Beiträge von Klayer

    Ich habe jetzt 3000 km gefahren und mir gefällt das Auto gut, obwohl natürlich die vielen Software Bugs nerven.


    Aber gestern und vorgestern musste ich jeweils 630 km fahren und 4 mal Laden und dass bei einer Verkehrssituation in der das Navi mehrfach die Strecke wechseln wollte (musste).


    So eine Situation wird dann extrem komplex und ist bzgl. der Ladesäulenplanung mit dem Navi schlicht nicht machbar.

    Ich habe dann auf dem Parkplatz mit 3 Apps "geplant", mit ABRP und der Ionity App. Beides Apps, die während der Fahrt auch nur schlecht bedienbar sind. In der Ionity App wurde dazu noch eine defekte Ladesäule als "frei" gezählt und die ABRP App ist zweimal abgestürzt.

    Außerdem gäbe es noch irgendwelche Einflüsse auf das Skoda Navi, wenn ich ABRP benutzt habe. Es wurde unter anderem die Anzeige auf dem kleinen Display abgeschaltet. Ich vermute, dass ABRP CarPlay halb aktiviert hat, aber da ich die freie Version benutzt habe, die das nicht unterstützt, wurde es nur zum Teil gemacht.


    Das Skoda Navi hat mich dann in einer Situation "reingelegt" und mir gesagt, dass ich "jetzt rechts abbiegen" soll, was aber eine Ausfahrt zu früh war und mich in Folge 20 min Umweg eingebracht hat.


    Wenn ich also öfters Langstrecke fahren müsste, würde ich mir das Auto definitiv nicht kaufen.


    PS: Ich wohne in München und bin deshalb hauptsächlich im Süden unterwegs und bei der Langstrecke oben bin ich ins Ruhrgebiet gefahren, also nur West Deutschland. Die Lademöglichkeiten in diesem Fall war auf den Autobahnen gut.

    Mir ist bei der Vorbereitung aufgefallen, dass in Ost Deutschland die Ladedichte der Ionity Lader deutlich abnimmt. Mich würde interessieren, wie die Langstreckenerfahrung in Ost Deutschland ist, weil ich gerne einen Urlaub auf Rügen machen möchte.

    Allerdings gibt es einen Unterschied:

    • Beim Aktivieren des pACC durch Drücken der TravelAssist-Taste wird die tatsächlich gefahrene IST-Geschwindigkeit übernommen.
    • Beim Ziehen des Hebel links unter dem Blinker wird die im pACC angezeigte SOLL-Geschwindigkeit über

    Das ist bei mir komplizierter und ich blicke nach über 3000 km immer noch nicht durch und im Manual steht dazu nichts, was mir weiter hilft.

    Der Hebel unten links übernimmt die Soll Geschwindigkeit, wenn ich gerade losgefahren bin oder auch, wenn ich nach einem Halt ihn wieder betätige und dann das Auto anfährt. So weit so gut.

    Aber wenn ich z.B. auf der Autobahn bremsen muss und nicht zum Stillstand komme, wird mit dem Hebel untern links immer die Ist- Geschwindigkeit übernommen. Das nervt total, weil ich dann immer die Soll Geschwindigkeit manuell einstellen muss.

    Kennt Ihr da einen Trick, dass er in dieser Situation die Soll Geschwindigkeit wieder einstellt?

    Ja, das sehe ich auch so.

    Die Ladesäuleplanung mit dem Navi ist eine große Fummelei und die Suche entlang der Route ein unbefriedigender Workarround.

    Das mit dem Favoriten habe ich aufgegeben, weil ich die bei der nächsten Fahrt wieder löschen muss und sie stören nur.

    Ich schaue grob In der Ionity App nach, wie dicht die Ionity Ladesäulen längs meiner Route liegen. Und liegen die einigermaßen dicht, dann mache ich das so wie beschrieben. Das passt längs der Nord West Autobahnen in West- Deutschland eigentlich immer. West - Ost in Ostdeutschland muss man schon mal genauer hinschauen.

    Warum ist das Anzeigen "der nächstgelegene Ladestation an der Route " nutzlos?

    Wenn Du mit einer 10-20% Batterie so suchst, klickst Du einfach auf diese Anzeige und fährst da hin.

    Wo ist das Problem?

    Ich habe das so verstanden, dass auch schon die 1.1, also die Version für MEB, auf Basis von Android gemacht wurde und nicht erst die 1.2.


    Aus meiner Sicht ist das größte Problem, die Cybersecurity in all diesen Plattformen aufrecht zu halten. Da hat Google sich bei den Handys nicht mit Ruhm bekleckert und Android ist eine suboptimale Basis.


    Der Enyaq hat viele Schnittstellen, die Angreifern offen stehen. Die gefährlichste m.M. ist die Schnittstelle zum Handy, also CarPlay und Google Android Auto. Diese Schnittstellen haben ein komplexes API, das mit großer Wahrscheinlichkeit Sicherheitslücken hat. Außerdem ist das gehackte Handy aus der Ferne für einen Angreifer erreichbar. Das sind "gute" Voraussetzungen einen groß angelegten Angriff zu starten, mit dem VW erpresst werden kann und viele Menschen in Lebensgefahr gebracht werden können. Das Verbrecher Tote in Kauf nehmen, sieht man heute nahezu täglich bei den vielen, erfolgreichen Angriffen auf Krankenhäuser und andere kritische Infrastrukturen. Ich würde darauf wetten, dass in der Szene bereits daran gearbeitet wird.


    Ich würde auch nie irgendwelche Bluetooth Dongles in den OBD Stecker stecken. Die Dongles und die zugehörigen Apps haben keinerlei Sicherheitszertifizierung und stehen über Bluetooth mit dem potentiell unsicheren Handy in Verbindung. Über die App lässt sich - für einen Angreifer ideal - alles über das Auto herausbekommen. Solche Informationen senken die Schwelle für eine erfolgreiche Attacke ungemein und machen auch Attacken auf nur wenige Autos interessant. Ich sehe schon die Schlagzeile, Skoda Enyaq Fahrer getötet, weil VW nicht das Lösegeld bezahlt hat.


    Diese Hinweise in der Bedienungsanleitung beunruhigen da auch eher:


    "Regelmäßige Software-Aktualisierungen tragen zur Verringerung des Risikos eines unbefugten Zugriffs auf die Fahrzeugsysteme und Fahrzeugfunktionen bei. Die folgenden Hinweise sind trotzdem zu beachten:

    Nur solche Datenträger, Bluetooth®-Geräte und mobile Geräte verwenden, die keine schädlichen Daten oder keine Schadsoftware enthalten."


    Wie "regelmäßig" wir bisher Sicherheitsupdates erhalten haben, wissen wir mittlerweile schon.

    Ich jedenfalls habe noch kein Security Update bekommen und die 792 wurde schon vor Monaten freigegeben

    Und wie soll ich denn als Nutzer die zweite Bedingung sicherstellen? Das ist eine Forderung, die ein Nutzer gar nicht erfüllen kann, weil er es gar nicht weiß, dass sein Handy gehackt wurde.
    Das weiss auch VW und ich schließe daraus, dass sie damit die Verantwortung für Sicherheit zum Teil auch auf den Nutzer abwälzen wollen.


    PS: Habt Ihr eigentlich Eure Wlans im Auto eingeschaltet? Es würde mich überraschen, wenn das VW Wlan gegen FragAttacks gehärtet wären. https://www.fragattacks.com