Beiträge von bljack

    Ich meine nicht, dass man einen Schnelllader unbedingt vor die Haustür bauen soll, aber ich bin schon der Meinung, dass so eine Station nur so weit entfernt sein sollte, dass es z.b. auf dem Nachhauseweg keinen ernsthaften Umweg bedeutet, dort schnell zu laden.

    Dann würden, wie bei anderen Schnellladevorgängen auch, z.b. durchaus 10 oder 15 Minuten 2x die Woche reichen und das ist z.b. auf dem Weg von der Arbeit ganz sicher eher akzeptabel, als die obligatorische 30 Minuten, wenn man bis 80% wartet.

    [...]

    Aber das wären dann doch wieder die HPC an Hauptstraßen / Bundesstraßen / ggf. Autobahnen, je nach Arbeitsweg.

    Ich glaub, wir meinen des Gleiche :D

    [...]

    Da werden wohl gaaaaaanz wenige, die sicher öfter innerhalb Europas auf Langstrecke bewegen, profitieren können. Für sicher > 95% der Fahrer ist das "cold".

    Also für mich wäre es in einer Situation spannend: Raum Stuttgart gen Ruhrgebiet über die A3, da gibt es in Limburg einen Fastned Ladepark, den wir in Zeiten vor Ionity gerne angesteuert haben; den könnte man jetzt wieder nutzen, wenn der Preis stimmt.

    Auf die Preise bin ich mal sehr gespannt, ob man dann im Netzwerk den gleichen Preis zahlt wie bei seinem Anbieter (also z.B. bei Fastned auch die 0,39€/kWh, die ich direkt bei Ionity mit Passport Power zahlen würde) oder ob da irgendwelche Gebühren draufgeschlagen werden.

    Da gab es doch das Thema mit dem Sprung beim SoC, wenn man zum Laden ansteckt / absteckt. Kann es damit zusammenhängen? Speicher hatte dazu doch auch ein Video gemacht, wobei es da (IIRC) so war, dass der SoC beim Anstecken abfällt :/

    Du schreibst von Kältemittel. Das ist CO2 bei der WP. Die Kundenbetreung aber von Kühlmittel. Das ist mit Wasser mit Zusätzen wie Frostschutz.

    Die Kundenbetreuung unterscheidet ganz am Anfang noch korrekt Kühlmittel und Kältemittel. Im Absatz zum Tausch alle vier Jahre geht es dann mMn durcheinander und sie meinen vermutlich weiterhin das Kältemittel, auch wenn das jetzt erstmal nur Spekulation ist und am Ende wohl nur eine Nachfrage hilft, was sie denn jetzt wirklich meinen.

    [...]V2H gibt es, wie schon geschrieben ab 3.2, allerdings gibt es, bezahlbar, keine entsprechende Wallboxen und es gibt diese Limitierung wieviel kWh man maximal insgesamt (glaub 4000kwh?) man entnehmen darf. Am Ende ist glaube ich ein 10kwh Speicher günstiger und kann PV Überschuss auch aufnehmen wenn der Enyaq rumfährt 😜

    Kurze Recherche: 10.000kWh oder 4.000h

    Wären bei meinem Heimspeicher knappe 800 Vollzyklen; aber die 4.000h würde ich nicht schaffen (dafür müssten ja durchgängig 2,5kW gezogen werden; soviel Warmwasser können wir daheim echt nicht gebrauchen :D )

    Also würdest Du in einem Wohngebiet eine halbe Stunde im Auto sitzen, während es am HPC hängt, und dann erst einen Parkplatz in Wohnungsnähe suchen? Und das machen dann jeden Tag ausreichend viele, dass sich der Invest in den HPC irgendwann rechnet? Also grob überschlagen in der Zeit von 17:00-22:00 kommen 10 E-Autos, passend alle halbe Stunde und geben sich den Stecker in die Hand, fünft Tage die Woche?


    Oder steckst Du die Kohle lieber in einen HPC in Nähe zur Autobahnabfahrt / Bundesstraße mit zig Tausend Autos Verkehr jeden Tag, der dann eher in der Zeit von 07:00-21:00 Kundschaft sieht?


    Wenn mir jemand die zwei Optionen zum Investieren vorschlagen würde, ich wüsste, wo ich mein Geld reinstecken würde ;)


    Nachtrag:

    [...]

    Irgendwelche wilden Ideen, von AC-Ladern an allen Straßenleuchten in derartigen Wohngebieten o.ä. benötigen i.d.R. ebenfalls eine verbesserte E-Infrastruktur und die Kosten trägt letztendlich, wie so häufig, der Steuerzahler.

    [...]

    Und so ein 300kW HPC kann ohne Ertüchtigung ins Wohngebiet gebaut werden? Wenn dem so wäre, kann ich in der gleichen Straße 27 11kW-AC-Ladepunkte bauen. Warum sollte ich also einen HPC bauen (der dann evtl. von einem Fahrer ohne Blockiergebühr oder mit "Mir-egal-zahlt-die-Firma"-Mentalität die ganze Nacht blockiert wird), wenn ich auch 27 Ladepunkte über den Straßenzug verteilen könnte?

    Nach Rückfrage bei meinem AG: "Du hast doch eine Firmenladekarte!".

    Meine Antwort: "Ja, aber da kostet die kWh 79ct!"

    Antwort des Fuhrparkmanagers: "Das ist doch egal"

    Noch Fragen aus dem Plenum??? ;(

    Da würde ich mal die evtl. vorhanden Systeme für Verbesserungsvorschläge nutzen; ich kann mich an Arbeitgeber während des Studiums erinnern, da wurden Tankquittungen nicht übernommen, weil man sich beim Sprit vergriffen hatte (Premiumdiesel statt Standard); da würde es mich wundern, wenn es nicht auch bei Dir in der Firma jemanden sehr interessieren würde, wie hier mit Firmengeldern umgegangen wird ;)
    Spätestens beim Inhaber wird es dann relevant, der könnte von dem Mehrgewinn ja lecker Essen gehen oder sich noch eine Wohnung in München kaufen :D

    Äh, ich hoffe doch sehr, dass die Batterietemperatur nicht nur über ein Modell errechnet wird, sondern über reale Sensoren an den Modulen gemessen wird. Wenn da Wert X erreicht wird, der im Idealfall etwas unter dem kritischen, nicht zu überschreitenden Wert liegt, regle ich halt ab.

    Es ist fraglich, was diese Erfahrungen unter geänderten Umständen (hier: Batterietemperierung, und damit Beeinflussung der Lebensdauer dieses Bauteils, als Teil des Kühlkreislaufs) wert sind...

    Das Fahrzeug wird ja wohl hoffentlich selbst in der Lage sein, eine zu hohe Temperatur der HV-Batterie zu erkennen und dann Lade-/Entladeleistung zu reduzieren bevor es zu einem Schaden an der Batterie kommt :/

    Der Re-Start erfolgte nur mit 2 Phasen.

    Den Fall hatte ich auch, als unser Enyaq an der Zappi bei den Eltern geladen wurde; da ich beim Frühstück nicht zur Garage rausrennen wollte (und es beim ersten Mal so geklappt hatte), hab ich die Ladung über die App gestoppt und wieder gestartet -> weiter auf 2 Phasen; war aber bislang ein einmaliger Fall.

    Da ich nicht so oft bei den Eltern lade und es dabei auch noch im Auge habe, wird eine erneute Rückmeldung dazu zumindest von meiner Seite noch etwas dauern :(