Die Normen und Zertifikate gibt es doch schon längst. Nur um ein paar Namen in den Raum zu werfen: ISO 26262 (Funktionale Sicherheit), ASIL D (Automotive Safety Integrity Level) oder ISO/IEC 15504 (Automotive SPICE)
Letztendlich sind halt gerade für sicherheitsrelvante Fahrzeugfunktionen (ABS, Motor, etc.) diese zwingend erforderlich und auch für weite Teile des Betriebssystems.
Und was soll denn in diesen Normen groß drin stehen, was alles so kompliziert und teuer macht? Die Industrie entwickelt diese Standards ja selbst und entsprechend sind das alles Dinge, die zu den best-practices zählen und ab einer gewissen Größe einfach dazu gehören. Wie Code-Reviews, Unit-Tests und Change-Management. Bei bestimmten Teilen auch externe Audits. Das ist alles nichts neues, weder für die Automotive-Welt, noch für den Rest der IT-Welt. Natürlich bringt die Zertifizierung einen gewissen Overhead, aber das ist höchstens für kleine Unternehmen und Startups eine Herausforderung, die sowas noch nie gemacht haben.