Beiträge von Langstreckenfahrer

    Meine Anmerkungen direkt in Deinem Post

    Meine Antworten direkt in Deinem Post. Mich nervt nur wenig, bzw. lasse ich mich nicht von meinem superschönen Enyaq nerven. Ja, es ist nicht alles optimal, aber das Gesamtpaket ist gut.

    Nach einiger Zeit wirst Du Deinen Enyaq sicher lieben. Es braucht halt ein wenig Zeit sich aufeinander einzulassen. Wie im wahren Leben.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann ist es so, dass die Energie technisch immer aus dem Hochvoltakku des Enyaq entnommen wird und dieser dann über die Wallbox nachgeladen wird. Jetzt weiß ich nur nicht, wie sozusagen die Einschaltzeiten der Ladung sind. Es kann durchaus sein, dass die Ladung vom Enyaq erst gestartet wird, wenn die Spannung unter einen gewissen Level gefallen ist. Bei 79% (eine Schätzung bzw. Berechnung aufgrund der Spannung im Akku) kann es einfach sein, dass die Spannung noch so hoch war, dass Dein Enyaq nicht nachgeladen hat. So habe ich das bei mir auch schon beobachtet. Aber irgendwann lädt er schon nach.

    Langstreckenfahrer ist das immer noch so teuer? Woran liegt das. Vielleicht die Förderung durch Wegfall der MWST und das Megapaket mit PV, Speicher, WB + E-Auto?

    Das kann bei mir aber auch daran liegen, dass ich recht viele technische Spielereien, Anforderungen hatte. Zum einen habe ich einen teuren Speicher, zum anderen eine dreiphasige USV mit 30 ms Umschaltzeit für das gesamte Haus (außer der Wallbox, damit das Auto den Homespeicher nicht leersaugt, da wir von einem Stromausfall ja nichts mitbekommen). Dann habe ich noch einen Lastumschalter in der Installation, damit ich selbst die Solaranlage bei einem Defekt des WR überbrücken kann. Ach ja, und ein völlig unnötiges EMS habe ich auch noch, welches aber mit meiner bestehenden Wallbox nicht zusammenarbeitet.


    Aber ich denke schon, dass auch der Wegfall der MWSt zu höheren Margen bei den Anbietern führte und die Nachfrage nach PV seit dem Ukraine-Krieg und den damit verbundenen steigenden Strompreise dazu führt. Verstärkte Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot und führt somit zu steigenden Preisen.

    Da gibts von mir schon mal fast volle Zustimmung zu dem ausführlichen Beitrag von @GiMichael. Einzige Ausnahme sind die Kosten. Ich lag vor ziemlich genau einem Jahr bei 28.000 EUR Netto für 13,2 kWp (Nord-Ost und Süd-West) mit 7,5 kWh-Speicher. Diesen habe ich dann etwa zwei Monate später für rund 1.700 EUR um 2,5 kWh auf 10 kWh erweitern lassen. Insgesamt ist mein Batteriespeicher wohl sehr teuer, aber den Luxus wollte ich mir gönnen. Genau so wie den Luxus des Ersatzstroms für das ganze Haus. Also, so günstig, wie GiMichael an die PV-Anlage kam, wird es heute wohl eher nicht gehen.


    Zur Frage nach Norden: Mich hielten auch einige für bekloppt, dass ich auf Nord-Ost 7,2 kWp gelegt habe und damit sogar mehr als auf Süd-West. Aber auf SW ging nicht mehr drauf (thermische Solaranlage). Bei mir ist NO sogar noch ungünstiger, da unser Dach eine Schräge von 45 Grad hat. Aber, was soll ich sagen. Ich würde es jederzeit wieder so machen. An den bewölkten Tagen (diffuses Licht wie GiMichael sagte) bringt mit die NO-Seite sogar etwas mehr Ertrag als die SW-Seite und es reicht, um den Grundbedarf des Hauses zu decken. Also ran an die Seiten, an die die Laien zunächst nicht denken!