Ich verstehe gar nicht, wieso alle auf Staatliche Eingriffe bei den Preisen drängen.
Wir haben Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
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Eine dusselige AC-Säule m it zwei Ladepunkten kostet ohne Anschluss und Montage schon mal über 10.000 €
Wieviel daran geladenw erden muss, bis sich das Ding für den Anbieter rechnet... mag jeder selber ausrechnen.
Auf dem DC-Markt gibt es keinen freien Wettbewerb, sondern offensichtlich implizite Preisabsprachen zum Schaden der Kunden ("Einigung" auf ca. 80 Cent/kWh ohne Registrierung, ca. 60 Cent/kWh nach Registrierung).
Der AC-Markt besteht aus vielen kleinen Oligopolen, die vor Ort die Preise mangels Wettbewerb hochhalten können.
Und die Jammerei wegen der Investitionskosten kann ich nicht mehr hören: Keine Tankstelle wurde kostenlos auf einem geschenkten Grundstück hochgezogen. Und bei Tankstellen gibt es auch keine Förderung bis zu 50% der Investitionskosten (Anschaffungskosten der Ladeeinrichtung, Ausgaben zur Schaffung des Netzanschlusses (z.B. Tiefbau), Fundament, Anfahrschutz, Beleuchtung, Wetterschutz, Elektroinstallation, Inbetriebnahme, Kennzeichnung und die
Parkplatzmarkierung).
(http://www.elektromobilitaet.nrw.de/)
Und obendrauf bekommen die Ladesäulenbetreiber auch noch für jede verkaufte kWh ihre Rückvergütung aus dem THG-Quotenhandel (Je nach verkaufter Strommenge und Ladenetzgröße liegt die Auszahlung je kWh zwischen 5 und 15 Cent. Ladeinfrastruktur, die lokal aus Wind- und Sonnenenergie versorgt wird, kann eine Rückvergütung von bis zu 40 Cent je kWh erhalten).
(https://zusammenstromen.de/ladepunktbetreiber)
Von der in die Tasche gesteckten Strompreisbremse ganz zu schweigen.