Beiträge von A 662 E

    derjenige, der nach dir, trotz gegenteiliger Auskunft der App, keinen freien Platz mehr bekam, war zumindest zu dem Zeitpunkt nicht so restlos begeistert....

    irgendwie nicht enttäuscht. Er fragte wie lange wir brauchen. OK sagte er, dann erledige ich in der Zeit etwas anders. Wir haben ca. 30 Minuten geladen. Nachdem wir den Stecker gezogen hatten, kam er wieder zurück und bedankte sich. Seine App zeigte, obwohl kein Stecker frei war, immer noch den freien Ladeplatz an.

    Dem hier herrschenden Reichweitenwettpostings nun mal unsere. Am 06.04.23 ab in die Bremer Umgebung. 446 km gefahren. Lt. Anzeige um die 19 kw. Alles OK. Es war kalt aber trocken. Dort unser Schneckenhaus ( Miniwohnanhänger )

    angehängt und über Ostern auf einen kleinen feinen Campingplatz im Teufelsmohr verbracht.


    Am Dienstag den 11.04.2023 in der Frühe dort alles verstaut. Was für ein Wetter. Wir waren bis auf die Unterhose nass.

    Was soll es. Das Schneckenhaus angehängt und die Heimreise angetreten, nachdem wir uns trocken gelegt haben.

    Nochmal Danke an der CP-Betreiber für die Umkleidemöglichkeit unter Dach.


    Auf der Heimreise waren nur 100 km/h möglich. Mistwetter.....Regen....starker Wind. Der Energieverbrauch schwankte zwischen 24,1 bis 26,5 kw. So ab Höhe Hannover gab es ruhigeres Fahrwasser. Aber unter 24,1 sind wir nicht gekommen.


    Hat wirklich Spaß gemacht. Die netten Unterhaltungen an den HPC-Ladern einfach super. Einmal mussten wir unser Schneckenhaus abhängen um einen anderen Platz an der Ladesäule zu machen. Und einmal hatten wir Glück. Gerade den Ladestecker eingesteckt kam ein weiterer. Kein Stecker mehr frei. Er hatte sich über eine App informiert das 3 Ladepunkte frei sind. Pustekuchen. Wer zu spät ist, den bestraft das Leben.

    Meine Frau hat die Kosten für die Inspektion in unserem Autohaus nachfragt. 310 € inls. Bremsflüssigkeit wechseln. Das nächste Skoda Autohaus 20 km weiter ruft 280 € auf. Da wir ein Leasingfahrzeug fahren, werden wir das machen lassen um bei der Rückgabe einen Abzug zu vermeiden. Da beide Kostenangaben inls. sind, werde ich den Pollenfilter selbst wechseln.

    Diese Prüfgeräte sind nicht sinnlos. Sie messen lediglich den Siedepunkt in dem offenen Bremssystem und nicht in dem geschlossenen System. Um den zu ermittelt im geschlossenen Bremssystem, muss Flüssigkeit aus dem geschlossenen System entnommen werden. Dabei dringt Umgebungsluft ein, welche wiederrum unerwünscht ist, weil die sich schlicht und einfach nicht verdichten kann um einen Druck zu erzeugen in einem geschlossenen System. Stichwort Luftblasen. Das macht aber von der technischen Seite keinen Sinn. Grund: lasse ich von der geschlossene Seite Flüssigkeit ab, prüfe diese mit einem Messgerät, stelle fest das der Siedepunkt nicht mehr stimmt, muss das Bremssystem zwangsweise entlüftet werden. Der Arbeitsaufwand ist der gleiche wie ein Austausch der Bremsflüssigkeit.

    Ein hydraulisches Bremssystem ist halboffen. Beginnen wir bei dem Hauptbremszylinder. Ab der Druckseite von dem Hauptbremssylinder ist das System geschlossen. Es kann nicht mehr zirkulieren. Bei einem Bremsvorgang hat die Bremsflüssigkeit die Eigenschaft sich nicht zu verdichten und gibt den aufgebauten Druck an die Bremssylinder weiter.

    Bei einem Bremsvorgang wird Energie vernichtet und es entstehen sehr hohe Themperaturen. Diese beginnt je nach Eigenschaft an zu kochen. Das ist nicht zu vermeiden. Zwangsläufig entsteht Dampf in einem geschlossenen System der nicht entweichen kann und keinen Druck aufbaut, aber nach Abkühlung Wasser gebildet hat, weil die höchste Anteil in der Bremsflüssigkeit ein technischer Alkohol ist. Und genau die restlichen Beimischungen gehen eine Verbindung mit der Bremsflüssigkeit ein. Folge.....der Siedepunkt sinkt und zwangsläufig ist das Gemisch schwerer und lagert sich in den Nehmerzylindern ein. Das führt zu Folgeschäden irgendwann.


    Argumente........ja bei einem Käfer brauchte es keinen Wechsel.......muss berücksichten........welches Gewicht und welche Geschwindigkeit hatte der Käfer. Er war natürlich leichter wie ein Enyaq und erreichte auch keine 16o kmh. Zwangsläufig wurde weniger Energie vernichtet.


    Jetzt zu der offene Seite von dem Bremssystem. Da gibt es den Vorratsbehälter. Dieser füllt lediglich Verluste im geschlossenen Bremskreislauf auf in Fall einer Undichtigkeit nach dem Hauptbremssylinder (Geber) und an den Hydraulikteilen (Nehmer) welche die Bremskraft erzeugen. Schaut euch mal den Deckel von dem Vorratsbehälter an. Da ist ein winziges Löchlein damit kein Unterdruck entsteht.


    Wie Schaumermal schrieb gibt es in einem Bremssystem keine Diffusion, weil die Druckseite aus Stahlleitungen ist.


    Unter Berücksichtigung der Verzörgerungswerte, die nun mal sein müssen bei dem immer dichteren und schnelleren Vekehrsaufkommen, den immer schwerer werdeten Fahrzeugen, ist es enorm wichtig die Sicherheit sicher zu stellen.

    Daher ist für mich es auch enorm wichtig eine sicher funktionierte Verzörgerungseinrichtung zu haben.