Dagegen spricht dann wiederum die gefahrene Geschwindigkeit. Möglicherweise konterkariert die den gewonnen Effekt.
Beiträge von Tabo
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und auf Feldern. Das ist echt ein Sicherheitsgewinn, wenn ein Gegenverkehr sonst zum abblenden gezwungen hätte, man mit Matrix aber die volle Ausleuchtung ins Feld links und rechts hat.
Um welche Sicherheit geht es denn konkret, die man ohne Matrix auf jeden FALL nicht hat?
Das Reh, was von links kommt, während man den Gegenverkehr nicht blendet? Wen trifft es zuerst, den Gegenverkehr oder einen selbst? Wird man eventuell durch den Gegenverkehr auch geblendet, so dass man das Reh evt. gar nicht sieht? Was ist mit dem Tempo? Fragen über Fragen. Da merkt man, dass man sich Sicherheit auch gerne mal einreden kann.
Man wird ja hoffentlich nicht schneller oder unvernünftiger wegen der vermeintlichen Sicherheit.
- Das betrifft Autos mit stärkerem Motor (Eben mal noch überhohlen, hab ja einen starken Motor)
- Das betrifft Winterräder (Kann im Schneetreiben ruhig etwas schneller fahren, habe ja gute Winterräder drauf)
- Nebel ist kein Problem, hab ja gutes Licht.
- Kurven sind kein Problem (ESP regelt das schon)
usw.
Nicht zu vergessen, dass in Deutschland fast 100% aller Autofahrer überdurchschnittlich gut Auto fahren können - und alles andere nur Idioten sind.
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Sorry, aber dann kauf Dir lieber ein Fahrrad!
Wenn ich mit so einer negativen Grundeinstellung an solche Dinge rangehe, WERDE ich natürlich Fehler finden und somit unzufrieden sein.
Das ist doch eine total unsachliche und saublöde Antwort und das hat auch nichts mit einer negativen Grundeinstellung zu tun.
Jetzt kommt mal runter, ich beleidige Eurer Auto schon nicht.
Wir sind hier nicht im Esoterik-Forum (allerdings glaube ich fast, dass in Deutschland das Auto fast schon esoterisch behandelt wird )
Nur weil ein Hersteller für viel Geld etwas anbietet muss es darum nicht bedeuten, dass es auch super funktioniert und es muss noch lange nicht bedeuten, dass es das tut, wenn viele es toll finden, gerade auch noch in einem Herstellerspezifischen, ja sogar modellspezifischen Autoforum.
Ich hätte noch die Wahl auf normale LED-Scheinwerfer gehabt und habe mich jetzt für das Matrix-Licht entschieden. Ob es was taugt, werde ich erst in ca. 1,5 Jahren erfahren.
Und ich lass mir da von niemanden irgendeine Meinung reinreden. Wenn es taugt ist gut, wenn nicht, wäre ich auch gut mit den Standars-LED klar gekommen.
Ich hatte schon in einigen anderen Autoforen gute Meinungen, die ich nicht teilen konnte und schlechte Meinungen, die ich wiederum gar nicht mal so schlecht fand.
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Ok, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe:
Ich meine nicht die Lenkkorrektur, sondern tatsächlich die selbsthaltende Spurführung, die ist also dann leider nur mit dem AAC zwangsgekoppelt?
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Kurze Frage zum Traveller:
Lässt sich das Auto auch ohne aktives Abstandsradar automatisch in der Spur halten, oder braucht es immer beides?
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Wenn ich auch nur nach ein Paar mal merke, dass das Matrix-Licht im Enyaq (in zwei Jahren oder so) andere Verkehsrteilnehmer blenden sollte oder es nicht schaffen sollte, richtig und rechtzeitig abzublenden, würde ich kein Matrix mehr bestellen.
Meinen automatischen Fernlichtassistenten im Peugeot 3008 habe ich bereits nach 2 oder 3 Fehlversuchen deaktiviert, weil er es einfach nicht drauf hat. Bei allen anderen Autos, die ich in der Zwischenzeit mal gefahren bin, war es auch nicht besser.
Wenn ich eins hasse, sind das vermeintliche Assistenten, die ihren Job schlecht machen, dass man sie lieber gar nicht braucht.
Ich bin bei sowas ungeduldig, anspruchsvoll und empfindlich.
Naja, mal abwarten, vielleicht klappt's ja mit dem Enyaq noch in 2023.
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Ich bin gespannt wie es hier weiter geht, ich brauche ab Oktober den Enyag, da mein Superb Leasing ausläuft, hab den im November bestellt, mal sehen was skoda sich einfallen lässt, sollte bis dahin das Auto nicht da sein.
Bei unseren Firmenwagen (Audi etron gt) haben wir über 3 Monate länger gewartet. Da hat Audi und einen kostenfreien Wagen gestellt über die Zeit.
Ich habe das bereites bei der Bestellung längst geklärt. Ich bekomme ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung (natürlich nicht kostenlos, warum auch?) gestellt, solange ich auf die Lieferung des Enyaq warten muss.
