Beiträge von Langstreckenfahrer

    Dann hoffe ich nach meiner Erfahrung, das Du nicht an eine Werkstatt kommst die Teile zwar abrechnet aber nicht ersetzt.

    Das kann Dir auch passieren, wenn Du Dir die Werkstatt selbst raussuchst. Hier haben sich ja auch Leute sehr teure Werkstätten rausgesucht und beschweren sich dann über Abzocke der Versicherer und steigende Versicherungsprämien. Darauf war mein Post gemünzt und dazu zur Vermeidung dessen, trägt Werkstattbindung bei. Du kannst Dir bei Werkstattbindung i.d.R. auch aus einer Liste mehrerer Werkstätten selbst eine raussuchen.

    Aber 12 AW für das Kalibrieren? Das sind nach meinem Kenntnisstand ganze 72 Minuten und sollte eigentlich vollautomatisch nicht so lang dauern, außer die Iterationsschleifen sind arg klein.

    Bei BMW oder bei Skoda 72 Minuten?

    Wer kennt die genaue Zeit für einen Arbeitswert bei Skoda?


    Schlussendlich müsste es aber egal sein, da m.W. Skoda den Arbeitswert vorgibt und die Werkstatt davon nicht abweichen darf, damit die Garantieansprüche erhalten bleiben. Lediglich den Stundenverrechnungssatz kann die Werkstatt individuell festlegen.


    Dauer der Kalibrierung hängt übrigens auch davon ab, ob die Werkstatt statisch oder dynamisch kalibriert. Bei Skoda gehen beide Varianten. Meine Werkstatt kalibriert dynamisch, also während einer Fahrt. Wenn die Werkstatt eher ländlich liegt, dann dauert es länger und es werden m.W, zwei Mann dafür benötigt. Ich habe es am Kilometerstand gemerkt und mit der Werkstatt darüber gesprochen. Wenn es statisch ist, dann muss das Equipment bezahlt werden und die Rüstzeiten.


    Zum Thema Kosten und Versicherung sowie Preiserhöhungen bei den Versicherern infolge hoher Werkstattkosten, empfehle ich Versicherungsverträge mit Werkstattbindung. Die Prämien sind geringer und das Schindluderpotenzial auch.

    SAXI mein Post sollte ausdrücken, wie super hilfreich das Forum ist. Ich erinnere mich noch daran, dass die MEB 2.x Version einen immer an Schnarchlader führte. Ein Forumsmitglied fand dann heraus, dass in einem Steuergerät eine falsch Akkugröße und vor allem nur 50 kW Ladeleistung hinterlegt waren, auch wenn man die 125 kW Ladeleistung (damals aufpreispflichtig) bestellte und bezahlte. Mit einem einfachen Codieren hatte man somit schon das wichtigste Feature der 3.0 Version, nämlich eine vernünftige Ladeplanumg für die Langstrecke.

    So ganz kann der aber nicht seine eigenen Regeln aufstellen. In der Maßnahme 91GO steht von Seiten Skoda drin, dass der Kunde auf Kosten von Skoda einen Leihwagen bekommen muss. Für wie lange weiß ich nicht. Ich selbst habe einen für zwei Tage bekommen. Danach lief aber auch schon mein Enyaq m mit 3.7.


    Ansonsten hat Du m. E. nach dem BGB einen Anspruch auf Schadenersatz. Dir wurde ein Schaden zugefügt. Du hättest das Update sogar gar nicht verhindern können. Wenn Du es jetzt nicht gemacht hättest, dann hätte es die Werkstatt bei der nächsten Inspektion als Zwangsmaßnahme gemacht. In aller letzter Konsequenz, ab zum Anwalt.

    Frankenland Und das ist m. E. nicht in Ordnung. Du hast nicht zu verantworten, dass das Update nicht korrekt durchlief. Daher müsste der Verursacher, also Skoda oder die Werkstatt, für die Ersatzmobilität aufkommen. Zumindest darüber würde ich mit der Werkstatt sprechen. Wenn die dafür zahlen, dann haben sie auch ein Interesse daran, das Auto schnell wieder flott zu bekommen.

    Sehr ähnlich zu meiner Ladekurve. Ich meine, dass mein höchster Peak bei 184 kW lag. Ich war aber auch schon mit 0% am HPC und i.d.R. zwischen 1 und 5%. Ein Bild von einer Ladung habe ich gerade gefunden, dass 181 kW bei 20% SoC nach 6 Minuten zeigt.


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    Falschanwendung gibt es immer. Eine wirklich gute Innenreinigung ist eine Kombination vieler (auch hier genannter) Methoden.

    Ich würde eher sagen, less is more!

    Möglichst wenig Chemikalien und auf keinen Fall feuchte Reinigungstücher. Das hinterlässt meist nur Rückstände, die unschön aussehen und oft sogar noch Staub und Dreck anziehen.