Beiträge von Langstreckenfahrer

    Und wir bewegen uns gaaanz langsam in Richtung OT. Spielverderber


    Um also wieder zurück zu kommen, spannend wäre für technikbegeisterte Menschen, was denn bei dem neuen Lenkrad tatsächlich geändert wurde. Und natürlich was denn nun tatsächlich das eigentliche Problem ist.

    Ich denke, dass werden wir nie erfahren, weil es Skoda mit Sicherheit nicht an die große Glocke hängen möchte. Aber zugegeben, interessant wäre es schon.

    Bei mir lagen zwischen Abladen und Zulassung bzw. Übergabe genau 13 Tage. Das Ganze aber nur, weil ich davon eine Woche in Urlaub war. Direkt nach dem Abladen hat mir mein Händler ein paar Bilder vom Auto per E-Mail gesandt, mir gesagt, dass er etwa 5 Tage benötigt, bis der Wagen aufbereitet ist (Kapazitäten in der Werkstatt) und wir dann die Übergabe machen können. Da ich - es war kurz vor Ostern - in der darauffolgenden Woche in Urlaub war, mussten wir um eine Woche nach hinten gehen. Da mein Verkäufer dann aber Urlaub hatte, hat er mir einen Termin mit seinem Kollegen vereinbart. Nach soooo langer Wartezeit, wollte er mich nicht noch eine Woche warten lassen.


    Lt. meinem Händler wird der Brief vom Händler bei Skoda Deutschland angefordert und dann muss das Autohaus den Wagen auch bezahlen.


    DeadPoet Dein Autohaus wäre für mich gestorben

    Ich fasse zusammen:
    Verhalte dich mit einem Enyaq in der Waschstrasse ganz exakt so, wie mit jedem anderen Auto auch..... ^^

    Hätte ich das mal früher gewusst. Und wir diskutieren hier über 8 Seiten, was alles so zu beachten ist. Kann es sein, dass wir hier in unserem wunderschönen Forum Lösungen zu Problemen suchen, die es gar nicht gibt 😄

    Der bringt Reichweite, da man den Rest des Autos nicht so stark heizen muss. Damit spart er Energie, da die Wärme körpernah entsteht.

    Und das bringt Reichweite.

    Nutzung von Sitz-und Lenkradheizung statt der Innenraumheizung spart ja auch Energie.

    „bis zu 536 km“ vom Auto-Hersteller sind da eher Geschwurbel, da die niemand -selbst unter optimalen Voraussetzungen- erreicht.

    Das ist mir grundsätzlich schon klar. Ein zusätzlicher Verbraucher kann aber erstmal per Definition keine Reichweite bringen. Er vernichtet immer Reichweite. In Kombination mit der Innenraumheizung, die dann im Zweifel kälter gestellt werden kann, wird ein Schuh daraus. Aber wenn ich ohne Heizung fahre, reduziert der Gurt Reichweite und erhöht sie nicht.


    Was bringt u.a. Reichweite:

    1. Angepasste Geschwindigkeit

    2. Optimaler Reifendruck

    3. Rollwiderstandsarme und schmale Reifen

    4. Wenig innere Reibung (z.B. im Einganggetriebe)


    Wenn ZF z.B. das Untersetzungsgetriebe so gestaltet, dass es mit weniger Bauteilen auskommt, leichter ist und die innere Reibung reduziert, dann wäre der Spruch m.E. zulässig, dass das Bauteil die Reichweite erhöht.


    Aber zugegeben, ich lasse hier die Fünf nicht gerade sein.

    Den beheizten Gurt finde ich eine klasse Idee. Schon als ich davon das erste Mal hörte, war ich ganz begeistert, zumal ich als Saarländer eine gewisse Sympathie gegenüber dem größten Arbeitgeber des kleinsten Flächenbundeslandes habe. Aber der Spruch auf der Homepage „der Gurt, der wärmt und Reichweite bringt“ ist schon wieder so ein Marketinggeschwurbel, das zum einen unnötig die Reichweitenangst bedient und zum anderen vorgaukelt, der Gurt liefere Energie. Dabei verbraucht er erstmal Energie. Aber den hätte ich auf der Aufpreisliste auch angekreuzt.

    wieso Smart Opener deaktiviert? schon mal in der Waschanlage aufgegangen ?

    Ich habe mich auch gerade gefragt, ob MuesLee seinen Autoschlüssel während des Waschvorgangs an der AHK hängen hat 😉. Spaß beiseite. Diese Funktion geht nur, wenn sich der Schlüssel hinter der Heckklappe befindet. Dann würde aber die Zündung des Enyaq ausgehen und damit wäre die Wegrollsicherung aktiv.

    Auch Auto Hold muss nicht deaktiviert werden. Bei N ist Auto Hold automatisch inaktiv.


    Ich habe jetzt eine Menge gelernt:

    Waschstraßen sind mit dem Enyaq kein Problem. Einfach auf N stellen wie beim Automatikgetriebe früher. Und gut ist.

    Keine Ahnung, mein RS mit den Sportsitzen fand ich für meinen Hintern schon anstrengender. Welche Sitze hatte deiner?

