Beiträge von Monyaq

    Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liegen sollte. Aber ob Überschussladen funktioniert oder nicht hängt doch nicht vom BEV sondern von der Wallbox ab. Diese bestimmt doch, was der Stromer als Ladestrom angeboten bekommt bzw. das Auto sagt ja, was es aktuell maximal laden kann. An meiner Wallbox - die das auch macht - haben schon einige Stromer drangehangen. Bisher kein Thema.

    Das Laden eines Firmenautos benötigt eine eichrecht-konforme Messung der elektrischen Energie, die in den Firmenwagen floss. Sonst kann man nicht mit dem Finanzamt ins reine kommen.

    Ein geeichter Stromzähler vor der Wallbox oder eine Wallbox mit eichrecht- konformen internen Zähler sind Möglichkeiten. Wenn man auch sein privates E-Mobil an der gleichen Wallbox lädt, wird es komplizierter. Da gibt es deutlich weniger Wallboxes die dies unterscheiden können.

    Ja, kann ich bestätigen. Gerade eine Steuerprüfung hinter mir und genau mit diesem Fall. Der Prüfer hat den Zählerstand der Wallbox akzeptiert, (KEBA P30 ob der geeicht ist - keine Ahnung..) Der hat sich eher an der Kombination PV Anlage + Speicher gestört und wollte den Speicher der PV Anlage zurechnen.

    Ich hab meinen Enyaq (C75LVLVV) am 05.10. bestellt. Unverbindliche Produktionswoche ist KW12. Find es ja lustig was manche Verkäufer so erzählen. In Deutschland wird es definitiv keine Ausliferungen vor der offiziellen Händlerpräsentation geben. Diese ist Momentan für KW14 geplant, steht aber aufgrund der unklaren Corona-Lage noch nicht final fest. Skoda wird keine Markteinführung mehr im Lockdown machen, das ging beim Octavia schon in die Hose. Ich hoffe mal auf eine Auslieferung meines Enyaq Ende April.

    Mich hat mein Händler letzte Woche angerufen und mir berichtet, das es dieses mal keine offizielle Vorstellung geben wird. Fällt wg. Corona aus. Er geht davon aus das meiner, der in KW07 produziert werden soll, dann umgehend hierher kommt und ausgeliefert wird. Das wird aber sicher auch ein paar Tage dauern, er rechnet mit Ende Februar.

    Hoppla, hier passt aber einiges nicht ganz zusammen.

    Die GAP-Versicherung hat nichts mit der normalen Rückgabe des Fahrzeugs zu tun, sondern kommt lediglich im Schadenfall zum tragen.

    Sie schließt die möglicherwiese auftretende Lücke zwischen dem, was die Versicherung laut Kasko bei einem Schaden zahlt und dem Wert, mit dem das Fahrzeug bei der Leasing in den Büchern steht.

    Die Restwertabweichung aufgrund von geänderter Nachfrage etc., trägt die Leasing oder der Verkäufer - zumindest beim klassischen Kilometerleasing (Leasing ohne Gebrauchtwagenabrechnung). Und was anderes wird im großteil der Fälle sowieso nicht mehr abgeschlossen.

    Danke für die Korrektur! Das hatte ich dann falsch in der Erinnerung. Habe gerade noch mal gegoogelt.

    Hallo Kaschne,


    Das mit Wasserstoff wird sich für PKW nicht durchsetzen weil: a) der Wirkungsgrad schlecht ist und b) wir den Wasserstoff für schwere Anwendungen brauchen werden: Schiffe, Flugzeuge, Züge, Stahlerzeugung.


    Ich unterrichte erneuerbare Energiespeicher an einer FH und wir haben da Zahlen gesammelt die belegen dass von 100kWh aus einem Windkraftwerk nur ca. 25kWh am Rad ankommen; der Rest geht bei Erzeugung von Wasserstoff, dem Komprimieren auf 300-700bar , dem Transport und die anschließende Zurückwandlung in Strom verloren. Bei BEV sind da je nach Model 75-83 kWh die wirklich am Rad ankommen, die Leitungs- und Ladeverluste sind nicht so hoch.

