Man darf aber nie aus einem Autoforum (ist eher Stammtisch) auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen schließen.
Ich gebe zu, das Auto ist in unserem kleinen Land oft wichtiger als alles andere. Das lässt sich ja sogar statistisch nachweisen. Diesen Überschuss an zugelassenen PKW gibts nur hier in Deutschland.
Andererseits stehen uns tatsächlich harte und unbekannte Zeiten bevor. Die Preissteigerungen sind enorm und ein Ende ist noch nicht abzusehen.
Die wichtige Wende der Elektromobilität gerät ins Stocken.
Ich finde die Kürzung der Förderungen des Staats für Elektroautos völlig richtig. Denn die Autokonzerne haben sie mal wieder komplett missbraucht und sich das Geld vom Staat eingesackt, gleichzeitig aber kaum Nachlässe gegeben. Seit der gesamten Förderung gab es kaum noch Nachlässe für E-Autos und Hybride.
Nun werden von den Konzernen dennoch die Gewinne erhöht, indem nur die teuren margenstarken Autos bevorzugt werden. Weniger Autos werden gebaut, trotzdem mehr Geld verdient. Win-Win für die Autoindustrie.
Bald aber wird eine reinigende Sättigung des Marktes eintreten. Die Stornierungen steigen, aber die Zahl der Abnehmer, die bereit sind, für die stornierten Autos noch mehr zu zahlen, wird auch zurückgehen.
Dann gibt es die nächste „Autokrise“ und die Hersteller betteln wieder beim Staat und werden wieder mit Steuergeld vollgepumpt.
Das ist ständig der gleiche Ablauf. Ein widerliches skrupellosen und korruptes und extrem kapitalistisches Vorgehen.
Was mich so stört, dass man immer wieder noch glaubt alles mit Geld lösen zu können. Das ist total dumm und führt uns geradewegs in schlimmste Zeiten, weil das Geld in Deutschland nie da ankommt, wo es dringend benötigt wird, sondern immer nur da, wo es am skrupellosesten ist.