Beiträge von Langstreckenfahrer

    Irgendwo in der Forumskneipe oder sonstwo haben wir schon mal über die Studie gesprochen, nach der E-Auto Akkus länger halten als die statischen Tests zeigen. Scheinbar hat die allgemeine Presse und sogar teilweise die Motorsportpresse die falschen Schlussfolgerungen gezogen. Verkürzte Darstellung halt.


    In diesem Zusammenhang bin ich gerade über folgendes, interessantes Video gestoßen:



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    Bei mir hat das auch erst im zweiten oder dritten Anlauf geklappt. Ggf. mal die App komplett schließen und aus dem Cache (Hintergrund) löschen und dann wieder neu starten. Schaut mal, ob Ihr mit Eurem Benutzerkonto korrekt verbunden seid und es eine stabile Internetverbindung gibt.

    Langstreckenfahrer gibs zu, du bist Speicher s Zwillingsbruder Matthäus .... Bei der Informationsfülle. 8)

    Matthias sammelt mittels CarScanner wesentlich mehr Daten 📊 und hat mehr technischen Hintergrund. Ich habe doch nur einen Erfahrungsbericht aus Sicht eines Nutzers gegeben. Leider hatte ich beide Autos nur einen halben Tag parallel, sonst hätte ich mal eine Strecke zwecks Verbrauch hintereinander mit annähernd gleichen Bedingungen gefahren.

    Noch eine aktuelle Anekdote zum Thema automatisches Ein- und Ausparken des Enyaq. Ich komme gerade vom Gitarrenunterricht zurück. In der Straße vor meinem Gitarrenlehrer hatte ich am Straßenrand längs in eine enge Parklücke vom Enyaq einparken lassen. Die war so knapp, dass ich, wenn ich gesteuert hätte, sicher nicht oder nur mit Mühen und vielen Korrekturzügen hätte einparken können. Der Enyaq hat das bravourös gemeistert. In der Lücke war es wirklich eng, aber der Vordermann konnte nach vorne frei weg, da dort eine Einfahrt war und der Hintermann konnte rückwärts gut weg, weil dahinter kein Parkplatz mehr ist. Also alles gut. Nach einer knappen Stunde wieder zum Auto zurück und beide Autos vor und hinter mir, standen noch immer da. Ich stieg ein und ließ den Enyaq wieder automatisch ausparken. Er fuhr auch ein kleines Stück vorwärts, um dann zu sagen, dass die Parklücke zu eng sei und ich übernehmen soll. Das fand ich schon schräg, dass er selbst irgendwo reinkommt, aber nicht mehr raus und mir mehr oder minder sagt, Cobra, übernehmen Sie!

    Letzter Teil


    360 Grad Kamera – eine runde Sache?


    Ich denke, wer die schon mal hatte, der wird sie auch nicht mehr missen wollen. Zugegeben, die Kamera ist hinsichtlich der Auflösung und damit der Klarheit der Darstellung nicht gut, erfüllt aber ihren Zweck. Mir hilft beim extrem engen Vorbeifahren an der Hauseingangstreppe die Felgenansicht, um die schönen und teuren 21 Zöller nicht zu verkratzen. An die Überstände des Autobildes habe ich mich gewohnt und kenne die Abstände, auch dank der guten Videos von Matthias, aka Speicher sehr genau. Danke, Matthias. Was mich ein wenig stört ist die Tatsache, dass man beim Einparken nach dem Drücken auf die Park-Taste (physische Taste unter dem Infotainment-Screen) zunächst immer im Modus des automatischen Parkens ist und dann nochmals auf dem Screen auf die Kamera drücken muss, um die Kamera und die Parksensoren einzuschalten. Das war vorher bei meinem alten Enyaq ohne die 360 Grad Kamera ein Schritt weniger. Dann hat der Neue noch Trained Parking und automatisches Ein- und Ausparken. Da bin ich zwiegespalten. Zum einen bin ich meist händisch schneller als das Auto, vor allem in Querlücken (also typische Parkplätze beim Supermarkt, Arbeitgeber, Parkhaus). In Längslücken am Fahrbahnrand kommt der Enyaq aber rückwärts in engere Lücken als ich das händisch schaffen würde. Remote Parking kann mal hilfreich sein, wenn jemand zu eng geparkt hat, gehört für mich aber in die Rubrik Spielerei. Was das Trained Parking angeht, das ist leider eine aus meiner Sicht nutzlose Funktion. Dort, wo ich es benötigen würde, weil es sehr eng ist und ich mal einen optimalen Weg gefunden habe, dort fährt er dann trotz Anlernen später nicht hinein, weil es ihm zu eng ist. Also wieder, Cobra übernehmen Sie!



    Fazit


    Zwei Töchter, sehr ähnlich aber im Detail doch verschieden. Zwei Autos, die sich bis zur C-Säule zum Verwechseln ähnlich sehen und doch von außen optisch ein anderes Bild darbieten. Als 85er mit dem starken und sparsamen APP 550 Motor und Software 5.4 sind beide eine klare Kaufempfehlung. Das Coupé etwas eleganter, das SUV etwas praktischer. Familien und Menschen, die viel Platz im Kofferraum benötigen, greifen sicher eher zum SUV. Alle, die eher einen etwas sportlicheren Look bevorzugen und dennoch Platz für 4 Personen und Gepäck benötigen, können auch das Coupé in die engere Wahl nehmen.


    Ich würde mich wieder für das Coupé entscheiden und auch wieder für den Skoda Enyaq.