Beim Auto hat aber der letztendliche Verbraucher die Möglichkeit zu wählen, was er verbraucht.
Mir fällt jedoch niemand ein, der beim Gas hätte wählen können. Da kommt aus der Leitung, was jemand anderes entschieden hat.
Davon allerdings abgesehen, ist in beiden Fällen der Preis wohl ausschlaggebend. Da sind die chinesischen Autos mittlerweile aber on par mit anderen Herstellern, weshalb es einen Grund weniger gibt, massenhaft zu chinesischen Autos zu greifen.
Kannst Du denn wählen, wo am Auto der Energiestoff herkommt?
Weisst du genau, dass der Stromlieferant, der Dir Ökostrom anbietet, nicht doch gleichzeitig parallel noch in fossiler Brennenergie oder Atomstrom involviert ist?
Da muss man sich gut informieren, um herauszufinden, dass es einige Unternehmen gibt, die uns Ökostrom verkaufen, aber dennoch eine furchtbare Co2-Bilanz haben, weil sie parallel unter dem Dach der Holding noch Kohlestrom erzeugen.
Konntest Du beim Kauf Deines Enyaq wählen, wo die Batterie wertgeschöpft wird und wo die Rohstoffe herkommen?
Wo werden denn die Prozessoren für unsere Autos hergestellt?
So langsam findet ja zum Glück ein Umdenken statt. Man merkt, dass die Batterieproduktion hier erfolgen muss, um konkurrenzfähig zu bleiben und nicht wieder abhängig zu werden.
Die deutsche Solarindustrie hat diejenige Regierung zerstört, die uns gleichzeitig einredete, dass Gas immer zuverlässig und billig fließe. Nun wird alles in China produziert und wir sind auch hier wieder abhängig.