Beiträge von HAL01

    Und dann noch einen Wärmesensor an der Bremse, der misst, ob die Bremse heiß oder kalt ist. Und das auch noch mit in die Berechnung der Bremskraft für die Parkbremse einfließen lassen.

    Das wird alles zu komplex und macht alles teurer und ich sehe den Nutzen nicht. Eine mittelprächtig angezogene Bremse backt bei Frost und Rost genau so fest wie eine stärker angezogene Bremse.

    Also der Platz spricht jedenfalls nicht für den ID.7 Tourer, daß kann der Enyaq besser. Die Cargo-Stellung für mehr Kofferaum hat er auch:IMG_8962.JPG

    IMG_8961.JPG

    ... gut, das hatte ich auch in den Vorgängern schon.

    Was ist das denn? Sowas habe ich noch nie gesehen! Liegen die Verlängerungen serienmäßig als Zubehör im Kofferraum ?

    Irgendwie lustig, aber eher traurig, eine in der Neigung verstellbare Rückenlehne in der Kassenausführung 😉😁

    So wie Software in der Regel für den DAU, „Dümmsten anzunehmenden User“ entwickelt wird, so ist das bei den Autos wahrscheinlich auch. Jede noch so erdenkliche Fehlbedienung soll vom System her im Vorhinein ausgeschlossen werden. Und das auf allen Weltmärkten. Das führt dann zu so Dingen wie das mit der autom. Parkbremse, oder zu Kontakten in Sitzen, oder zu Funktionen in Verbindung mit dem Öffnen von Türen. Alles überzogene Sicherheitsmaßnahmen, die die meisten Fahrer nur nerven.

    Die mechanische Parksperre ist bei jedem Automatik-Getriebe ein alter Hut. Dort greift i.d.R. eine Sperrklinke in das Parksperrenrad ein und gut ist. Das hat sich über Jahrzehnte bewährt.

    Brechen muss da auch nichts, ansonsten würde man bei allen Fz mit DSG oder sonstigen Automatiken von gebrochenen Parksperren in Foren erfahren.

    Stimmt. Aber dennoch haben immer mehr, neue Autos mit einem DSG Getriebe oder einem klassischen Wandlergetriebe auch eine autom., elektronische Parkbremse. So z.B. bei Mercedes schon länger Standard. Egal ob Verbrenner, Hybrid oder BEV.

    Bei meinem Hyundai Ioniq 5 ist das so. Er hat einen klassischen Sperrbolzen im Getriebe, der durch Schalten auf P aktiviert wird. Dann hat es Unfälle mit wegrollenden Autos auf Grund gebrochener Sperrbolzen gegeben.


    Daraufhin hat Hyundai eine Servicemassnahme aufgesetzt, wobei mit einem Update die elektrische Parkbremse zur autom. elektrischen Parkbremse wurde. Und die nachfolgenden Modelljahre des Ioniq 5 haben das serienmäßig.


    Ich habe mich bis heute erfolgreich vor dieser Servicemaßnahme gedrückt. Daher kann ich die elektrische Parkbremse noch manuell und bei Bedarf aktivieren. Was ich nach Regen und bei Frost auch nicht tue, sofern ich eben stehe.


    Wahrscheinlich ist der Hauptgrund mal wieder Bedienfehler von irgendwelchen Honks in den USA, die den Sperrbolzen so strapaziert haben, bis er nachgibt. Bei richtig starken Gefälle sollte man sich nicht nur auf den Bolzen und P verlassen, sondern auch noch die Parkbremse bedienen.

    Moin HUKoether , die Betonung liegt auf nur ,,fest ,, wie nötig !! Das finde ich gut ! Die Feststellbremse beim Eny zieht so fest wie geht ,frage mich oft ,wie man so was bauen kann ? Der ,, Fortschritt muss nicht immer das bessere sein ! Aber da müssen wie durch . Beim nächsten Wagen wird mein 1. Blick ( !! ) prüfen , ob ein Handbremshebel vorhanden ist ? ;) Gruß

    Die Feststellbremse wird z.B. richtig fest angezogen, weil sie das Auto auch halten muss, wenn das Auto mit heißen Bremsen und mit starkem Gefälle abgestellt wird. Ansonsten würde sich die Haltekraft mit dem Abkühlen der Bremsen u.U. verändern. Und generell wird bei der Haltkraft wahrscheinlich vom Worst Case, einem richtig starken Gefälle ausgegangen, an dem das Auto abgestellt wird.


    Vielleicht braucht es zum Parken noch einen Neigungssensor, wahrscheinlich wegen der Alarmanlage sogar schon vorhanden. Damit konnte man die Haltekraft der Parkbremse in Abhängigkeit des Gefälles steuern. Macht die ganze Sache aber noch komplizierter und noch fehleranfälliger. 😉🤔🤣

    Da ich das Auto öfter sehe als lade scheidet der Ioniq 6 aus. Ich finde den potthäßlich. Aber Schönheit entsteht immer im Auge des Betrachters.

    Ich mag ihn auch nicht. Das schlimmste ist der Kofferraumzugang, keine aufschwingende, komplette Heckklappe wie beim ID7, sondern nur eine Luke, bei der größere Teile nicht durch passen. Und die Kopffreiheit hinten ist bescheiden.


    Der Ioniq 6 ist gnadenlos auf Effizienz getrimmt, er hat einen CW Wert von 0,21! Nur der Mercedes EQS ist mit 0,20 noch etwas besser. Das geht nicht spurlos am Design vorbei. Das gepaart mit der Ladeperformance der 800V Technik macht ihn zu einem der besten elektrischen Langstreckenfahrzeuge.

    Wobei rein vom Handling her ,ist der ID.7 imho durchaus alltagstauglich - zumindest als RWD, denn da hat er einen Wendekreis von nur 10,90 m bei einem Radstand von knapp drei Metern - das ist schon sehr gut 👍

    Das stimmt, für den Radstand ist das sensationell. Wenn dann noch eine Progressivlenkung dazu kommt, ist das richtig gut.


    Der Hyundai Ioniq 5 hat bei 3 m Radstand einen Wendekreis von 12,5 m und eine Progressivlenkung gibt es nicht. Das ist ein Hauptgrund, warum ich zum Enyaq wechsle.


    Es ist aber auch eine Frage des Fahrprofils. Wer sehr viel Langstrecke fährt, den stört es weniger, wer mehr in Städten unterwegs ist, den stört es mehr. Und die 5 m Länge sind bei der Parkplatzsuche auch nicht hilfreich.