Da bin ich irgendwie skeptisch. Natürlich ist das kein Problem, die Parameter einmal aufzuzeichnen und dann ggf. rückwärts abzuarbeiten. Ich fahre rückwärts auf mein Grundstück und unters Carport. Die Einfahrt ist 3m breit. Wenn ich das anlerne, müsste ich doch bei jedem Abruf des gespeicherten Wegs exakt den selben Ausgangspunkt erwischen, damit er dann im Carport richtig steht, oder sehe ich das falsch? Da blockiere ich ja die Straße, wenn ich die Ausgangsposition nicht gleich richtig treffe. Somit verlagere ich das rumrangieren vom Carport auf die Straße. Bringt mir nichts... oder habe ich da falsche Vorstellungen?
Das ist die Frage:
Da wir nicht wissen wie SKODA das berechnet, bzw. die Auswertung stattfindet.
Grundsätzlich, verstehe ich die Vorgehensweise bei dem Sytem so, speichert der ENYAQ beim Anlernen die Trajektorie (Quelle: https://link.springer.com/refe…%2F978-3-662-46900-2_68-1) ab.
Diese Spur wird dann beim Angelerten Parken abgerufen. Wenn der ENYAQ die exakte Ausgangsposition auch abpeichert, führt er dich dahin, im besten Fall fährt er auch diese letzen Meter automatisch. Dann nimmt der die "Spur" auf und fährt die Bewegungsspur ab.
Die Positionierungsgenauigkeit, GNSS (allein reicht nicht aus) + alle Sensoren (Gyroskop, Lenkwinkeleinschlag, Winkelbescheunigung etc.) sollten ausreichend für cm genaues Einparken und das Abfahren der Bewegunsspur sein.
Kommt dann noch eine Photogrammetrische (bei mehreren verbauten Kameras ist eine Stereobildauswertung möglich) Berechnungskomponente dazu, werden wir noch besser.
Je nachdem wie gut der Algorithmus ist, könnte mithilfe aller Sensoren, eine im engen Rahmen, Umplanung der Trajektorie stattfinden.
Alles in allem eine super spannende Sache, deren technsche Hintergründe ich gerne erfahren würde