Zwischen Sportline und RS stimme ich zu. Aber manche wollen halt keine sportliche Optik und trotzdem Allrad. Da macht der 85x schon Sinn.
Beiträge von PiranhA
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Geht den meisten wahrscheinlich eher ums Schließen. Ich hatte das auch schon, Auto irgendwo im Parkhaus geparkt und eine Stunde später so ein dumpfes Gefühl bekommen, ich könnte vielleicht nicht abgeschlossen haben.
Und siehe da, es war so. Ohne die Möglichkeit in der App hätte ich dann ungefähr 20 Minuten zurück zum Parkhaus latschen müssen, und dann wieder 20 Minuten retour. So ein Klick in der App und der Drops war gelutscht.
Hatte einen ähnlichen Fall, aber da war ich fünf Kilometer weiter im Zoo...
Ansonsten hatte ich es nur einmal genutzt als meine Frau beim DM einkaufen war, während ich bereits im Rewe war. Nicht wirklich wichtig, aber lieber haben als brauchen.
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Warten wirs einfach ab. Speicher hat ja bereits angekündigt, dass die Preise beim Elroq sehr konkurrenzfähig sein sollen und das müssen sie wie gesagt ja auch so machen. Sonst wirst du die Teile ja auch nicht los, wenn man effektiv nen Enyaq für den gleichen Preis kriegst.
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Der Elroq wird ja wohl im Agenturmodell vertrieben, da kann der Händler keinen Rabatt mehr geben. Deswegen bleibt abzuwarten, wie sich das preislich so entwickelt...
Genau deswegen ist ja der UVP beim Elroq dann auch so niedrig. Da ist der Rabatt schon mit drin.
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Hmm, bei 42-44k€ für ein Basismodell von Kampfansage zu sprechen fällt mir schwer. Den 80er Enyaq gabs damals auch für unter 44k€ (vor Förderung wohlgemerk). Wenn man jetzt mal Inflation gegen z.B. sinkende Batteriepreise aufwiegt, finde ich das immer noch zu teuer und so kommen wir bei dem Kernproblem (dem Anschaffungspreis der BEV) nicht weiter.
So 37-38k€ dafür fände ich eher ne Ansage.
Vor allem kann man nicht immer nur die UVP vergleichen. Der Enyaq 85 wird in der Basis mit 17% Rabatt aktuell auch für unter 42k angeboten. Der Elroq sollte da deutlich drunter liegen, selbst mit großem Akku. Da muss Kia schon mindestens vergleichbare Rabatte anbieten.
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Nachtrag dazu: Natürlich schützt so eine Zertifizierung nicht vor Fehlern. Aber das ist ähnlich wie bei der Cybersecurity Richtlinie nicht der Anspruch. Aber es muss halt klare Verantwortlichkeiten und Prozesse für solche Dinge geben. Und wenn man dann im Nachhinein feststellt dass es in der letzten Version zu viele Fehler gab, muss das jemand erklären. Und je nachdem was dabei raus kommt, werden dann die Prozesse angepasst und das Spiel beginnt von vorne. Das ist alles Teil des continuous improvement Prozess.
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Das hat nichts mit VW oder Skoda zu tun, sondern mit MQB oder MEB. Bei den ID Modellen geht das bisher genauso wenig. Vielleicht kommt das irgendwann noch per Update. Nachdem ja zumindest das Verriegeln per App jetzt endlich nachgereicht wird, wird man noch träumen dürfen. Mal sehen, wer es dann alles kriegt...
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In einem anderen Thread hat kürzlich jemand geschrieben, dass die Software von Rivian auf Android Automotive basiert. Hier liest sich das jetzt anders.
Wikipedia hat ne schöne Liste mit Modellen, wo auch der R1S und R1T gelistet sind.
Ansonsten ist das Thema wohl erst kürzlich in den Medien durchgesickert, nachdem 9to5Google davon berichtet hat.
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Interessant, also eine Reduzierung der Steuergeräte sollte das ganze leichter Handlebar machen, das wird aber einige Zulieferer überhaupt nicht schmecken.
Das war schon beim MEB das Ziel. Und ja, es gibt ja auch nur zwei zentrale Steuergeräte (ICAS1 und ICAS3). ICAS2 war angeblich für Fahrerassistenzfunktionen geplant, ist aber nie gekommen. Deswegen kommen Updates für die Assistenten wohl auch nur über neue Modelljahre und nicht per Software-Update.
Hab dazu ein Artikel zum MEB aus 2018 gefunden:
So wird die sich die Anzahl der Steuergeräte deutlich reduziert werden. In Zukunft sollen alle Funktionen über die zentrale Elektronikarchitektur namens "E3" und das dazugehörige Betriebssystem "vw.OS" gesteuert werden. Die E3-Architektur wird getreu dem Apple- oder Android-Vorbild für App-Entwickler freigegeben, die dann spezielle Programme entwerfen können [...]. Um diese ganzen aufwendigen Rechenoperationen zu steuern werden einige leistungsstarke Computerchips Teil der E3-Architektur sein. Dass auch Updates - sowohl der Hard- als auch Software - stattfinden werden, ist Teil des Konzepts.
Heute wissen wir, vollmundige Versprechen, wovon nicht allzu viel in der Realität angekommen ist.
Allerindigs denke ich, dass man Autos aus dem VW Konzern mit Rivian Technologie erst in 5-10 Jahren sehen wird. Auch wenn Rivian das ganze schon hat, die Integration in ein neues Auto wird sicher dauern. Aber klingt wirklich interessant, wäre halt dann der dritte Wechsel des OS innerhalb kurzer Zeit (MEB als auf Linux glaube ich Basis, dann wechsel auf Android Automitive, und jetzt hin zu RivianOS?).
Man will ja gleichzeitig auch die Entwicklungszyklen verringern. Aber es wird ja schon gemunkelt, dass man SSP (und damit auch Rivians Einfluss auf erste Produkte) auf 2029 schieben muss. Da Rivian aber auch auf Android Automotive setzt, dürfte der Wechsel nicht allzu groß werden.
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Die Normen und Zertifikate gibt es doch schon längst. Nur um ein paar Namen in den Raum zu werfen: ISO 26262 (Funktionale Sicherheit), ASIL D (Automotive Safety Integrity Level) oder ISO/IEC 15504 (Automotive SPICE)
Letztendlich sind halt gerade für sicherheitsrelvante Fahrzeugfunktionen (ABS, Motor, etc.) diese zwingend erforderlich und auch für weite Teile des Betriebssystems.
Und was soll denn in diesen Normen groß drin stehen, was alles so kompliziert und teuer macht? Die Industrie entwickelt diese Standards ja selbst und entsprechend sind das alles Dinge, die zu den best-practices zählen und ab einer gewissen Größe einfach dazu gehören. Wie Code-Reviews, Unit-Tests und Change-Management. Bei bestimmten Teilen auch externe Audits. Das ist alles nichts neues, weder für die Automotive-Welt, noch für den Rest der IT-Welt. Natürlich bringt die Zertifizierung einen gewissen Overhead, aber das ist höchstens für kleine Unternehmen und Startups eine Herausforderung, die sowas noch nie gemacht haben.