Jetzt platzt mir der Kragen. Wegen 26 Cent eine Klage erheben ist ökonomisch völlig unsinnig, da alleine das Porto für die Einreichung der Klageschrift mehr als dreimal so hoch ist. Von den Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten möchte ich gar nicht reden. Aber, warum bin ich stinksauer und mir platzt der Kragen? Der selbsternannte Anwalt der E-Autofahrer schädigt mich und alle anderen Steuerzahler massiv. Die Kosten für das Rechtsverfahren und vor allem die Zeit, die hier bei Gericht (die sind eh schon Land unter) verschwendet wird sind enorm. Und das alles nicht nur wegen 26 Cent, sondern weil der Experte der E-Mobilität einfach selbst einen Fehler gemacht hat, nämlich dass er anstatt mit seinem Tarif und seinem Abo zu laden, wider besseren Wissens den QR-Code benutzt hat.
Und jetzt mal ganz im Ernst, jedes Zeitungsabo ist seit Jahrzehnten günstiger, als wenn ich mir die Zeitung jeden Morgen am Kiosk kaufe. Das Abomodell ist keine Neuerfindung der E-Mobility-Provider oder der CPO, wie er das ausdrückt. Hier verschwimmt auch wieder, wen er meint. In diesem Fall ist der CPO wohl auch der EMP, was aber nicht immer so sein muss. Dann ist er auch noch so dumm, dass er das falsche Unternehmen verklagt. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Wenn ich ein Abo mit monatlicher Grundgebühr abschließe, dann erwarte ich im Gegenzug einen monetären Vorteil (oder eine Vergünstigung in irgendeiner anderen Form). Wenn also jemand per Ad-hoc Laden weniger oder gleich viel zahlt, dann könnte ich klagen, dass ich mit der Grundgebühr benachteiligt werde ohne in irgendeiner Form einen Vorteil durch die Tarifbindung zu haben. Aber doch nicht umgekehrt. Der Michael ist komplett auf dem Irrweg.
Was erlauben Strunz, äh BEN. Hat gespielt wie Flasche leer. Ich habe fertig