Beiträge von HAL01

    Sind im MJ 27 wirklich alle Ladeanbieter im Auto angeführt,... oder nur "die Größten"? Gibt es regional oder länderspezifisch hier auch Unterschiede? Danke

    Ich warte auch noch auf meinen Enyaq Modelljahr 27. Ich habe einige Screenshots gesehen, auf denen war der Filter nach Ladeanbietern zu sehen. Es waren nicht wenige Anbieter vorhanden, vollständig ist das aber auf keinen Fall. Alleine in Deutschland gibt es mehrere Tausend Anbieter, ich habe was gelesen von ca. 14.000 Anbietern. Ich schätze, dass ca. 50-60, vielleicht 80 Ladeanbieter im Enyaq gelistet sind. Das sind aber die wichtigsten, mit den meisten Ladepunkten.


    Ich habe ja schon einen Enyaq, Modelljahr 25, Ich könnte mal in der MySkoda App schauen, wieviele Ladeanbieter da in der Ladeplanung zur Verfügung stehen. Das dürften dann gleich sein, mit der Anzahl im Enyaq mit der Software 6.x.

    Mein Enyaq RS soll Dezember kommen hieß es bei Bestellung. Wurde auch schon der App hinzugefügt. Da steht nur "wurde bestellt". Kann man irgendwo "mehr" sehen?

    Oder muss ich dafür immer zum Händler? :D

    Es gibt dazu einen eigenen Thread. Da steht alles rund um die Bestellung und Lieferzeiten. Da findest Du Antworten zu Deinen Fragen.


    So ein Ladepark ist ja über das Mittelspannungsnetz, also 10 KV, angeschlossen. Also 10KV Kabel des Netzbetreibers auf kundeneigenen Trafo. Wenn da die vorhandene Übertragungskapazität des 10KV Kabels erreicht ist, und alle Möglichkeiten Kabel im Netz anders zu schalten ausgeschöpft sind, bleibt nur zusätzliche Kabel zu ziehen, oder vorhandene Kabel durch Kabel mit höherem Querschnitt zu ersetzen.


    Im 10KV Netz ist das schon aufwendig, weil es da sofort um größere Entfernungen/Strecken geht. Da geht es dann sofort um Kilometer, nicht um hunderte von Metern.

    Ich komme mit meinem 85er aus 2024, mit Matrix, von der Version 5.2. Vor ein paar Monaten habe ich die Luftnummer 5.4.4 per OTA bekommen. Seit vorgestern wird in der MySkoda App das OTA auf 5.6.3 angekündigt. Soll in den nächsten Tagen ins Auto kommen.


    Nach allem, was ich hier gelesen habe, gehe ich davon aus, dass ich wieder eine Nullnummer, ohne jegliche funktionale Veränderungen, bekommen werde.


    Diese Vorgehensweise von Skoda ist absolut unverständlich. Und warum geht Skoda da nicht offen mit um und erklärt seinen Kunden was sie da machen und wofür das gut ist.


    Der Versuch einer Theorie. Es gibt zwischen gleichen Versionen funktionale Unterschiede, je nachdem ob das Update über die Werkstatt erfolgte oder über OTA. Sie können immer noch kein echtes OTA, deswegen dauern die Updates in der Werkstatt auch viel länger und es treten öfter Komplikationen auf. Deswegen bekommt die Masse der Kunden Pseudo-Updates OTA. Die haben dann keine Grund sich zu beschweren, weil sie haben ja ein OTA bekommen und es gibt für diese Kunden keinen Grund mehr die Werkstatt wegen einem Update zu nerven.


    Um Ende des ganzen Prozesse, OTA oder OTW (Over the Werkstatt), ist Skoda stolz und kann sagen, dass sämtliche Autos, von dem und dem Modelljahr, auf 5.6.3 gehoben wurden. Und wenn ein Auto mit Pseudo-Update zur Inspektion kommt, werden die System der Werkstatt beim Auslesen anzeigen, dass die Software des Autos Up to Date ist und alle sind glücklich.


