Die Kosten des selbst verbrauchten PV-Stroms sind gleich der entgangenen Einspeisevergütung.
Das greift meines Erachtens nach zu kurz. Ich rechne anders.
Meine Investitionen in die Anlage kenne ich exakt - hier muss ich neben dem Anschaffungspreis auch den Liquiditätsverlust berücksichtigen. Hätte ich die Anlage nicht gekauft, sondern das Geld angelegt, hätte ich zudem Rendite erzielt. Nach ca. 10 Jahren Betriebszeit werde ich außerdem einen neuen Wechselrichter benötigen - nächster Kostenfaktor.
Ich weiß in etwa, was meine PV-Anlage im Laufe der Zeit an Strom produzieren wird. Was dieser mich gekostet hätte, wenn ich diesen hätte kaufen müssen, kann ich nur grob abschätzen.
Einfach nur die Einspeisevergütung zugrunde zu legen, ist daher nicht korrekt.