Ich weiß ich beantworte die gestellte Frage nicht ganz. Aber es geht ja auch um Erfahrungen im Reifen-Grenzbereich. Ich durfte Glücklicherweise einige viele Reifen auf 2- und 4 Rädern und auf mehreren Fahrzeugen testen. Abgesperrtes Gelände, und das von Slicks über Sommer- Winterreifen bis sogar hin zu Spikes- die es ja im normalen Straßenverkehr nicht mehr gibt - testen. Auch Regenreifen (nur 2-Rad-Rennstrecke) waren dabei. Mein persönliche Er-Fahrung: Finger weg von M+S Reifen. Warum? Im Worst-Case kommt es auf die Haftung der Reifen an, um den kürzesten Bremsweg, die Beste Haftung in Kurven mit Bremse zu haben etc. Reifen sind die Lebensversicherung! Wer mag kann das schon für wenig Geld beim Fahrertraining (ADAC etc.) ausprobieren.
Die meisten Autofahrer haben wenig Erfahrung im Grenzbereich. Es muss auch nicht jeder so viel Fahrertrainings absolvieren wie ich es getan habe, aber ein Minimum ist empfehlenswert. Im Straßenverkehr beobachte ich oft rein aus Gewohnheit die Bremslichter. Und das ist schon erschreckend. Wie soll denn ein Reifen, der maximale Bremsleistung bringen soll dann auch noch lenkfähig sein und in Kurven die Querkräfte auf den Boden übertragen? Ok, dafür gibt es ja das ABS /ESC. Aber das kann auch nur ausgleichen, aber nicht die Grenzen der Physik verschieben.
Selbst auf der geraden Strecke - es macht einen Unterschied, ob ich auf ein Hindernis mit 10km/h oder 20 km/h aufschlage. Wer denkt das ist wenig - probiert es mal aus. Insofern mein Hinweis: Wer sich ein ca.50.00 EUR teures Auto kauft, sollte nicht an den Reifen sparen. Beim BEV kommt Er-schwerend hinzu: Das Gewicht ist schon nicht unerheblich - die Vorhandene Masse will ausreichend verzögert werden.
Aus meiner Sicht sollte bei jedem Autokauf und jedem Führerschein ein Sicherheitstraining enthalten sein. Und alle 10 Jahre eine Pflicht zur Wiederholung.