    Die Masse der Enyaq Fahrer sind in keinem Forum aktiv und wissen nichts von den Feinheiten einer Softwareversion. Wer nichts von der Abstandsanzeigen im HUD, vom autom. Verschwinden des Ok Button, oder vom Shortcut für die Geschwindigkeitswarnung gelesen hat, der vermisst auch nichts und ist mit seiner Pseudo 5.6.3 glücklich und nervt weder die Werkstatt noch die Skoda Hotline.


    Bleiben noch die hartnäckigen Foren-Nerds, die paar fiedelt man über Einzelfreigaben für ein Update über die Werkstatt ab.

    In meinem langen Berufsleben, übrigens in der Energiewirtschaft, habe ich so manche Weisheit gelernt.


    Eine lautet:


    „ Wenn Du einen Teich leer pumpen willst, dann diskutiere nicht mit den Fröschen.“


    Die Frösche, ääh, die Lobbyisten, leisten in Berlin hervorragende Arbeit um die Abschaffung des Merit Order Prinzips zu verhindern. Und das lässt sich die Energiewirtschaft Millionen Euro kosten. Und die Lobbyisten sind mächtig.


    Da sind zum einen die Frösche mit den fossilen Kraftwerken, die quasi den Preis an der Börse vorgeben, und da sind zum anderen die Frösche mit den regenerativen Stromerzeugungsanlagen, die mehr für ihre MWh bekommen, als sie eigentlich kosten würde. Keiner der Frösche möchte, dass der Teich leergepumt wird.


    Ja, es gab Gründe das Merit Order Prinzip einzuführen. Das fängt bei Arbeitsplätzen in den Braunkohlerevieren an, geht über Anreize konventionelle Reserveleistung vorzuhalten, und endet bei zusätzlichen Anreizen/Subventionen um die erneuerbaren Energien auszubauen. Und dazwischen gibt es noch viel mehr Gründe.


    Jetzt haben wir ca. 60 % grünen Strom, und es wäre an der Zeit neue Regeln an der Börse aufzustellen. Aber da ist halt die Sache mit dem Teich und mit den Fröschen……. ;) :)

    Ich habe meinen Enyaq 85 seit letzten Dienstag.

    Kann mir bitte jemand sagen wie ich den aktuellen Luftdruck in meinen Reifen anzeigen lassen kann.

    Ich finde einfach nichts, auch keinen Set-Knopf. :/

    Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

    Gar nicht. Der Enyaq hat keine Luftdrucksensoren. Die Warnung vor Druckverlust in den Reifen erfolgt über die ABS Sensoren an den Bremsen, bzw. über die Messung der Reifendrehzahl bzw. des Reifenumfangs.


    Das erfüllt die gesetzliche Vorgaben, dass ein Kontrollsystem für den Luftdruck an Bord sein muss. Nachteil, man kann den Luftdruck nicht in Bar ablesen. Vorteil, viel weniger Kosten für einen zweiten Reifensatz, bzw. weniger Kosten, wenn die Batterien der Sensorenin den Reifen leer sind, bzw. ein Sensor mal kaputt geht.

    Habe ich vor ein paar Tagen auch einmal gehabt. Nur ein einziges Mal, ging von selber weg und trat bisher nicht wieder auf. Ich dachte dabei sofort an die 12 Volt Batterie. Die ist bei mir aber neu, wurde vor ein paar Wochen ersetzt, weil die alte nach 1 3/4 Jahr durch war.

    Ich hatte weiter oben ja schon Wettbewerbsbremsen aufgeführt. U.a. das Merit Order System an der Strombörse.


    Ein weiterer Grund ist, dass die gesamte Ladeinfrastruktur noch sehr jung ist. Im Ladestrompreis ist daher ein großer Preisanteil für Abschreibungen der Investition enthalten. Der ROI, der Return of Investment. Wenn die Anlage erst mal abgeschrieben sind, dürfte sich das positiv auf den Verbraucherpreis auswirken.


    Das ist auch ein großer Unterschied zur Mineralölwirtschaft, die sitzen auf längst schon abgeschriebenen Raffinerien und Tankstellen.

    Zwischen Tankstellen und der Ladeinfrastruktur gibt es schon sehr große Unterschiede.


    Strom wird hier direkt im Land erzeugt, zunehmend dezentral und ist quasi an fast jeder Stelle im Land verfügbar. Gehandelt wird das Produkt an der Strombörse. Und hier läuft noch einiges schief. Momentan ist es so, dass die teuerste Energiequelle den Börsenpreis bestimmt. Und alle günstigeren Energiequellen auch noch davon profitieren, weil sie diesen höheren Preis vergütet bekommen. Nennt sich Merit Order Prinzip. Den Marktpreis für alle Anbieter bestimmt das teuerste Kraftwerk, das noch gebraucht wird, um die aktuelle Nachfrage zu decken. Da hinter steht auch das Problem, dass Strom in Echtzeit, quasi just in Time produziert werden muss und nicht im ganz großen Stil gelagert werden kann.


    Benzin und Diesel sind das Produkt einer Weiterverarbeitung aus Erdöl, dass zu 100% importiert werden muss, und das unter widrigen, politischen Bedingungen. Die Weiterverarbeitung zu Benzin und Öl findet in sehr wenigen Raffinerien statt. Das Endprodukt wird dann in großen Tanks zwischengelagert. Und dann muss das Endprodukt per LKW zu den Tankstellen transportiert werden und wird dort auch in Tanks gelagert. Die Mineralölkonzerne verkaufen Öl nicht zu ihrem wahren Einkaufspreis, sondern verkaufen auch schon eingelagerte Ware, die sie günstiger eingekauft haben, zum höheren Weltmarktpreis. Und genau hier liegt der vollkommen intransparente Spekulationsgewinn, den auch keine Behörde prüfen kann. Diese Verzerrung macht es den Marktaufsichtsbehörden, wie dem Kartellamt, schwer unlautere Absprachen und Übergewinne aufzudecken.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich möchte nur aufzeigen, das der Mineralölmarkt und der Strommarkt nicht wirklich zu vergleichen sind und ganz anders ticken. Und die wahren Gründe für mangelnden Wettbewerb, zu hohe Preise und Abzocke ganz unterschiedlich sind.


    Es würde dem Strommarkt und dem Wettbewerb sehr gut tun, wenn endlich dieses Merit Order Prinzip abgeschafft werden würde. Immerhin kommen mittlerweile ca. 60 % des Stroms aus alternativen, dezentralen Energieerzeugungsanlagen.

    Klar ist das alles nicht sehr befriedigend. Aber wo zieht man die Grenze zum freien Wettbewerb, zur freien Marktwirtschaft?


    Wenn man das auf den Lebensmittelhandel überträgt, dann fragt man sich, warum oft an einem Standort ein Aldi, ein Lidl und ein Netto quasi nebeneinander sind? Die könnten sich auch besser in der Fläche verteilen und die weißen Flecken in der Landschaft schließen.

    Und warum hat jeder Anbieter seine eigene Kundenkarte und bietet den Kartenhaltern spezielle Rabatte und Sonderaktionen an? Der Knaller ist, man kommt zur Kasse und die Dame an der Kasse erklärt einem, der ausgezeichnete Preis/Rabatt gilt nur, wenn man die Lidl Karte hat. In einer idealen Welt könnte man mit der Lidl Karte bei Aldi bezahlen und umgekehrt. Und Aldi gewährt beim Bezahlen mit der Lidl Card den gleichen Preis wie seinen eigenen Kunden.


    Was beim Ladestrom nicht stimmt, ist der allgemein zu hohe Preis und die allgemein zu hohen Unterschiede beim Preis für die gleiche Ware. Es findet noch zu wenig Wettbewerb statt. Von daher ist es doch gut, wie beim Lebensmittelhandel, wenn mehrere Anbieter räumlich direkt nebeneinander liegen, erst das ermöglicht Wettbewerb.


    Ich glaube, mit zunehmender Anzahl von E-Autos und zunehmender Zahl von Ladeparks wird sich das regeln, wird es mehr Wettbewerb geben.