Ja, für die Betreiber.....
Wenn man z.b. im Urlaub ist, in einer Gegend wohnt, wo dies alles eher nicht vorkommt, wäre es durchaus sehr praktisch, die Batterie auch in der nähreren Umgebung mal in 30 Minuten auf 80% zu bekommen und nicht für ein paar kWh lange an irgendeinem Schmalspurlader am Supermarkt stehen zu müssen.
Ähnlich könnte ich es mir für Leute in dichter besiedelten Wohngebieten vorstellen, die keine eigene Wallbox haben.
Die würden eventuell auch lieber in der Nähe ihres Wohnortes in relativ kurzer Zeit laden, als ihr Auto unkomfortabel über 4 Stunden an einer AC-Box aufladen zu müssen und dabei die maximal zulässige Zeit nicht zu überschreiten.
Was wärst Du denn bereit an Aufschlag zu zahlen, damit sich der wenig benutzt Schnelllader irgendwann mal rechnet?
Wenn es da Geld zu verdienen gäbe, würde ja irgendwer einen HPC in so Gegenden bauen; ist aber entweder nicht der Fall oder die können nicht rechnen 
Bzgl. Urlaub: wenn man nicht mit dem Enyaq mitten im Wald zum Camping ist, würde ich da eher ein Thema beim Vermieter sehen - sobald man irgendwo wohnt, wo es Strom gibt, kann man idR auch Laden, der Vermieter müsste es nur wollen. Im Urlaub würde ja vermutlich sogar für einen Großteil der Nutzer eine ertüchtigte 230V-Dose am Wohnort reichen.
Selbst für ein Feriendorf mit >100 Wohnungen und eher niedriger Anschlussleistung gäbe es technische Lösungen, so dass die nicht erstmal eine neue 220kV-Leitung brauchen.
Bleiben die Wohngebiete: hier wären Schnelllader evtl. noch gut frequentiert, aber das Problem sind laut Dir (und da stimme ich zu) ja eher die Blockiergebühren. Genug AC-Lader ohne Blockiergebühr -> kein Bedarf mehr für teure Schnelllader. Die Frage ist hier halt auch: was ist sinnvoller. Ich hätte z.B. weder nach 4h noch nach 1h Bock, den Wagen umzuparken und dann evtl. ewig um den Block zu fahren um einen Parkplatz zu finden. Da ist mir die Option "Es gibt genug AC-Lader für alle und wir fahren morgens einfach zur Arbeit" deutlich lieber. Auch hier wären keine 11kW notwendig, wenn ich eh über Nacht am Kabel hänge.
Bei Freunden in Langenhagen hat der örtliche Stromversorger (Enercity) ein paar wirkliche Langsamlader installiert: 4kW aus der Laterne; im Gegenzug kosten die bei Nutzung der App keine Blockiergebühr, man kann also wirklich abends anstecken und hat morgens einen halbwegs vollen Akku (klar, wenn ich mit 5% ankomme und am nächsten Tag 100% brauche, ist das nix; für die tägliche Pendelei aber sehr praktisch).