Beiträge von HAL01

    Also mein Verbrauch im Stand bei eingeschalteter Zündung und WP liegt eher bei 1,6-2kWh bei aufgeheiztem Auto. Reicht trotzdem sehr lange ;)

    Jetzt kommen wir zum Kern meiner Frage ;), Vor- und Nachteile der Varianten. Ist der Verbrauch ohne Zündung, also nur mit gestarteter „Standheizung“ niedriger und man könnte somit, zumindest theoretisch, länger heizen?


    Die WP alleine liegt unter 1 KWh, und wenn der Verbrauch mit Zündung bei 1,6-2 KWh liegt, dann wird die Differenz von den ganzen Steuergeräten, BMS usw. usw. verbraucht.


    Sollte man mal in so eine stundenlange Stausituation kommen, und man ist knapp mit der Batteriekapazität, könnte das interessant sein.


    Der Enyaq zeigt den Verbrauch der WP/Heizung nicht explizit an. Mein alter Ioniq 5 hat das angezeigt und da lag der Verbrauch der Heizung mit WP bei 0,75 KWh. Beim Enyaq kann das ja nicht so ganz viel anders sein.

    Das ist jetzt meine Meinung (kein Wissen). Ich würde in diesem Falle, den Startknopf drücken und alle anderen Verbraucher (Licht etc.) manuell ausschalten. Ggf. würde ich dann auch eher die Sitzheizung nutzen und nicht das ganze Auto beheizen.

    Warum würdest Du nur die Sitzheizung nutzen? Mit einer WP dürfte der Verbrauch der Heizung unter 1 KWh liegen. Selbst mit einem halbvollen Akku, oder weniger, kann man die Heizung stundenlang laufen lassen.

    Man hört öfter mal, dass jetzt im Winter eine Autobahn voll gesperrt ist und sich lange Staus bilden. Die Autofahrer stehen teilweise stundenlang in diesen Staus.


    Wie ist das eigentlich in einem solchen Fall mit der Heizung im Enyaq, bzw. was ist besser. Zündung an und die Heizung läuft dann. Oder ist es besser Zündung aus und man startet die Standheizung über das Ikon im Menü. Ich habe das Ikon als Favorit in der oberen Leiste.


    Auf der einen Seite müsste die Heizung nach jeweils 30 Minuten neu gestartet werden. Auf der anderen Seite ist die Zündung womöglich stundenlang eingeschaltet.


    Was für Vor- und Nachteile gibt es jeweils? Z.B. Stichwort 12 Volt Batterie.

    Für gewöhnlich - zumindest hier bei uns - haben die Hausanschlüsse 30 KW. Da spielt eine 11 KW WB keine Rolle und muß bei uns auch nicht angemeldet werden.

    Eine 22er im Gegensatz muss angemeldet werden, da man ja mit gleichzeitig laufender Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler etc. die Lastgrenze überschreiten könnte.

    Ich habe hier 2 WB verbaut, lade meistens nur mit einer z.Z. und wenn beide macht das nichts, weil der Skoda auf 5,5 gedrosselt wird und der e-Up eh nur max. 7,2 zieht.

    Ich kenne das so, dass eine 11 KW Wallbox „angemeldet“ werden muss, und eine 22 KW Wallbox „genehmigt“ werden muss. Das ist ein großer Unterschied. Die 11 KW WB kann vom Netzbetreiber gar nicht abgelehnt werden, spezielle Situationen mal außen vor, die 22 KW Wallbox kann vom Netzbetreiber abgelehnt werden.


    Alle Wallboxen, Einbau ab 01.25, über 4,x KW müssen vom Netzbetreiber steuerbar sein. Sie dürfen vom Netzbetreiber, bei Engpässen im Netz, auf 4,x KW gedrosselt werden, aber nicht ganz abgeschaltet werden. Mit Engpässen im Netz sind sehr selten vorkommende Ausnahmesituationen gemeint. Das wird in der Realität so gut wie nie vorkommen.

    Time to say good-bye ...


    Danke für die vielen hilfreichen Kommentare und Beiträge, die ich die letzten Jahre verfolgen durfte! Heute habe ich meinen Enyaq zurückgegeben ans Leasing. Ich habe mich als Nachfolger für einen Ioniq 5 - MJ 2026 entschieden. Den gabs übrigens mit 23 % Nachlass auf den Listenpreis.


    Viel Spaß und Freude euch allen noch mit dem Enyaq. Bevor jemand fragt ... ich bereue nichts :)

    23% ist ein Wort. Vielleicht kannst Du uns hier im Thread über Deine ersten Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem Ioniq 5 informieren. Bei Hyundai wird sich mit den letzten Modelljahren ja auch einiges getan haben.

    Das geht dann schon fast in Richtung zeitabhängiger Ladetarif.


    Warum prescht hier ausgerechnet DKV so vor? Die haben doch gar keine eigenen Säulen, oder ? Mit der Optimierung des ROI, Verkürzung des Return of Investment durch Umsatzsteigerung, kann das dann nicht direkt was zu tun haben. Und ob der nachfolgende Ladende eine DKV Karte vor die Säule hält ist eher unwahrscheinlich.


    Es bleibt aber zu befürchten, dass andere Anbieter das nachmachen. Die passen ihre Blockierzeiten quasi dem technischen Fortschritt der Ladegeschwindigkeit an. Wer ein altes Auto, einen „Langsamlader“ fährt schaut zukünftig wohlmöglich in die Röhre.