    Das hat nix mit den Sitzen an und für sich zu tun. (Ich hatte im Octavia „normale“ Sitze in Teilleder.) Mich störte im MG5, dass die Pedalerie zu weit im Innenraum ist. Mag sein, dass ich eher lange Beine als einen langen Oberkörper habe. Wenn ich so sitze, dass die Beine auch dann noch angewinkelt sind, wenn ich das Bremspedal voll durchtrete, dann sitze ich so weit hinten im MG5, dass ich trotz steiler Rückenlehne gerade so dass Lenkrad bei 12 Uhr mit ausgestrecktem Arm greifen kann. Das Handgelenk sollte aber über dem LR liegen. Das geht im MG5 nur, wenn ich so nah ans Lenkrad gehe, dass meine Knie schon fast auf Höhe der Lenkradspeichen sind.

    FrankDrebin Nein, bin letztens nochmals meinen Octavia gefahren, den ich über 260.000 km gewohnt war. Die Sitzposition im MG5 ist definitiv anders. Da bin ich eher bei Laemat: Der MG5 ist für kleinere Menschen gebaut. Auch der Innenspiegel hat im Octavia weniger gestört.


    Aber ja, der Enyaq ist eine andere Liga.

    Hier das versprochene Feedback von der Probefahrt mit dem MG5. Es war die Luxury-Ausstattung (u.a. mit Kunstledersitzen) mit der Long-Range Batterie. Interessanterweise hat der Motor mit der großen Batterie (Lithium-Ionen) einen etwas schwächeren Motor mit weniger PS als der Standard-Range mit dem LiFePo.


    Vorne weg, die Probefahrt war durchwachsen und für mich mit 1,92m Körpergröße wäre der MG5 nichts.


    Innenraum:

    Die Kopfstützen lassen sich nicht weit genug ausziehen und das Lenkrad lässt sich entweder nicht nah genug heranziehen oder die Pedale sind zu nah an den Sitzen. Wenn ich vernünftig auf die Beine einstelle, dann ist das Lenkrad zu weit weg und umgekehrt. Insgesamt scheint die Batterie unter dem Fußraum und unter dem Sitz zu sein. Der Sitz ist sehr tief unten, was für mich auch gewöhnungsbedürftig war. Hinter mir kann keiner sitzen. Da bekommt man noch nichtmal die Füße unter den Vordersitz.

    Die türkisblauen Zierelemente im Innenraum sind sehr gewohnungsbedürftig. Für lange Menschen sind die Sitzauflagen zu kurz und dazu vorne noch sehr stark abgerundet, was völliger Unsinn ist.

    Was mich noch störte war der Innenspiegel, der bei mir die Sicht nach vorne-rechts massiv einschränkte.


    Motor und Verbrauch:

    Der Motor ist klasse. Das Auto ist super kräftig und spurtet wie nichts davon. Insgesamt war ich sogar mit 16,0 kWh/100 km sehr sparsam unterwegs, bin dabei sogar etwas sportlicher gefahren als mit dem Enyaq. Außentemperaturen zwischen 10 und 12 Grad, trockene Straße, Sommerreifen, Heizung auf 20 Grad.

    Die Spreizung zwischen Comfort und Sport ist m.E. deutlich größer als beim Enyaq.


    Nutzwert/Kofferraum:

    Der Kofferraum ist ausreichend groß, hat aber eine Ladekante. Damit könnte man aber m.E. noch gut leben.


    Software/Bedienung:

    Die Software kam mir auch nicht wirklich schneller als beim Enyaq vor. Die Heizungssteuerung ist nur über das Menü im Infotainment-Bildschirm steuerbar. Dort wäre auch die Sitzheizung versteckt gewesen, die ich aber nicht gefunden habe. Noch nichtmal die Temperatur kann man steuern ohne ins Menü zu gehen. Das finde ich nicht clever gelöst.

    Was mich wahnsinnig gestört hat, war dass der Blinker super laut war und dabei ein helles blechernes Geräusch nachgeahmt hat. Da wird man zum Blinkmuffel. Der Ton war deutlich lauter als vor dem Update des Enyaq auf ME 3.0.


    Fun Facts:

    Das Lenkrad stammt wohl aus dem Golf 7 oder so. Der Mutterkonzern (SAIG) arbeitet mit VW in China zusammen. Auch die Türverriegelung kenne ich vom Audi. Dto. Rückfahrkamera und Öffnungstaster der Heckklappe.


    Fazit:

    Endlich mal ein Kombi, gefällig anzusehen und mit insgesamt ansprechendem Innenraumambiente. Das Auto ist aber nicht für große Menschen gemacht und hat viele kleine Unzulänglichkeiten. Wer einen flotten und sparsamen Kombi sucht, der sollte sich den MG5 durchaus mal ansehen. Ich persönlich habe mich auf die Rückfahrt mi meinem Enyaq gefreut, ihm die kleinen Fehler wie TA, Heizung oder zähe Software mit einem Schmunzeln verziehen und mich über jeden Kilometer gefreut.