Beiträge von Langstreckenfahrer

    Da passen übrigens ein paar Sachen nicht zusammen.


    Hast Du mit der App oder der Karte geladen? Warst Du in der App wirklich angemeldet oder ging es über Ad hoc Laden?


    Du lädst in 25 Minuten 16 kWh. Für eine AC-Ladung ist das zu schnell und für eine DC Ladung sehr langsam. Kann es sein, dass Dein SoC sehr hoch war? Dann wären auch die Ladeverlust sehr hoch, sprich über die Säule ging mehr raus als in Deinen Enyaq rein.

    Hey Leute, ich war heute mal wieder seit langem in Luxemburg im Büro. Hin- und Rückfahrt, sowie ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause zum Italiener bescherten mir: 2 Enyaqs, 2 Kia EV6, einen Hyundai Kona, einen Mini-E und einen Mercedes E-SUV.


    --> Ich glaube Ihr unterschätzt, wie das weitergehen wird. Die Dynamik in den Neuzulassungen wird einer Kettenreaktion gleichen.


    Übrigens auf der Hinfahrt habe ich 13,6 kWh/100 km benötigt. Strecke knapp 70 km, davon etwas Landstraße, viel Autobahn und etwas Stadtverkehr. AB mit 120 km/h. Heimfahrt lag dann bei 16,4 kWh/100 km. Und auf der Rückfahrt sah ich, dass selbst in Luxemburg der Diesel mittlerweile knapp 2 EUR/Liter kostet. Die Argumente pro E-Auto und gegen Verbrenner werden immer mehr. Übrigens haben die Leute früher auch gesagt, dass sie kein Handy benötigen und heute rennt jede Oma und jeder Opa Ü 80 mit einem Smartphone durch die Gegend. Letztens in der Straußwirtschaft saßen 4 aus dieser Altersklasse neben uns. Die haben sich wie Teenager nur mit ihren Smartphones beschäftigt. Leute, die Zeiten ändern sich, auch für die heutigen Verbrenner-Freunde. Demnächst sind das die glühenden E-Auto Fetischisten.


    Ich sag's mal so:


    Entweder man geht mit der Zeit, oder man geht mit der Zeit

    Ich habe mal versucht, die „Ladeverluste“ nachzuvollziehen. Immer bei öffentlichem Laden. Aufnahmemenge im Auto lt. Tronity und abgerechnete Menge laut Skoda PowerPass. Fazit: Je niedriger der SoC beim Ladestart, desto geringer die Verluste und je höher der SoC, desto größer die Verluste. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, dann war AC-Ladung auch mit hohen Verlusten behaftet.

    Genau ! Und von wegen "2035 will keiner mehr Verbrenner fahren". Ich kenne einige Leute die jetzt schon gesagt haben, das sie sich dann in 2035 als letztes noch einen dicken Verbrenner kaufen wollen, damit der lange hält und sie so spät wie möglich auf diese Sch.. Elektrokisten umsteigen müssen. …

    Ich wette eine Flasche besten Moselriesling, dass die vor 2035 auf den Geschmack kommen. Top, die Wette gilt.

    Da gehe ich nur teilweise mit Ferenc. In vielen Bereichen lässt sich auf elektrisch umstellen. Wir sehen das ja untersteller@web.de h schon bei Baumaschinen. Die von Dir angesprochenen Getriebehersteller werden auch mit einem schrumpfenden Markt konfrontiert sein (zumindest vom Umsatz). Stichwort Dieselelektrisch, was heute schon Standard bei vielen Zügen und vor allem Schiffen ist.


    Insgesamt erinnert mich unsere Diskussion daran, dass die Pferdekutsche nicht ersetzbar ist, der Abakus auch nicht und das Waschbrett sowieso.

    Ich bin ja der Meinung, dass es den Verbrenner als Neuwagen sowieso schon vor 2035 nicht mehr geben wird - allenfalls als Nischenprodukt. Warum kommt das 1 Liter Auto nicht? Weil kein Hersteller mehr Geld in die Entwicklung von Verbrennern steckt.


    Die EU geht es halt wieder mal falsch an. Anstatt den Menschen den Verbrenner madig zu machen, hätte man mehr Lust auf E-Auto machen sollen. Dafür ist es aber nun zu spät und die EU zieht die Reißlinie. M. E. hinkt die EU der Zeit hinterher. Man hätte viel früher beispielsweise über den akuten Bedarf hinaus HPC planen und errichten müssen, ebenso innerstädtische Lademöglichkeiten. Auf der anderen Seite gibt das Verbot der Industrie Sicherheit.


    M.E. werden die Leute or 2035 auf den Geschmack kommen, schließlich ist es pure Freude, E-Auto zu fahren.