    ... Wir kommen jetzt zwar etwas "offTopic",aber naja, betrachten wir mal den Wirkungsgrad vom Verbrenner. Wenn ich mich erinnere liegt der zwischen 35 und allerhöchstens 40%. Vor ein paar Dekaden war das auch noch deutlich schlechter...Dabei die Erzeugung von Benzin / Diesel aus Rohöl nicht mitgerechnet. Andersherum: 1/3 des Benzins oder Diesels vernichten wir nur mit dem Effekt der Umwandlung in Wärme! So schlecht ist Wasserstoff also nicht! Außerdem braucht es nicht jede Menge Rohstoffe für eine dicke Batterie. Und wenn Sonne und Wind in reichlich vorhandenen Gegenden zur Erzeugung genutzt wird, dann ist das schon wieder interessant und sieht in ein paar Jahren sicherlich noch besser aus. Tankgeschwindigkeit und Reichweite sind selbstredend kein Thema. Insofern: Ich glaube fest daran das mein nächstes Auto nach dem Enyaq ein H2-getriebenes Gefährt sein wird. Ob es eintrifft wird die Zeit zeigen. Glauben heißt ja bekanntlich nicht wissen ;)

    Beim Leasing gibt es ja eine sogenannte GAP-Versicherung. Denn: Ohne diese - und früher war das eine böse Falle - kann es sein das nach Rückgabe des Fahrzeuges beim Leasing eine Nachberechnung des Restwertes erfolgte. Und die Differenz musste dann der Kunde bezahlen! Damit ist der Bank der Restwert auch egal, denn wenn das Blech hinterher weniger Wert ist, dann zahlt das der Kunde drauf, hat er eine GAP-Versicherung zahlt das eben die Assekuranz. Mittlerweile sin die (meisten) Händler aber so geschult das die das gleich mit anbieten. Trotzdem lohnt es sich, hinzuschauen ob ein möglicherweise geringerer Restwert abgesichert ist.

    Tja.... die lieben Banken...

    Zwecks der Batterieentwicklung würde ich aber nie und nimmer ein Elektroauto kaufen, der Restwert in vier Jahren ist nicht vorhersehbar oder z.B. die Batteriekosten nach acht Jahren. Deshalb Finanzierung (edit: klassischer Autokredit mi fixer Abschlussrate oder Rückgabe) oder Leasing, dann hat der Händler das Problem. Das Auto als Eigentum ist bei mir glaub eh durch, sehr gespannt bin ich z.B. auch auf kommende Abo-Modelle.


    Ja, aktuell ist das mit dem Restwert ein Rätselraten. Meinen vorherigen Ampera-E hatte ich ebenfalls auf 3 Jahre geleast. Den Enyaq möchte ich gerne 10 Jahre fahren. Und dann ist es mir egal ob der Restwert 3.000 oder 4000 EUR ist. Daher zahle ich den Bar, nehme dafür noch einen Rabatt mit und habe keine Finanzierungskosten. Außerdem kann ich die Kiste wenn ich möchte etwas umbauen. Ist beim Leasing immer schwierig.

    Ich gehe davon aus, das wir auch in 5 Jahren noch elektrisch fahren werden, dann aber schon viel mit Brennstoffzelle und weniger mit Akkupack. Das wird m.E. nach verdammt schnell gehen, der E-Auto Hype mit Akku ist für mich schon durch. Die H2-Technik ist fertig, primär mangelt es an Infrastruktur für Tankstellen. Wenn es hier in Fulda in der Nähe schon eine gäbe, hätte ich mir wahrscheinlich jetzt eine Hyundai mit Wasserstoff gekauft. Aber die nächsten sind im Norden wie auch im Süden 100km weit weg....

    Mal ganz im Ernst. Wenn man den Fernverkehr auf unseren Autobahnen realistisch beobachtet, fahren schon jetzt die wenigsten über 130km/h. Auch 95km/h von Frankfurt nach Kiel habe ich schon mehrmals im Superb probiert. Niemand hat gedrängt oder gehuppt. Mit 3,6L/100km ist man dann dabei. Theoretisch führe so man 1700km am Stück, also der Wagen. Ich schaffe leider kaum mehr als 250km bevor ein Boxenstopp notwendig wird. Reichweite wird noch immer überbewertet.

    ... bei 95km/h sollten mit den Enyaq auch 500km drin sein! Egal ob Verbrenner oder Öko-GoKart. Die Physik sagt nun mal, das der Luftwiderstand exponentiell mit der Geschwindigkeit steigt. Die genaue Formel gibt's hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrwiderstand