Beiträge von Lars

    Hier werden oft und viel Behauptungen aufgestellt von Leuten die ein Auto mal getestet haben und es dann für sich als nicht gut befunden haben.


    Das testen und und für sich als nicht gut befinden ist auch in Ordnung.


    Aber oft werden die für einen selbst als negativ rausgestellten Sachen so extrem für andere dargestellt, das der Eindruck entsteht das diese Sachen immer und bei jeder Fahrt passieren. Das das Fahren Lebensgefährlich ist.


    Man muss vielleicht mal reflektieren warum manche Sachen passieren.

    War ich zu schnell, bin ich zu dicht aufgefahren, habe ich vielleicht die Fahrspur wegen Unachtsamkeit verlassen. Denn genau dann reagieren ja die Assistenten.


    Als Beispiel vielleicht.

    Wenn ich beim Überholen in einer 70 Zone mit 90 angebrettert komme dem zu überholenden zu dicht auffahre dann aprubt ausschere und zum überholen ansetze wird im Tesla ein Warnton ertönen und im Display wird das zu überholende Fahrzeug rot (als Gefahr) dargestellt. Wenn dann noch das zu überholende Fahrzeug kurz einem Schlagloch auf seiner Fahrbahn ausweichen will und Richtung Mittelstreifen fährt reagiert natürlich das System.


    Genau bei diesem Beispiel sollte man dann mal überlegen wo der Fehler liegt.


    Wer den Fehler beim Autofahrer gefunden hat und dementsprechend beim nächsten Überholvorgang reagiert wird sicherlich keine Eingriffe der Assistenten mehr erleben.


    Wer den Fehler beim Auto gefunden hat, wird das immer wieder erleben, ist beratungsresistent und in meinen Augen charakterlich ungeeignet ein Fahrzeug zu führen.

    Versteh ich das richtig? Ich überhole auf der Landstraße mit einem Tesla ein anderes Fahrzeug. Dieses lenkt während des Vorgangs ein wenig in Richtung Mittelstreifen, weil z.B. rechts am Fahrbahnrand irgendwas zu dicht an der Straße steht und in Folge bremst mein Tesla mich aus? Das möchte ich nicht!

    Nein, dem ist nicht so. Erst wenn das andere Fahrzeug den Mittelstreifen überfährt und somit in in deiner definierten Fahrspur ist wird Schub weggenommen oder gebremst. Oder wenn der Computer berechnet das das andere Fahrzeug durch sein EXTREMES Lenkverhalten deine Fahrspur kreuzen könnte und es zu einer Gefahr kommen könnte.

    In beiden Fällen geht der Tesla aber nicht voll in die Eisen sondern verzögert angepasst. Man kann auch jederzeit gegensteuern.


    Woher soll den der Computer wissen wann das Eingreifen aus deiner Sicht notwendig ist. Es müssen ja gewisse Linke und rechte Grenzen programmiert werden.


    Letztendlich ist man doch immer in der Lage angepasst zu reagieren. Die Füße werden ja wohl auf der Pedalerie und die Hände am Lenkrad sein.


    In den Fahrschulen müssen alle Assistenten die in dem entsprechendem Fahrschulwagen verbaut sind ausgebildet und auch mit denen gefahren werden. Dazu gehört auch fahren mit TA, pACC (Enyaq), Autopilot (Tesla), automatisches Einparken u.s.w.

    Vieles ist sicherlich, gerade was die Assistenzsysteme angeht ein Fluch, wenn das Auto wie verrückt in die Spur zurück gedrückt wird, die Geschwindigkeit, für einen selbst ohne ersichtlichen Grund, reduziert oder sogar abgebremst wird. Und man fragt sich andauernd was das soll, weil man ja der beste Autofahrer ist und nicht bevormundet werden möchte.

    Und dann wird es plötzlich doch zum Segen wenn etwas schlimmeres verhindert wurde, weil der Computer dann doch schneller war als das Auge was dann mit dem Gehirn kommunizieren muss um dem Fuß zu sagen das er auf die Bremse steigen soll.

    Das gilt übrigens für alle Fahrzeuge.


    Das mit der hinteren Türentriegelung beim ModelY ist sicherlich richtig und ich habe das in unserer Familie auch gezeigt.


