Beiträge von HAL01

    Ich finde alleine schon 130 Euro pro Stunde nicht akzeptabel. Das ist mal eben das doppelte von dem was z.B. ein Heizungsfachmann im Handwerk kostet.


    Ich habe mal gelesen, dass z.B. das Austauschen des Bildschirms bei einem Hyundai Ioniq 5 fast 6000 Euro kostet. Das ist doch alles nicht normal. Dafür bekomme ich zwei, wenn nicht drei, gute 55 Zoll LED Fernseher, und noch nach Hause gebracht.


    Und die Krönung ist z.B. Tesla. Nur um Herstellungskosten zu sparen wird die Karosserie quasi als ein einzelnes Teil im Aludruckgussverfahren hergestellt. Nennt sich „Megacasting“ oder „Gigacasting“. In der Folge können Kotflügel, oder andere Bauteile bei einem Blechschaden nicht mehr einfach, sondern nur sehr aufwendig ausgetauscht werden. Und andere Hersteller wollen das zukünftig auch wohl so machen.


    Tesla: Höhere Reparaturkosten durch Gigacasting - Electrified
    Tesla setzt auf eine neue Produktionsmethode. Dadurch können die Autos günstiger werden. Es gibt aber auch Nachteile.
    www.electrifiedmagazin.de


    Ich bleibe dabei, das sind mafiöse Strukturen und alle Beteiligten, Hersteller, Gutachter, Anwälte, Werkstätten, Lackierereien und Versicherungen profitieren von dem System. Sobald alle nur das Wort Versicherungsschaden hören, schlagen alle hemmungslos zu, weil sie genau wissen, der Kunden muss es akzeptieren, bzw. die Preise und Positionen werden nicht ausreichend hinterfragt.


    Dazu gehört auch dieser Wahn nichts mehr zu reparieren, sondern großzügig alles sofort auszutauschen. Da wird schon mal gerne was mehr gemacht als nötig, der Kunde freut sich, allen Beteiligten ist es egal, ob die Versicherung 4000 oder 5000 Euro bezahlt.

    Was Updates von Steuergeräten betrifft ist das bei allen Herstellern so. Solange es sich nicht um Rückrufe handelt, werden Kunden über Updates nicht explizit informiert und die Updates werden dann beim nächsten regulären Servicetermin aufgespielt. Im besten Fall gibt es vom Hersteller eine Website, wo man mit Hilfe der FIN offene Servicemassnahmen sehen kann.


    Kenne ich so von Audi, Mercedes, VW und Hyundai.

    Ich stecke bei langen Strecken ein kleines Gewicht in die Lenkradspeiche.

    Dann reduziert sich die Meldung von alle 10 Sekunden auf ca. alle 2 Minuten.

    Und das auch nur bei Schnur gerader Strecke…

    Duck, und weg… :saint:

    Das soll mit einer halbvollen Flasche Wasser gut funktionieren. Durch das Schwappen der Flüssigkeit wird das Lenkrad immer minimal bewegt. Irgendwo gab es mal ein Video dazu. Ist aber schon lange her.

    Wir haben noch keine Mitteilung bekommen. Mir ist allerdings von einer Beitragserhöhung noch nichts bekannt. Wenn die erhöhen wollen, muss man halt die eigenen Daten entsprechend anpassen, wer bescheißt will auch beschissen werden.

    Sei Dir sicher, die können mehr erhöhen als Du Deine Daten „anpassen“ kannst. ;) :)

    Nachtrag: hatte die Möglichkeit am Wochenende den TA ausgiebig zu testen. Finales Ergebnis für mich: Travel Assist mit adaptiver Spurführung auf der Autobahn unbrauchbar!……….


    …………. Es ist traurig, dass man ein an und für sich sehr gutes Assistenzsystem, durch einen unnötigen Zusatz (die Handerkennung dient ja ausschließlich der Rechtsabteilung bei VW) kaputt macht.

    Den letzten Satz verstehe ich nicht. Ein Hersteller hat es in der Hand, ob er das manuelle Triggern des Lenkassistenten per Handerkennung oder per Handbewegung, also Drehmoment, umsetzt. Škoda hat sich für die, eigentlich komfortablere, Lösung per Handerkennung entschieden. Wieso dient diese Wahl jetzt der Rechtsabteilung?

    Im Prinzip kein Wunder. Reparieren ist ja gut doppelt so teuer wie noch vor 2-3 Jahren.

    Für mich sind das fast schon mafiöse Strukturen.


    Alle kassieren ordentlich ab, weil die Versicherungen das einfach zahlen. Das fängt bei den Herstellern an, die Mondpreise selbst für einfachste Ersatzteile nehmen, dann kommen die Werkstätten und dann noch die Lackierer mit Stundenlöhnen von ca. 130 Euro/Stunde.

    Und dann fängt der Kreis wieder von vorne an, wenn es den Versicherungen zu viel wird, dann erhöhen sie, quasi schon routinemäßig, jedes Jahr die Beiträge. Die Reparaturkosten sind quasi durchlaufende Kosten, am Ende zahlt der Kunde. Die Versicherungen tragen dabei keinerlei Risiko, weil man ja jederzeit die Beiträge anpassen kann.


    Dieser Teufelskreis wird nicht unterbrochen, weil alle Beteiligten prima daran verdienen, und schaukelt sich von Jahr zu Jahr nur noch höher. Das ist eine richtige Cash Cow, zu Lasten der Kunden.


    Wo soll das noch hinführen, es gibt nur eine Richtung, immer weiter nach oben.