Beiträge von Langstreckenfahrer

    Was macht den ein Enyaq bzw. MEB-Fahrzeug, das mit 120kmh auf der Bahn auf ein (stehendes) Hindernis zufährt?

    Der Notbremsassi macht da jedenfalls nix mehr, der geht doch nur bis 30kmh oder so.

    Eher bis 60 km/h, bei denen er recht sicher zum Stehen kommt. Bei höheren Geschwindigkeiten geht es wohl nur darum, den Aufprall zu vermindern, in dem der Enyaq möglichst viel Speed rausnimmt. Er warnt (Rotes Signal und lautes Piepen) auf jeden Fall und bremst auch heftig. Mein Sohn hat auf der Urlaubsfahrt eine Situation falsch eingeschätzt. Speed waren etwa 100 bis 110 km/h. Genau kann ich die Geschwindigkeit nicht mehr benennen. Wir fuhren auf ein Stauende (Autos vor uns fuhren geschätzte 20 bis 30 km/h) auf. Aber die Vollbremsung hat mein Enyaq doch eingeleitet und mit dem dann wachgerüttelten Jungen auch den Wagen ohne Kollission zum Stehen gebracht. Aber dennoch immer selbst konzentriert bleiben.


    Hier noch ein recht informatives Video, auch wenn hier evtl. Fehlversuche sicher nicht gezeigt wurden, da es in Zusammenarbeit mit VW entstand:


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    Puh, das Forum hier macht mit stellenweise fertig ;)

    Erst hab ich paranoid geguckt ob die Transportsicherungen noch drin sind (was sie nicht waren) und dann hab ich heute doch glatt mal kontrolliert ob der Beifahrerairbag aktiviert ist.

    Also bei mir alles ok ;)

    Du musst unbedingt noch die ominöse Sicherung 19 einmal ziehen, die Werkstatt mit der Einstellung des Matrix-Lichts schier in den Wahnsinn treiben und Dir 85 Ladekarten besorgen.

    Ich muss mal eine Lanze für den PowerPass brechen. Ich bin in den Niederlanden im Urlaub gewesen. Am Hotel gab’s 6 öffentliche Ladesäulen. Mit der EnBW Karte hätte ich für AC-Laden 89 Cent gezahlt, mit dem PowerPass ohne GG aber nur 69 Cent. Womit ich nicht sagen will, dass der PP günstig ist, sondern EnBW einfach nur noch teurer.

    Beim An- und Abkoppeln bin ich bei Anno 53 Es ist Übungssache und geht auch recht flott. Meine Frau und ich springen immer gleichzeitig aus dem Auto. Während sie das Fangseil löst, schließe ich die Bremse, dann kurbelt sie das Stützrad raus und ich löse den Elektrosatz und dann den Verriegelungsbügel.


    Aber, lass Dich nie in Hektik bringen, auch nicht m wenn Du kurz die Durchfahrt blockierst. Beim Ankuppeln hatte ich mal vergessen, die Bremse des Wohnanhängers zu lösen. Bedingt durch den hohen Drehmoment des Enyaq merkte ich nicht, dass die Anhängerbremse noch zu war. Der Eny hat das Gespann locker gezogen und ab auf die Autobahn. Was dann passiert ist, kannst Du Dir denken.


    Also, probiere es. E-Auto und Wohnwagen geht schon. Ich habe das mit dem Verbrauch nur geschrieben, dass Du weißt, worauf Du Dich einlässt und nicht womöglich hinterher enttäuscht. In den Niederlanden sprach ich Gestern am HPC mit dem Fahrer eines Kia EV 6 und einem Wohnwagen, der in etwa Deiner geplanten Größe entspricht. Er meinte, er liege mit Wohnwagen bei einem Verbrauch zwischen 30 und 35 kWh/100 km.

    Mal von einer anderen Perspektive gedacht- Kann ein CEO von so einem großen Unternehmen wie VW/Škoda jedes Auto fahren ( damit meine ich die öffentlichen Straßen, keine geschützte Versuchsstrecke] oder gibt es bei der Führungsposition Überlegungen/Vorschriften seitens Personenschutz?

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Zumindest in Deutschland kann man nicht einfach eine gepanzerte Limousine kaufen. Es gibt eine Liste gefährdeter Personen und nur an die dürfen derartige Fahrzeuge verkauft werden.