    Aber auch das ist vermutlich kein richtiger Grund um einen Tesla nicht zu kaufen. Weil das Autofahren dann ansich schon gefährlich genug ist.


    Ich verstehe die Problematik bei Leuten die schon mal in einer gefährlichen Situation diesbezüglich waren.


    Aber es ist schwer jemanden zu vermitteln das er kein Fisch mehr essen sollte weil man an einer Fischgräte ersticken kann.

    Das verstehen nur Leute die schon einmal dieser Situation ausgesetzt waren.

    Ich fahre beide Fahrzeuge, Enyaq und Tesla ModelY.

    Beide Autos habe Vor-u. Nachteile.

    Zumindest das ModelY hat noch Lenkstockhebel für Blinker und zumindest einen Knopf am Lenkstockhebel für den Scheibenwischer, wobei da auch die Automatik genauso gut wie beim Enyaq funktioniert.

    Das Licht ist beim Tesla um Welten besser als beim LEDLicht vom Enyaq. Ich wüsste nicht welche Frontkamera beim ModelY beim Einparken genutzt werden kann die verdreckt sein könnte. Während des Fahrbetriebs kann man nur die Blinkerkameras und die Rückblickkamera dazuschalten. Alles andere ist Vision Only was mittlerweile auchvrecht gut funktioniert.

    Das Fahrwerk ist beim Enyaq besser als beim ModelY. Der Wendekreis ist beim ModelY extrem groß. VZE und automatische Geschwindigkeitsübernahme ist bei Enyaq Top, da kann sich Tesla noch eine große Scheibe abschneiden.

    Sobald ein anderes Fahrzeug in den Fahrweg des ModelY hineinfährt und sei es nur um einige wenige Millimeter über die Linie wird sofort abgebremst, da ist das ModelY sehr sensibel eingestellt. Auch bei Fußgänger die die Straße queren wollen ist er sehr sensibel und nimmt schon mal vorsichtshalber Geschwindigkeit raus.

    Wo sich die Geschwindigkeitsanzeige bei den beide Autos befindet ist eigentlich egal, da gewöhnt man isch extrem schnell dran. Zur Anhängerkupplung kann ich nichts sagen, da ich am ModelY keine habe. Ob ich nun den Besitzer von Tesla mag oder nicht spielte für mich keine Rolle.

    Wo sollte man dann anfangen und aufhören etwas zu kaufen. Es hilft mir persönlich ja nicht weiter wenn ich den Besitzer von Porsche, Ferrari oder Dacia (Fahrzeugmarken sind nur Beispiele) extrem Sympathisch finde. Die einen kann ich mir nicht leisten und den anderen will ich mir nicht geben.


    Für mich ist das ModelY definitiv eine Alternative für den Enyaq und darauf beziehe ich auch meine Aussagen hier, da ich nicht davon ausgehe, das das Model3 oder das ModelX als Vergleich/ Alternative hier berücksichtigt wird.


    Beide Fahrzeuge sind für mich persönlich zwei top Autos die viel Spaß machen, auch mit ihren Vor- u. Nachteilen.

    Bedientechnisch lernt man das auch alles sehr schnell, auch wenn ich manchmal beim Enyaq den Scheibenwischer bediene obwohl ich die Fahrstufe einlegen will, weil ich die ganze letzte Woche mit dem ModelY gefahren bin.

    ja das ist mir auch klar. Hab Elektroniker gelernt und kenne mich da auch aus mit Akkus :)
    Die Ladekurve sinkt je voller der Akku ist.

    Am Anfang geht alles sehr schnell unf flacht dann immer mehr ab. man braucht dann von zb 80-90% viel länger als von 10-40%

    Physik kann man nicht überwinden.


    Mal schauen. Evtl. habe ich ja dann bald mal ein 85er Akku Modell. kriege ja alle 6 Monate einen anderen Dienstwagen .-)

    Erstaunlich das du dich, als gelernter Elektroniker, nicht mit der Problematik im Vorfeld beschäftigt hast.

    Naja, du fährst halt keinen Tesla sondern einen Skoda Enyaq iV80.

    Hättest du dich mal vorher informiert dann wäre die Wahl womöglich auf einen Tesla gefallen.


    Drum prüfe wer sich ewig (6 Monate) bindet, ob sich nicht was besseres findet.