ja aber das kann ja nicht stimmen, da wir ja alle "Besteller" aus dem Jahr 21 noch warten und es damals saftige Preisnachlässe gab und der Wagen billiger war.
Die Beschaffungskosten sind in dieser zeit aber massiv gestiegen. D.h. der gewinn pro Auto ist massiv dahingeschmolzen und jetzt sagst du ein Hersteller der nur pro produziertem und verkauftem auto gewinn macht würde extra den markt verknappen (also weniger Autos bauen). Das hilft höchstem dem Gebrauchtwagen markt, aber nicht dem Neuwagen markt, weil die Bücher ja bereits gefüllt sind zu für den Kunden besseren, für den Hersteller schlechteren Konditionen.
Dann dürfte es auch nicht sein, dass die Hersteller von der Knappheit extrem profitiert haben, haben sie aber.
Die Antwort hast du ja selbst auch gegeben. Die Angebote in 21 waren nicht nur aufgrund der Wartezeit noch günstig, daher hat man das nach hinten priorisiert: wer billig will muss warten. Dann kam der Krieg und alles änderte sich auch noch zugunsten der Hersteller, eine Winwin-Situation für Hersteller, sie haben trotz der Knappheit profitiert und höchste Gewinne eingefahren, da sie noch einmal Margen anheben konnten. Das ist ja eben keine Verschwörung sondern ist ja genauso passiert.
Mein Enyaq iV 60 hat sich innerhalb von einem knappen Jahr um knapp 13.000 Euro verteuert. Einerseits gibts den 60er jetzt gar nicht mehr, dann wurden raffiniert Pakete geschnürt. Ein Enyaq mit DCC ist nur noch mit MAXX zu bekommen.
Dass die Ausstattung verbessert wurde, spielt für mich auch keine Rolle, da ich sie gar nicht will.