Tabo Im Gesetz stand, dass es den Anlauf des elektrifizierten Individualverkehrs fördern soll, nicht ein bestimmtes Ziel der Co2-Einsparungen durch die Förderung in Tonnen. Dann müsste man ja jetzt auf Grund des derzeit "verfahrenen" Strommixes die Fördersummen erhöhen. Auch gab es keine definierte Anzahl von Fahrzeugen. (Anders als 2009, als die Fördertöpfe nach einem bestimmten Betrag leer waren, und man aus der einzelnen Fördersumme die Anzahl der geförderten Fahrzeuge hochrechnen konnte.)
Dass der Verkehrssektor die Einsparziele verfehlt hat, liegt nicht an der Förderung. (Auch wenn die Verfehlung ohne Förderung noch höher wäre)
Doch das klar definierte Ziel 2016 bei der Einführung des Umweltbonus war, in 2020 eine Million elektrischer Fahrzeuge im Umlauf zu haben. (https://www.bmwk.de/Redaktion/…_blob=publicationFile&v=6)
Dieses Ziel ist in 2022 leider immer noch nicht erreicht worden.
Dass die Verminderung der Emissionen im Verkehrssektor nicht erreicht wurden, hat viele Gründe einer über Jahre komplett verfehlten Verkehrspolitik mit immer noch fehlendem Tempolimits, der eingeführte Tankrabatt für Verbrenner, die Vernachlässigung des ÖPNV und der Radfahrwege usw.
Die Senkung der Förderprämie sollte dazu führen, dass Hersteller wieder mehr Rabatte geben. Das passiert gerade nicht, im Gegenteil, die Preise steigen weiter und die fehlenden 1.500 € Prämie werden von Herstellern und Händlern einfach mit THG-Quoten verrechnet.
Das ist ein schlechtes Signal in Deutschland, wenn man den Umweltaspekt betrachtet.