Ich folge den Berechnungen und war letzte Woche bei einem der größten Solateure, der mir zu meiner Überraschung auch bestätigt hat, dass Speicher unwirtschaftlich sind. Gerne würde er mir dennoch einen Tesla-Speicher verkaufen. Mein Ziel ist nicht, Autarkie um jeden Preis.Da
Da sollten wir mal den Begriff "unwirtschaftlich" definieren. Ok, genau durchgerechnet habe ich es auch nicht, und es hängt ja auch immer vom Nutzerverhalten und dem Stromtarif ab. Insofern widerspreche ich dieser pauschalen Aussage. Bestes Beispiel wie schon oben auch von Hannes beschrieben.
a) Tagsüber überbrückt der Speicher Wolken und Regen
b) von März bis September brauche ich keinen Strom aus dem Netz, auch bei mir ist der Nachtstrom so optimiert, das ein 70% gefüllter Speicher ausreicht ohne das dieser am morgen leer ist. Alle großen Verbraucher arbeiten tagsüber mit PV, soweit möglich
Klar, von Oktober bis Februar kann man hier einen Speicher vergessen, das bringt da nur minimal etwas. Da ist die Einsparung deutlich geringer als der Aufwand dafür.
Nun meine wichtigste Frage: Muss sich Umweltschutz immer rechnen? Jeder Haushalt mit einem Speicher versehen, und wir könnten wohl einige Stromtrassen vermeiden sowie Kraftwerke drosseln. Solarthermie im Sommer tut ein übriges und ist sogar noch wirtschaftlicher als eine PV-Anlage.
Fazit: es darf gerne auch ein bisschen Idealismus dabeisein!