAX Konzern.

    VW sollte es lieber sein, dass ein Skoda gekauft wird, an Stelle eines Chinesen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass Skoda Verkaufsquoten diktiert bekommt.


    Aber Skoda kann nicht mehr verkaufen als sie produzieren können, bzw. die Bänder überhaupt hergeben.


    Vielleicht sind auch einzelne Teile in der verfügbaren Menge begrenzt, Batterien, Motoren etc.. Hat es ja auch schon gegeben.

    Jetzt müsste noch jemand den Vergleich zur Software 6.x, bzw. zum Modelljahr 27, ziehen. Es könnten sich ja Lautstärke, Ton und Dauer geändert haben, penetranter geworden sein.

    Bei mir ist es c:

    Ich fahre täglich die gleiche Strecke und die VZE erkennt zuverlässig das 40er-Schild in der Abfahrt als Geschwindigkeitsbeschränkung der Schnellstraße (eigentlich 80). Es sei denn: Ich habe zufällig nen LKW neben mir, der das Schild verdeckt. Dann bleibt der Wagen bei 80. Ist also eindeutig kein Karten-Problem……..

    Oft ist das Problem auch einfach in der Aufstellung der Schilder begründet. Ich denke, die Strassenmeistereien stellen die Schilder nicht mit dem Gedanken auf, dass sie für VZE Systeme optimal zu sehen bzw. die Situation optimal zu deuten ist. Da wäre bestimmt auch Optimierungsbedarf.


    Und manchmal sind die Örtlichkeiten und die Strassenführung so unglücklich, dass die VZE Systeme da einfach Quatsch deuten.


    Was Helfen würde, wäre der Einsatz von KI, sofern das mit der Performance und der Hardware vereinbar wäre. Die heutige Schildererkennung ist ja relativ „doof“.


    Fakt ist auch, eine 100%tige Trefferquote wird es niemals geben. Aber wie beurteilt man die Güte von VZE verschiedener Hersteller?