Beiträge von Tabo

    Selenium

    jamur


    Ich bin mir da nicht so sicher. Wir haben derzeit einen Ausnahmezustand, was die Verfügbarkeit von Chips für PKW angeht. Gleichzeitig haben wir eine generelle Beschaffungsknappheit, Strom- und Gasprobleme, höchste Inflationen durch den Krieg, der auch in Tschechien nicht spurlos vorübergeht.

    Hinzu kommt die Direktive des VW-Konzerns, margenstarke Autos zu priorisieren, also keine Skoda, sondern VW und Audi.


    Der Enyaq ist jetzt nicht wirklich ein „Erfolgsmodell“ im Skoda-Konzern, geschweige im VW-Konzern. Er hat beiweitem keinen so hohen Anteil an den gesamt produzierten Skoda-Fahrzeugen. Selbst bei der Elektrosparte alleine verkaufen sich die VW auch besser. Ob das jetzt wiederum an VW liegt, ist ja egal, weil es ja gerade das Problem mit einschließt.


    Solange diese Problematiken eine Rolle spielen, wird die Produktionszeit des Enyaq eher nicht sinken. Möglicherweise wird der Octavia als Dauerrenner eher noch priorisiert, weil er maßgeblich das Zugpferd der Marke ist. Die Wartezeiten für einen Octavia sind ja auch nicht gerade kurz.


    Meiner Meinung nach hat der Enyaq leider leider einen sehr schlechten Stand. Er ist ein wahrhaft tolles Auto, aber er steckt versteckt im Zwinger an der Kette von VW und dem derzeitigen Umgang der Auto-Konzerne mit den Krisen. So lange die Autokonzerne (wie einst die Banken) mit den Margen in der Krise zocken, solange wird es eine Knappheit bei Skoda inclusive massiven Lieferproblemen geben. Das gehört ja gerade zum kalkulierten Programm des Konzerns.

    Das stimmt auch wieder, das wird dann deutlich teurer. Habe nur gestern gelesen das der normale Enyaq Lieferzeit bis zu 28 Monate haben kann. Das hat ja dann nix mehr mit Geduld zu tun. Wenn man einen ULT hat, waren die Abweichungen sehr groß bis jetzt oder kommt das in etwa hin?

    Das stimmt. Wenn das so weitergeht, dann wird der Enyaq bald unverkäuflich sein. Kein vernünftiger Mensch wird sich auf einen Kaufvertrag einlassen, mit dem Wissen, dann fast 3 Jahre auf ein Auto zu warten. Und das zu diesen unruhigen Zeiten.


    Wer weiß schon, ob die Ukraine in 3 Jahren überhaupt noch existiert? Oder Europa? Was auch immer.


    Ich weiß jetzt schon definitiv - sollte mein Auto noch vor Förderende kommen -, dass ich nach einem Jahr Leasing keinen neuen Enyaq bestellen werde, nur um nach weiteren 3 Jahren dann zu hoffen, dass er dann auch gebaut wird.

    Dann kann man aber auch gleich ein frei verfügbares Händlerfahrzeug kaufen ;)


    X-beliebiges Fahrzeug aus der Suchmaschine:

    https://suchen.mobile.de/fahrz…aign=Recommend_DES&vc=Car

    Eben! Oder für das Geld könnte man sogar noch ein höherwertiges deutsches Fahrzeug kaufen.


    Da liegt ja nicht nur ein USt-Unterschied zwischen 11,3%, sondern es fällt auch noch am Zoll eine Einfuhrsteuer für PKW in Höhe von 10%

    NACH zusätzlichen Einfuhr- und Frachtkosten an. Ob der Schweizer Höndler die 7,7% Steuer auch dem Kunden auszahlt, muss auch erst verhandelt werden. Sonst wird es noch teurer.

    mausschubser

    Ist das jetzt falscher Stolz von Skoda, dass sie Dir nicht einfach einen neuen Enyaq hinstellen? Wirtschaftlicher wäre es am Ende vermutlich und die könnten ganz in Ruhe am alten Studien betreiben und lernen.

    Aber woher nehmen bei der Knappheit?


    Ich mache mir auch schon Gedanken was mit denen ist, deren Enyaq ein wirtschaftlicher Totalschaden erleidet. Das würde ja für einen Enyaq-Fahrer ein totales Desaster werden…

    UPDATE:


    THEMA BEREITS ERLEDIGT



    (Ein Leasingvertrag wird sicher nicht möglich sein, weil es sich möglicherweise um Steuerhinterziehung handelt. Eine Schweizer Leasingbank wird für die Leasingraten keine deutschen Steuern verlangen können. Eigentümer des Fahrzeugs bleibt ja die Bank. Ich kenne gerade keine Lösung, wie man schweizerische monatliche Leasingraten in Deutschland versteuert.


    Bei Kauf und Einfuhr in D wäre es so, dass man über einen Einfuhragenten (dringend zu empfehlen!) aus der Schweiz in Deutschland zunächst 19% Umsatzsteuer und zusätzlich 10% Zollsteuer für PKW bei der Einfuhr aus der Schweiz errichten muss.


    Daher Stimme ich Fitz zu, keine schweizer Leasingbank wird erlauben, als Eigentümerin das Auto in ein Land außerhalb der Schweitz einzuführen und dauerhaft zu nutzen.

    Und die 10% Zollsteuer UND 19% Umsatzsteuer machen das Angebot sicher völlig unattraktiv.)

    Wurde diese mantraartige Aussage nicht schon öfter widerlegt? Zum Beispiel Parken Plus / IPA ....

    Aber was konkret wird denn da vom Verkäufer dann aktiv „angepasst“? Das verstehe ich auch nicht, was der Verkäufer da noch „anpasst2. Das Problem mit Parken Plus war doch ein Skoda-Problem, was kein Händler selbst lösen konnte. Viele wussten doch nicht einmal, was da überhaupt los war.