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Die Hersteller haben sich das WLTP-Verfahren übrigens nicht ausgedacht und müssen genauso damit leben, wie der Verbraucher.
Die Hersteller hatten maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der WLtp-Ordnung. Dieser gesamte Prozess kam auch nicht überraschend wie manche Hersteller in Vergangenheit gerne mal behaupteten, sondern wurden schon Dekaden vorher zusammen mit und unter der Direktive der EU gemeinsam festgelegt. Es gibt eine bereits sehr lange Roadmap dazu.
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Die deutsche Autoindustrie war aber noch nie in wirklicher Not, sie hält die Hände auf und bekommt was sie will.
Es wird in Deutschland auch keine Abwanderung geben. Das Auto, des deutschen liebstes Kind ist doch hier viel zu wichtig, sodass auch nach selbstverschuldeten Lieferproblemen keine Stornierungswelle zu erleben sein wird.
Der Dieselskandal hat ja bereits gezeigt, wie Deutschland damit wirklich umgeht. Das E-Auto war meiner Meinung nach fast schon willkommen für VW, um den Dreck bequem unter den Teppich zu kehren.
Ich hoffe wirklich nicht, dass die großzügige Reichweitenangabe der Hersteller von Elektroautos nicht der Beginn einer nächsten großen Lüge sein wird.
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Die Probleme der deutschen Autoindustrie (gerade das VW-Problem) sind nach meinen ausführlichen Recherchen folgende:
- Autokonzerne bestellen in der Regel keine neuen und schnellen Chips im kleinstelligen Nano-Herstellungsverfahren, sondern setzen immer noch auf ältere Halbleiter, da diese günstiger sind und eher den Anforderungen def Branche entsprechen. Der Marktanteil solcher Chips ist aber nur sehr klein, das bedeutet, dass die Autobranche für die Halbleiterindustrie eigentlich unbedeutend ist.Zur Info:
Die Halbleiterproduktion muss grundsätzlich immer an der Kapazitätsgrenze arbeiten, sonst macht sie erhebliche Verluste. Das ist zunächst also erst einmal ganz normal so. Umstellungen oder Kapazitätsvergrößerungen sind also kurzfristig gar nicht steuerbar, sondern können nur durch Erweiterungen bzw. Aufbau neuer Produktionsstätten erledigt werden, was oft mehrere Jahre braucht. Somit ist die Halbleiterbranche eine recht schwerfällige Branche, die von genauen Planungen und Vorbestellungen lebt.
Hier beginnt also das VW-Problem, (denn BMW zB hat anders gehandelt)Zur Corona-Zeit 2020 gingen die Bestellungen von Autos massiv zurück, und die Hersteller haben vorsichtshalber (dummerweise) die Bestellungen dieser Halbleiter storniert, da sie die übliche Just in Time Produktion, auf der die Autobranche setzt, nicht mehr weiterführen konnten. Kurze Zeit später durch die Lockerungen aber schnellten die Bestellungen, gerade auch durch die Förderung bei Elektroautos wieder massiv in die Höhe. Das Desaster war da.
Gleichzeitig aber stieg exponentiell die Nachfrage nach Chips in der Computerbranche wegen des Home-Office und Home-Shooling. Die Halbleiterbranche hat also versucht, das kleine Loch der Stornierung der Autobranche zu stopfen, indem die Produktion auf moderne Chips umgestellt wurde, damit ja weiterhin die Produktionsauslastung garantiert ist.
Das Problem hierbei: ältere Chips für die Autobranche wurden ja nur noch in eher kleinen Stückzahlen produziert, die Computerbranche aber setzt auf hochmoderne Chips und das in Riesenmengen. Diese Stornierung ließ sich daher kaum noch rückgängig machen. Nun muss VW mit weniger produzierten Chips Leben, bis neue Produktionsstätten stehen und arbeiten können. Das kann im worst Case noch bis 2024 zu Engpässen bei der Lieferung dauern.
Im Laufe des Jahres 2020 kam es auch noch zu einem erheblichen Mangel an Chips I’m Consumerbereich, der sich bis heute noch nicht wirklich wieder erholt hat. Gleichzeitig haben China und andere Länder auch noch wichtige Produktionsstätten ausgesetzt wegen restriktiveren Zero-Corona-Politik. Zudem gab es ja diese Haverie im Suez-Kanal, die die Situation auch noch verschärfte.
Die Autobranche, gerade VW muss also ihre „Just-in Time-Strategie“ mit den Zulieferern überdenken und mehr auf andere, sicherere Konzepte umsteigen.
Gleichzeitig muss hinterfragt werden, warum man nicht doch lieber auch auf günstige neuere Chips setzt.Somit lassen sich in Zukunft solche Probleme verhindern.
BMW hat übrigens Chips in (weiser Voraussicht) Bestellungen nicht storniert, sondern zunächst gehortet und gelagert, daher stehen sie jetzt in der Produktion fast komplett zur Verfügung und haben keine hohen Lieferprobleme.
Eine Linkliste mit den recherchierten Infos müsste ich noch zusammenstellen,